BLKÖ:Loy, David

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Loy, Joseph
Band: 16 (1867), ab Seite: 98. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Loy, David|16|98|}}

Außer obigem Maria Theresien-Ritter sind noch zwei Personen dieses Namens bemerkenswerth, und zwar:

1. David Loy (geb. zu Bleiburg in Kärnthen 9. October 1626, gest. zu Wien im Jahre 1694). Trat im Alter von 18 Jahren in den Orden der Gesellschaft Jesu, erlangte die philosophische Doctorwürde und versah dann mehrere Jahre in Wien ein Lehramt. Zuletzt war er Rector in seinem Orden, anfangs zu Gratz, dann zu Krems. Der Biograph des Ordens, J. N. Stoeger, theilt auch noch folgendes mit: „Erat constans fama, non tantum inter Religiosos S. J. sed etiam exteras sacras familias, eum ob singularem animi puritatem Deiparae ipsi apparenti annulo desponsatum fuisse“. Von den von ihm verfaßten Schriften führt er folgende an: „Modus bachanalia pie transigendi“ (Viennae 1682, 12°.); – „Aucupium innocentiae, sive pravae Societatis insidiae detectae“ (Graecii 1683); – „Castitas mortalium maxime juventutis ornamentum“ (Viennae); – „Vita S. Judae Thaddaei Apostoli“ (ibid.); – „Synopsis Vitae J. Dismae latronis“ (Viennae 1693, 12°.). [Stoeger (Joh. Nep.), Scriptores Provinciae Austriacae Societatis Jesu (Viennae 1855, Lex. 8°.) p. 211.] –