BLKÖ:Muchar, Albert von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Muczkowski, Joseph
Band: 19 (1868), ab Seite: 306. (Quelle)
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Muchar, Albert von (gelehrter Benedictiner, geb. zu Lienz in Tirol 22. November 1786, gest. zu Gratz 6. Juni 1849). Sein ursprünglicher und vollständiger Name ist Anton Muchar von Bied und Rangfeld, bei seinem Eintritte in’s Klosterleben vertauschte er seinen früheren Taufnamen Anton mit dem Ordensnamen Albert und in der Gelehrtenwelt hat er sich einfach als Albert von Muchar bekannt gemacht. Sein Vater war k. k. Obereinnehmer und Cameral-Güter-Administrator zu Lienz in Tirol. Der Sohn besuchte die Schulen seines Geburtsortes und dann das Lyceum zu Gratz. Am 29. September 1805 trat er als Novize in das obersteirische Benedictinerkloster Admont. In demselben legte er am 16. October 1808 die feierlichen Ordensgelübde ab und [307] wurde am 1. October 1809 zum Priester geweiht. Nunmehr im Lehramts verwendet, versah er die Professor des Bibelstudiums an der Stiftslehranstalt. Um sich dem Studium der orientalischen Sprachen zu widmen, legte er für ein Jahr das Lehramt nieder, wurde dann Professor der h. Schrift des alten Testaments und der orientalischen Bibelsprachen am Stifte, zugleich Bibliothekar und Archivar, dann Vicar zu Hall und Professor der griechischen Philologie an der philosophischen Lehranstalt des Stiftes. Frühzeitig sich dem Studium der Geschichte zuwendend, veröffentlichte er auch zuerst in Hormayr’s Archiv, in diesem im Allgemeinen weniger seiner historischen Zuverlässigkeit wegen wichtigen, als durch seine Anregung zu Forschungen und Erweckung patriotischer Gefühle einflußreichen Organ, mehrere Arbeiten zur Geschichte seines zweiten Vaterlandes Steiermark. Im Jahre 1823 wurde er als Supplent des Bibelstudiums des alten Bundes an die theologische Lehranstalt nach Gratz berufen und übernahm daselbst im Jahre 1825 die Professur der classischen Philologie und Aesthetik an der philosophischen Abtheilung des Lyceums, welche er, nachdem wenige Jahre später die Universität wieder hergestellt worden war, bis an seinen Tod bekleidete. An der Hochschule, an der er die philosophische Doctorwürde erlangte, versah er auch die üblichen Würden eines Decans und Rectors derselben. Als historischer Forscher entfaltete M. alsbald eine tiefgreifende und namentlich die Geschichte der Steiermark aufhellende Thätigkeit. Seine selbstständigen Werke und in Zeitschriften abgedruckte Abhandlungen folgen weiter unten. Ehe er sein Hauptwerk, „Die Geschichte der Steiermark“, zu bearbeiten begann; sammelte er jahrelang aus Hand- und Druckschriften die überall zerstreuten Urkunden und römischen Steinschriften, die darauf Bezug hatten, und brachte an die Tausende von wichtigen Auszügen zu Stande, welche er seiner Hauptarbeit alsdann zu Grunde legte. Als der steirisch-ständische Archivar Wartinger in der Folge die Gründung eines historischen Vereins für Innerösterreich – der die drei angrenzenden Länder Steiermark, Kärnthen und Krain umfaßte – in Anregung brachte, betheiligte sich M. auf das Lebhafteste an der Verwirklichung dieser Idee. Er verfaßte die an den Erzherzog Johann in dieser Angelegenheit gerichtete Denkschrift, in welcher der Prinz zugleich um Annahme des Protectorates dieses Vereins gebeten wurde; entwarf nach dessen Genehmigung die Statuten, leitete mit den Provinzial-Vereinen von Kärnthen und Krain die darüber sich entspinnenden Verhandlungen, und dann als Secretär der Central-Direction alle Geschäfte des Central-Vereins bis zu seiner im Jahre 1849 erfolgten Auflösung in drei Theile, nach den Kronländern Krain, Kärnthen und Steiermark. Als später der historische Verein für Steiermark als vollkommen selbstständige Gesellschaft sich constituirte, versah auch M. bis an seinen Tod die Stelle des Secretärs und Geschäftsleiters desselben. Die von Muchar veröffentlichten selbstständigen Werke und in Zeitschriften abgedruckten Abhandlungen sind: „Das römische Norikum, oder Oesterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnthen und Krain unter den Römern. Unmittelbar aus den Quellen geschöpft. Auch u. d. Titel: Beiträge zur Geschichte des österreichischen Kaiseramtes“, 2 Bände (Grätz 1825 und 1826, Chr. Penz, 8°.), der erste Theil dieses Werkes gibt eine Darstellung der inneren politischen