BLKÖ:Koschack, Aldovrand

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 13 (1865), ab Seite: 1. (Quelle)
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Koschack, Aldovrand (Rechtsgelehrter, geb. zu Cilli in Steiermark 18. Juli 1759, gest zu Grätz 1813). Die Humanitätsclassen und philosophischen Studien beendete er in Gratz, in Wien hörte er die Rechte und erlangte daselbst die juridische Doctorwürde. Dann widmete er sich der Praxis, welche er zu Gratz bis an seinen Tod ausübte. K. war als Fachschriftsteller thätig und hat folgende Werke herausgegeben: „Das österreichische Wechselrecht in einer theoretischen und praktischen Abhandlung“, 2 Theile (Gratz 1792, Ferstl; 2. Aufl. ebenda 1804; 3. Aufl. ebenda 1805); Franc. de Calderoni veranstaltete eine italienische Uebersetzung dieses Werkes, die unter dem Titel: „Il diritto austriaco di Cambio“ (Trento 1816, 8°.) erschien; – „Systematisches Handbuch über die adeligen Richteramtstaxen (sic), das Mortuar, die Erbsteuer und das Abfahrtgeld in den österreichischen, deutschen, böhmischen und galizischen Erblanden. Nebst einer Abhandlung von den Landesgiebigkeiten und Leistungen in dem Herzogthume Steiermark, Kärnthen und Krain“ (Gratz 1807, Tusch, 8°.).

Steiermärkische Zeitschrift. Redigirt von Dr. G. F. Schreiner, Dr. Alb. v. Muchar, C. G. Ritter v. Leitner und A. Schrötter (Gratz, 8°.) Neue Folge, VII. Jahrg. (1842), Heft I, S. 98. – Winklern (Joh. Bapt. von), Biographische und literarische Nachrichten von den Schriftstellern und Künstlern, welche in dem Herzogthume Steyermark geboren sind u. s. w. (Gratz 1810, Franz Ferstl, kl. 8°.) S. 107. – Der Aufmerksame (Gratzer Unterhaltungsblatt, 4°.) 1839, Nr. 85 [nach diesem geboren am 16. Juli 1759; alle übrigen Quellen geben den 15. Juli an].