BLKÖ:Leveneur, die Familie

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Levi, Mose Giuseppe
Band: 15 (1866), ab Seite: 29. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Leveneur, die Familie|15|29|}}

Die Familie Leveneur, hie und da auch unrichtig Löwenehr und Lewenehr, stammt aus dem Luxemburgischen und machte sich im 17. Jahrhunderte in Böhmen ansässig. Schon von Kaiser Karl V. hatte die Familie den Adelstand erlangt. Ein Anton L. diente als Feldhauptmann im 30jährigen Kriege. Dessen Sohn Heinrich war kön. böhmischer Kammerrath, und sein Bruder Johann Erzieher der jungen Fürsten Liechtenstein. Diese beiden erlangten im Jahre 1682, nach Kneschke erst 1705, das Ritterstands-Diplom. Heinrich hinterließ sieben Kinder, unter diesen obigen Feldmarschall-Lieutenant Franz Joseph L., der mit seinen Brüdern zugleich im Jahre 1727 in den Freiherrnstand erhoben wurde. Das Geschlecht blüht noch heute in Böhmen und lebt daselbst ein Anton Veit Freiherr L. von Grünwall als Eigenthümer der Güter Studeneč und Forst. [Schönfeld (Ignaz Ritter von), Adels-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates (Wien 1824, Schaumburg, kl. 8°.) II. Jahrg. S. 211. – Kneschke (Ernst Heinrich) Prof. Dr.), Neues allgemeines deutsches Adels-Lexikon (Leipzig 1859, Friedr. Voigt, 8°.) Bd. V, S. 496.]