BLKÖ:Jäger, Gustav (Naturforscher)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Jaeger, Franz Anton
Band: 10 (1863), ab Seite: 38. (Quelle)
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6. Gustav Jäger (Naturforscher). Zeitgenoß und in Wien lebend. Seinen Bemühungen verdankt Wien die Einführung der Marinarien- oder Seewasser-Aquarien, welche er alsbald zum höchsten Flore brachte, und die noch wichtigere, für die Wissenschaft bedeutsamere Gründung eines zoologischen Gartens in Wien, dessen Zukunft bei der unermüdlichen Energie des jungen Gelehrten als gesichert zu betrachten sein dürfte. Außerdem ist J. auch wissenschaftlich thätig und sind von ihm in den Sitzungsberichten der kais. Akademie der Wissenschaften folgende Abhandlungen erschienen: „Das Os humeroscapulare der Vögel vergleichend anatomisch untersucht“ (Bd. XXIII, S. 387); – „Ueber Symmetrie und Regularität als Eintheilungsprincipien des Thierreiches (Bd. XXIV, S. 338); – „Das Wirbelkörpergelenk der Vögel“ (Bd. XXXIII, S. 527); – „Ueber H. von Meyer’s Genus Pachyodon mirabilis“ (Bd. XXXV, S. 119) und „Ueber das spontane Zerfallen der Süßwasserpolypen nebst einigen Bemerkungen über Generationswechsel“ (Bd. XXXIX, S. 149 und 321). Herausgeber dieses Lexikons kann endlich nicht mit Bestimmtheit angeben, ob der Autor des bei Weber in Bonn 1857 herausgegebenen Schriftchens: „Osteologische Bemerkungen“, welcher auch G. Jäger heißt, mit obigem Dr. Gustav Jäger eine und dieselbe Person sei, auf welche Vermuthung die Aehnlichkeit des Gegenstandes der wissenschaftlichen Forschung hinweist. [Vaterland (polit. Blatt in Wien, Fol.) 1860, Nr. 81, Beilage; 1861, Nr. 73. Beilage. – Fremdenblatt (Wien, 4°.) 1861, Nr. 180.] –