Einrichtungen [308] und Verhältnisse Norikums, und sind demselben zur leichteren Uebersicht zwei Karten beigefügt, der zweite Theil entwickelt Einführung, Ausbreitung und Zustand des Christenthums im Norikum in den ersten fünf Jahrhunderten und ist somit die älteste Kirchengeschichte Oesterreichs; – „Die heiligen Weihen. Nach dem beigefügten Urtexte des römischen Pontifikalbuches übersetzt und mit vollständig erläuternden Anmerkungen begleitet, nebst einem Auszuge aus der Pastorallehre des heiligen Gregorius des Grossen ... (Grätz 1829, Damian u. Sorge, 8°.); – „Das Thal und Warmbad „Gastein“ nach allen Beziehungen und Merkwürdigkeiten, nach eigener Anschauung und aus den zuverlässigsten Quellen dargestellt für Aerzte, Körperkranke, Geschichtsforscher, Mineralogen, Metallurgen[WS 1] und Botaniker und für Freunde der hochromantischen Alpennatur. Mit zwei lith. Ansichten und einer Karte“ (Grätz 1834, Damian, 8°.), noch bis heute die beste und reichhaltigste Monographie über diese herrliche Gegend; M. war es gegönnt, das Tagebuch des Erzherzogs Johann zu seiner Arbeit zu benützen; – Quinti Horatii Flacci opera lyrica annotatione e notis aliorum et suis perpetua, versione germanica inserta et observationibus aestheticis illustravit – –“ (Graecii 1835, 8°.); – „Geschichte des Herzogthums Steiermark“, 8 Bände (Grätz 1845–1867, 8°.), Muchar’s Hauptwerk, von dem jedoch er selbst nur die ersten vier Bände in den Jahren 1844, 1845, 1846 und 1848 herausgab; die übrigen vier Bände folgten nach seinem Tode nach den von ihm hinterlassenen Manuscripten, und zwar war der Druck des fünften noch bei seinen Lebzeiten begonnen worden, der sechste aber lag zur Durchsicht fertig vor. Die Ausgabe des ersteren besorgte im Jahre 18509 Engelbert Prangner, die der übrigen drei, deren letztem (dem achten) ein ausführliches Namens- und Sachregister beigegeben ist, der Ausschuß des historischen Vereins für Steiermark in den Jahren 1859, 1864 und 1868. Muchar’s in Sammelwerken und Zeitschriften zerstreute Aufsätze sind: im Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen 1849: „Urkunden-Regesten für die Geschichte Innerösterreichs vom Jahre 1312 bis zum Jahre 1500“; – in Hormayr’s Archiv für Geschichte u. s. w. und in dessen unter dem Titel: Oesterreichisches Archiv u. s. w. von Ridler besorgten Fortsetzung, im Jahrg. 1817, Nr. 125 u. 127: „Ob der berühmte steiermärkische Minnesänger Ottocar von Hornek[WS 2], Mönch von Admont war“, die Autorschaft dieses Aufsatzes wird von den Wiener Jahrbüchern der Literatur (Bd. XXI, S. 45) Muchar zugeschrieben; – im Jahrg. 1819, Nr. 109–148: „Zur Geschichte der steirischen Reformations-Unruhen. Notizen über eine bestehende Handelsverbindung der obersteiermärkischen Bergwerke und Eisenwerkstätte mit den deutschen Hansestädten“; – „Notizen über das Aufkommen und den Fortgang der lutherischen Lehre im Enns-, Palten- und Lissingthale, aus zerstreuten Angaben der Archivsschriften des Städtchens Rottenmann“; – im Jahrg. 1820, Nr. 99–129: „Tiber’s Fehde mit Marbod, dem Könige der Markomannen, und die große pannonische Empörung“; – im Jahrg. 1821, Nr. 4–16: „Die große römische Reichsgrenze an der Donau. Mit besonderer Hinsicht auf die norischem Landtheile“; – ebenda. Nr. 75–104 u. 127 u. f.: „Gebehard, Erzbischof von Salzburg, und die Gründung der steiermärkischen Benedictiner-Abtei Admont“; im Jahrg. 1822, Nr. 74–77: „Die [309] uralte Felsenburg Strechau im obersteiermärkischen Paltenthale mit ihren Merkwürdigkeiten und historischen Erinnerungen“; – im Jahrg. 1826, Nr. 49: „Admont, die Salzburger Erzfürsten, die heilige Hemma und ihr Geschlecht“; – im Jahrg. 1828, Nr. 15 u. f.: „Die heilige Hemma, ihr Haus mit den Geschichten von Gurk und Admont“; – im Jahrg. 