BLKÖ:Lainix, Gregor

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
L’Aisné, Anton
Band: 14 (1865), ab Seite: 7. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 102549966, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Lainix, Gregor|14|7|}}

Lainix, Gregor (gelehrter Jesuit, geb. zu Wien im Jahre 1717, gest. ebenda 14. Mai 1791). Trat im Alter von 18 Jahren in den Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem er die theologischen Studien beendete, die philosophische Doctorwürde erwarb und dann im Lehramte thätig war. Zehn Jahre, und zwar zuerst zu Gratz, dann in der Theresianischen Ritterakademie in Wien, trug er Philosophie vor, kam nun nach Gratz als Decan, von da nach Wien als Regens im Convict, zuletzt nach Steyr als Rector, worauf er Mitvorsteher der Ordensprovinz wurde. Nach Aufhebung des Ordens kam er als Regens in das Seminar nach Wien und als dieses auch aufgehoben wurde, in gleicher Eigenschaft in das von P. Parhammer erweiterte und nach ihm auch lange benannte Wiener Waisenhaus, in[WS 1] welchem er im Alter von 74 Jahren starb. Von seinen Schriften sind anzuführen: „Dissertatio de Jure naturae“ (Wien 1753, Trattner, 4°.) und „Dissertatio de principio cognoscendi“ (ebd. 1754, 4°.).

Stoeger (Joh. Nep.), Scriptores Provinciae Austriacae Societatis Jesu (Viennae 1855, Lex. 8°.) p. 200.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: im.