BLKÖ:Mühlwenzl, Heinrich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Mühlwenzl, Franz
Band: 19 (1868), ab Seite: 318. (Quelle)
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Der Familie des Obigen scheint auch anzugehören der als Mathematiker bekannte Heinrich Mühlwenzl, gleichfalls aus Eger gebürtig, der zu Anbeginn des 18. Jahrhunderts geboren war. Er war Mitglied des Ordens der Gesellschaft Jesu und lehrte an verschiedenen Anstalten der Gesellschaft Mathematik, so zu Breslau, dann seit zu Prag, wo er auch am 7. November 1766 im Clementinischen Collegium starb. M. betrieb mit besonderem Eifer Mathematik und Optik, und war seiner Zeit in Prag vornehmlich durch die von ihm selbst geschliffenen Linsen zu Fernröhren, die er auch zusammenstellte, bekannt. Im Drucke ist von ihm nur ein Werk: „Fundamenta mathematica ex arithmetica, geometria et trigonometria“ (Pragae 1736) erschienen. [Slovník naučný. Redaktor Dr. Frant. Lad. Rieger, d. i. Conversations-Lexikon. Redigirt von Dr. Frz. Ladisl. Rieger (Prag 1859, Kober, Lex. 8°.) Bd. V, S. 530.]