BLKÖ:Kinsky von Wchinitz und Tettau, Anton Graf

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 11 (1864), ab Seite: 279. (Quelle)
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II. Hervorragende Sproßen des Fürsten- und Grafengeschlechtes der Kinsky.

1. Anton Graf Kinsky (geb. 25. Mai 1774 [nach Wißgrill, V, 137]; 20. Februar 1779 [nach Folkmann’s Stammtafel][1]). Ein Sohn des Grafen Franz Ferdinand K. aus dessen Ehe mit Maria Christine Fürstin Liechtenstein. Graf Anton war Frequentant der Wiener-Neustädter Militärakademie und trat 1795 als Unterlieutenant in das Pionniercorps. Im Jahre 1799 Oberlieutenant im Corps, zeichnete er sich bei Cassano aus, wo er unter dem stärksten Kanonenfeuer eine Laufbrücke herstellte. Auch that er sich in den späteren Feldzügen der Jahre 1805, 1809, 1813 und 1814 bei mehreren Gelegenheiten hervor. Der Graf war im Jahre 1852 Feldmarschall-Lieutenant und commandirender General in Mähren. Später trat er in den Ruhestand über und lebt zur Zeit als unangestellter Feldzeugmeister zu Wien. Er ist seit dem Jahre 1827 Inhaber des Infanterie-Regiments Nr. 47, und seit März 1851 mit Fräulein Utsch von Sabeditsch vermält. [Leitner von Leitnertreu (Th. Ign.), Ausführliche Geschichte der Wiener-Neustädter Militär-Akademie (Hermannstadt 1852, Steinhausser, 8°.) S. 449.] –

Berichtigungen und Nachträge

  1. Kinský, Anton Graf, k. k. Feldzeugmeister [s. d. S. 279 d. Bds., Nr. 1], gestorben zu Wien 31. Jänner 1864. [Bd. 11, S. 434.]