BLKÖ:Licht, Ferdinand

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Lichtenberg
Band: 15 (1866), ab Seite: 77. (Quelle)
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Licht, Ferdinand (Maler, geb. zu Troppau in Oesterreichisch-Schlesien im Jahre 1750, Todesjahr unbekannt). Ueber die Lebensverhältnisse dieses Malers ist wenig bekannt. Die Ausbildung in der Kunst, welche er später ausübte, erhielt er von einem Maler Namens Ignaz Günther, über dessen Lebensverhältnisse ebenso wenig, wie über jene seines Schülers, Näheres vorliegt. Licht hatte sich in Brünn bleibend niedergelassen und daselbst Bildnisse, Altarblätter und Staffeleigemälde verschiedener Art gemalt. Von seinen Arbeiten, die sich in mährischen und schlesischen Landkirchen befinden, sind bekannt: im Brünner Kreise: Zwei Altarblätter in Obrowitz; – zwei Altarblätter in der Kirche zu Schollschitz; – die Altarblätter in der Kirche zu Mödritz; – im Olmützer Kreise: „Der H. Laurenz“, Hochaltarblatt in Zöptau; – im Iglauer [78] Kreise: Altarblatt in Bobruwka; – im Hradischer Kreise: „Die HH. Philipp und Jacob“, Altarblatt in Unterniemtschi. – Ein Ignaz Licht, der des Obigen Bruder zu sein scheint, hat das Hauptaltarblatt in der Kirche zu Unterlobrau im Iglauer Kreise gemalt.

Schmidl (Ad. Dr.), Oesterreichische Blätter für Literatur und Kunst u. s. w. (Wien, 4°.) I. Jahrg. (1844), S. 607, im Aufsatze: „Kunstschätze aus dem Gebiete der Malerei in Mähren“. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1838, Fleischmann, 8°.) Bd. VII, S. 505.