BLKÖ:Illits, Theodor

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 10 (1863), ab Seite: 198. (Quelle)
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Illits, hie und da auch Ilić, Theodor (Maler, geb. zu Temesvár 1746, gest. zu Petrovac 1793). Sohn armer Eltern, der früh Talent für die Kunst zeigte. Es gelang ihm, nach Wien zu kommen, wo er sich ausbildete und nach seiner Rückkehr in die Heimat viel beschäftigt wurde; aber in seinen besten Jahren, im Alter von 43 Jahren, raffte ihn am 20. November (nach dem griechischen Kalender) 1793 der Tod dahin. Von seinen Arbeiten sind bekannt mehrere Bilder in der Kirche von Großkikinda, die Fresken in der Kirche zu Altkanischa, mehrere Altarblätter zu Großwardein, Heiligenbilder im bischöflichen Palaste zu Pakracz, auf deren einem sein Name deutlich: Theodor Illits 1785 und nicht in croatischer Schreibart zu Ilić entstellt zu lesen ist. Seine Arbeiten werden von Kennern sehr geschätzt, und nicht etwa daß er unter den serbischen Malern obenan steht, was nicht viel sagen will, da dort die Kunst noch in der Wiege, sondern er war in der That ein tüchtiger Künstler, der ebenso gut zu zeichnen als mit Farben umzugehen verstand. Er ist aber ganz vergessen und verschollen und in Petrov, wo er gestorben, ist auch seine Grabstätte nicht mehr zu finden.

Kukuljević-Sakcinski (Ivan), Slovnik umjetnikah jugoslavenskih, d. i. Lexikon der südslavischen Künstler (Agram 1858, L. Gaj, gr. 8°.) S. 117. – Srbski narodkni list, d. i. Serbisches Volksblatt, 1842, Nr. 16 und 38. –