1832 (zweiter Jahrg. der Ridler’schen Fortsetzung des Archivs), Nr. 70 bis 75: „Engelbert, Abt zu Admont, 1297–1331“, die letztgenannten fünf Aufsätze bilden eine zusammengehörige Folge; – in der Steiermärkischen Zeitschrift, an welcher Muchar überdieß als Redacteur betheiligt war; im I. Bande, S. 3: „Das altceltische Norikum, oder Urgeschichte von Oesterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnthen und Krain“ (die Fortsetzungen im Bd. II, S. 1; Bd. III, S. 1, und Bd. IV, S. 1); – im VI. Bande, S. 1: „Versuch einer Geschichte der slavischen Völkerschaften an der Donau. um die erste Einwanderung und Festsetzung der Slaven in der Steiermark, in Kärnthen und Krain zu bestimmen und zu erweisen. Von der Zeit des Kaisers Augustus bis in die Mitte des siebenten Jahrhunderts n. Ch. Unmittelbar aus den lateinischen und griechischen Quellen bearbeitet“ (Fortsetzung dieses Aufsatzes im Bande VII, S. 17; VIII, S. 72; IX, S. 135, u. X, S. 51); – im VIII. Bande, S. 27: „Würdigung zweier Reisebeschreibungen durch die Steiermark“, die eine, betitelt: „Briefe an deutsche Freunde von einer Reise u. s. w., von Dr. Wilh. Christ. Müller“ (Altona 1824), die andere: „Reise nach Wien, Triest u. s. w., von Jäck und Heller“ (Weimar 1824); – im I. Bande der Neuen Folge, Heft 2, S. 27: „Die Gründung der Universität zu Grätz“ (die Fortsetzung im V. Bande der N. F., Heft 2, S. 165); – im II. Bande der N. F., Heft 2, S. 20: „Geschicke und innere Einrichtung der alten Universität und des Lyceums zu Grätz“; – im IV. Bande der N. F., Heft 2, S. 3: „Die ältesten Erfindungen und frühesten Privilegien für industriellen Fleiß in Innerösterreich“; – im V. Bande der N. F., Heft 2, S. 3: „Der steiermärkische Eisenberg, vorzugsweise der Erzberg genannt, nebst einer Uebersicht über die Besitzstandwechsel der Eisenschmelzwerke in Vordernberg, wie derselbe aus den Urkunden des Vordernberger Archivs erhoben worden ist“; – im VII. Bande der N. F., S. 4: „Privilegien von Grätz“; – im VIII. Bande der N.F., Heft 1, S. 4: „Aeltere Institutionen in Grätz. 1. Aeltere Regierung und Municipal-Einrichtung; 2. das ältere Religionswesen in Grätz; 3. die älteren Wohlthätigkeits-Anstalten, der Handel und die Industrie in Grätz“; – ebenda, Heft 2, S. 14: „Geschichte des steiermärkischen Eisenwesens am Erzberge vom Jahre 1550 bis 1590“. Handschriftlich aber hinterließ Muchar eine im Archive des steiermärkischen Joanneums zu Gratz befindliche historische Arbeit (unter Nr. 2301, 79 Foliobl.), betitelt: „Beitrag zur Geschichte der Steiermark“ in zwei Abtheilungen, deren erste die historisch-diplomatischen Nachrichten über die obersteirischen Gebirgsthäler der Enns und der Palta, mit besonderer Hinsicht auf die Schicksale der Stadt Rottenmann, von der Urzeit bis zu Anfang des XIII. Jahrhunderts, enthält; die zweite Abtheilung aber die diplomatische Geschichte der Stadtpfarrkirche und des Chorherrenstiftes St. Nicolai zu Rottenmann von dessen Gründung bis zur gänzlichen Auflösung mit fortgesetzter Hinsicht [310] auf die Schicksale der Stadt Rottenmann. Alles aus den Original-Documenten der Archive zu Admont und Rottenmann. Muchar war, wie als Gelehrter gründlich und zuverlässig, so als Priester hochgeachtet, als Mensch geliebt und gesucht. Er stand in stetem Verkehre mit Männern der Wissenschaft, wie Hammer, Hormayr, selbst ausländische Forscher, wie Humphry Davy, der wiederholt das Stift Admont besucht hatte, fanden sich zu ihm hingezogen. Eine Arbeitskraft von seltener Ausdauer, lag er neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten den vielseitigen Geschäften seines priesterlichen und Ordensberufes mit großer Gewissenhaftigkeit ob. Nicht bloß der Horaz, wie unter seinen Werken die Ausgabe mitgetheilt ist, auch andere Werke anläßlich seines Lehreramtes schrieb er zur Förderung und Hebung des dessen so sehr bedürfenden Unterrichtes nieder, unter denen sich folgende Handschriften: „Der religiöse Geist in den griechischen Tragikern“; – „Würdigung der Bücher Virgil’s vom Landbau“; – „Uebersetzung und Erklärung einer Tragödie des Sophokles und Euripides“, in seinem Nachlasse vorfanden. Hormayr, nachdem er selbst Oesterreich abtrünnig geworden, suchte M. den er in seinem Briefe Albertum Noricum zu nennen liebte, für Bayern zu gewinnen; aber Muchar, eine tiefsittliche Natur, ließ sich nicht überreden und blieb seinem selbstgewählten zweiten Vaterlande treu. Behufs seiner wissenschaftlichen Arbeiten halte M. auch mehrere größere Reisen nach Italien und Deutschland unternommen; Steiermark aber kannte er von seinen zahlreichen Streifzügen so genau, wie wohl Wenige gleich ihm. Seine Verdienste um die Wissenschaft wurden durch die große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft, und im Jahre 1844 durch die mittlere Civil-Verdienstmedaille gewürdigt; auch wurde er, als die Akademie der Wissenschaft in Wien gegründet ward, Mitglied derselben, und zwar befand er sich in der Zahl der ursprünglich von Sr. Majestät ernannten Mitglieder.

