BLKÖ:Lichnowsky, Wilhelm Karl Graf

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 15 (1866), ab Seite: 76. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: 136671616, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Lichnowsky, Wilhelm Karl Graf|15|76|}}

4. Wilhelm Karl Graf Lichnowsky (geb. 7. November 1793, gest. zu Venedig in der Nacht vom 8. auf den 9. Jänner 1864). Graf Wilhelm Karl ist ein Sohn des Grafen Wilhelm Adolph, eines Oheims des Fürsten Eduard Maria, des Geschichtschreibers des Hauses Habsburg. Graf Wilhelm Karl trat in jungen Jahren in die kais. Armee, in welcher er im Jahre 1830 Major im 8. Grenz-Infanterie-Regimente war. Im folgenden Jahre in gleicher Eigenschaft zum Infanterie-Regimente Nr. 60 übersetzt, rückte er im Jahre 1832 zum Oberstlieutenant, im Jahre 1834 zum Obersten und Regimentscommandanten vor. Im Jahre 1840 wurde er General-Major und erhielt eine Brigade in Kaschau, kam später quatalis nach Wien, wurde im Jahre 1848 Feldmarschall-Lieutenant und [77] Divisionär in Mailand, im folgenden Jahre zweiter Inhaber des Infanterie-Regiments Nr. 11 und Festungscommandant zu Verona. Im Jahre 1859 trat er mit Feldzeugmeister-Charakter in den Ruhestand und lebte zu Venedig. Von Sr. Majestät mit dem Commandeurkreuze des Leopold- und dem Ritterkreuze 2. Classe des Ordens der eisernen Krone ausgezeichnet, trug er noch ähnliche Ehrenzeichen von Preußen, Baden, Hannover, Frankreich und Sardinien. [Illustrirte Zeitung (Leipzig, J. J. Weber) 1864, Nr. 1073, diese gibt den 10. Jänner als seinen Todestag an.]