BLKÖ:Hochbichler, Johann Evangelist

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Hochenauer
Band: 9 (1863), ab Seite: 70. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 131613421, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Hochbichler, Johann Evangelist|9|70|}}

Hochbichler, Johann Evangelist (gelehrter Jesuit, geb. zu Zell im Zillerthale Tirols 24. October 1740, gest. zu Poloczk in Rußland 26. Juni 1817). Er trat in den Orden der Gesellschaft Jesu, beendete seine theologischen Studien zu Ingolstadt, wurde dann Professor der Physik zu Eichstädt, später des kanonischen Rechtes und der Moral-Theologie zu Dillingen. Nach Aufhebung seines Ordens begab er sich vorerst in das Collegium bei St. Salvator in Augsburg, setzte sich alsdann mit dem Jesuiten-Noviziate in Weißrußland in Verbindung, wurde in kurzer Zeit als Gehilfe des Novizenmeisters und Beichtvater der deutschen Brüder in’s Collegium nach Poloczk berufen, worauf er bald Präfect und Spiritual in demselben, dann Rector im Collegium zu St. Petersburg und endlich Assistent des Generalvicariates zu Poloczk und Professor der Theologie und Philosophie daselbst wurde. Im Drucke erschien von ihm: „Vertheidigung der natürlichen christlichen und katholischen Religion von Beda Meyr, untersucht von J. E. Hochbichler“ (Augsburg 1790, 8°.).

Staffler (Johann Jacob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen in zwei Bänden (Innsbruck 1847, Fel. Rauch). Bd. I, S. 724. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen 1853, Bibliograph. Institut, gr. 8°.), III. Supplementbd., S. 1470 [mit der unrichtigen Angabe des Geburtsortes Zell im Salzburgischen, statt Zell im tirolischen Zillerthale].