Die feierliche Sitzung der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften am 29. Mai 1852 (Wien, k. k. Hof- und Staatsdruckerei, gr. 8°.) S. 37 [daselbst werden seine Prädicate Bied und Rangfeld irrig Ried und Bangfeld genannt]. – Mittheilungen des historischen Vereins für Steiermark (Gratz, 8°.) I. Heft, S. 13–23: „Biographie“ von Dr. Franz Ilwof; XIV. Heft, in dem in demselben beginnenden und als Beilage angeschlossenen Gedenkbuch des historischen Vereins für Steiermark, S. XVII: „Nekrolog“ von Theodor Gaßner. – Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar, Bernh. Friedr. Voigt, 8°.) XXVII. Jahrg. (1849), Theil II, Nr. 258. S. 871. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8°.) Bd. Ill, S. 722. – Real-Encyklopädie für das katholische Deutschland, Bd. XII, S. 359. – Vehse (Eduard Dr.), Geschichte des österreichischen Hofs und Adels und der österreichischen Diplomatie (Hamburg, Hoffmann u. Campe, kl. 8°.) Bd. X, S. 61. – Meyer (J.). Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) IV. Suppl. Bd. S. 755 [nach diesem gest. am 6. November 1849]. – (Hormayr’s) Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst (Wien, 4°.) VIII. Jahrg. (1817), S. 523. – Staffler (Johann Jacob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen; in zwei Bänden (Innsbruck 1847, Felic. Rauch, 8°.) Bd. II, S. 434 [nach diesem geb. am 21. November 1786]. – Slovník naučný. Redaktor Dr. Frant. Lad. Rieger, d. i. Conversations-Lexikon. Redigirt von Dr. Frz. Ladisl. Rieger (Prag 1859, Kober, Lex. 8°.) Bd. V, S. 527. [auch mit der irrigen Angabe des 6. November statt 6. Juni 1849 als seines Todestages]. – Porträt. Unterschrift. Facsimile des Namenszuges: Dr. Albert von Muchar, darunter: im 36. Lebensjahre, Lith. bei J. F. Kaiser in Gratz (gr. 8°). – Grabdenkmal. Ueber Antrag des Ausschußmitgliedes [311] des historischen Vereins für Steiermark und steierm. ständ. ersten Secretärs[WS 3], Gottfried Ritter von Leitner, wurde beschlossen, dem Verstorbenen auf dem Friedhofe bei St. Peter in Gratz, wo Muchar beigesetzt wurde, aus Vereinsmitteln ein würdiges Denkmal zu errichten. Der Abt von Admont und mehrere Freunde des Verblichenen kauften eine eigene Grabstätte; diese befindet sich an der nördlichen Mauer des Friedhofes. Das Denkmal aber besteht aus einem obeliskartigen hohen Grabsteine von weißem Marmor, welcher sich über einem aus zwei Steinstufen bestehenden Piedestal erhebt. Die Inschrift des Denkmals lautet:
ALBERTO DE MUCHAR
PROF. PUBL.
MONAST. ADMONT. CAPITUL.
RERUM STIRIAE SCRIPTORI.
NAT. MDCCLXXVI.MORT.MDCCCXLIX.
SOCIETAS HIST.STIR.
ABBAS EIUS
AMICIQUE.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Mettallurgen
  2. Ottokar aus der Gaal (Wikipedia).
  3. Vorlage: steierm. ständ. ersten Secretärs des historischen Vereins für Steiermark (vergl. ADB:Leitner, Karl Gottfried Ritter von).