BLKÖ:Köller, Joseph

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Kölcsey, Franz
Band: 12 (1864), ab Seite: 218. (Quelle)
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Köller, Joseph (Thiermaler). Zeitgenoß. Arbeitet seit Jahren in Wien, wo man seinen Bildern in den Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins seit dessen Begründung bis zum Jahre 1858 nicht selten begegnete. K. ist der Gauermann der niederen Thierwelt, namentlich der kleineren Hausthiere und der befiederten Sänger des Waldes, die er mitunter mit einer Wahrheit und liebenswürdigen Naivität ohne Gleichen darstellt. Von seinen Arbeiten waren im genannten Vereine ausgestellt im Jahre 1850: „Todtes Federwild“ (60 fl.); – „Katzenfamilie“ (60 fl.), ein von K. öfter variirtes Thema; – 1854, im Mai: „Der umgeworfene Korb“ (100 fl.); – 1855, im Jänner: „Todte Vögel und Jagdgeräthe“ (80 fl.): – im März: „Todte Schnepfen“ (60 fl.); – im Mai: „Blaumeise im Flieder“; – im December: „Hund und Katze spielend“ (70 fl.); – 1856, im April: „Nusshäher“ (60 fl.); – im Mai: „Rothkehlchen in Äpfelblüthen“ (60 fl.); – im December: „Thierstück“ (80 fl.); – 1857, im Februar: „Ein Steinhuhn“ (40 fl.); – 1858, im Februar: „Federwild“ (80 fl.); – im März: „Hühner“ (40 fl.). Vom März 1858 an hat K. die Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins nicht mehr beschickt, und nur die Kunstausstellung der Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde in Böhmen des Jahres 1857 weist ein Bild von ihm: „Jagd-Ausbeute“ (70 fl.). Ueber Bildungs- [219] und Lebensgang des Künstlers ist nichts Näheres bekannt.

Kataloge der Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins, 1850, Nr. 118 und 572; 1854, Mai Nr. 51, December Nr. 1; 1855, Jänner Nr. 36, März Nr. 62, Mai Nr. 26, December Nr. 16; 1856, April Nr. 42, Mai Nr. 14, December Nr. 33; 1857, Februar Nr. 70; 1858, Februar Nr. 33, März Nr. 43.