BLKÖ:Hagenauer, Wolfgang

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
fertig
Band: 7 (1861), ab Seite: 193. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Wolfgang Hagenauer in der Wikipedia
GND-Eintrag: 119530244, SeeAlso
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Hagenauer, Wolfgang|7|193|}}

Hagenauer, Wolfgang (Architekt, geb. zu Straß in Bayern 1726, gest. zu Salzburg 16. December 1801). Bruder des Vorigen, erhielt den ersten Unterricht in Salzburg und bildete sich an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Nach Salzburg zurückgekehrt, wurde [194] er daselbst Bauverwalter und bekleidete diesen Posten bis an seinen Tod. H. war auch Chartograph, und von seinen sieben Flußkarten berichtet Koch-Sternfeld im unten angezeigten Werke ausführlich. Seinem Bruder Johann half er bei den Figuren, welche um die Erzstatue der Maria immaculata aufgestellt sind, wie auch bei der Ausschmückung des neuen Thores. H. starb in Salzburg im Alter von 75 Jahren und ist auf dem Kirchhofe zu St. Peter begraben; in der Todtencapelle des Kirchhofes befindet sich aber unter Nr. 52 sein marmornes Denkmal.

Koch-Sternfeld (Jos. Er. Reichsritter von) Historisch staatsökonomische Notizen über Straßen- und Wasserbau in Salzburg und Berchtesgaden (Salzburg 1811, Mayr). S. 193 und 194. – Tschischka (Franz), Kunst und Alterthum in dem österreichischen Kaiserstaate. Geographisch dargestellt (Wien 1836, Friedr. Beck, gr. 8°.) S. 363. – Nagler, Allgem. Künstler-Lexikon, Bd. V, S. 505 [mit der Angabe: geb. zu Straßburg, statt zu Straß in Bayern]. – Pillwein (Benedikt), Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer Künstler, S. 80.