BLKÖ:Markowitz, Karl

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 16 (1867), ab Seite: 471. (Quelle)
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4. Eines Karl Markowitz (geb. zu Gratz in Steiermark 28. März 1666, gest. zu Wien 22. März 1717) gedenkt von Winklern in seinen „Nachrichten über Schriftsteller und Künstler der Steiermark“ und Stoeger. Karl M. trat, 16 Jahre alt, in den Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem er, wie Stoeger berichtet, eine ganz außerordentliche Thätigkeit entfaltet haben soll. Im Drucke sind von ihm erschienen: „Tägliche Geschichten von denkwürdigen Begebenheiten, welche sich sonderlich jeden Tag des ganzen Jahres mit der h. Jungfer und Mutter Theresia zugetragen haben“; – „Die köstliche Perlmutter durch ihre edle Geburt, d. i. die h. Hedwig, großmächtige Schutzfrau der vereinten Herzogthümer in Schlesien“ (1707). Außerdem verfaßte er, wie Stoeger meldet, an 30 katechetische Werke, welche in der katechetischen Bibliothek zu St. Anna in Wien das Licht der Welt erblickten. [Winklern (Joh. Bapt. von), Biographische und literarische Nachrichten von den Schriftstellern und Künstlern, welche in dem Herzogthume Steyermark geboren sind u. s. w. (Grätz 1810, Frz. Ferstl, kl. 8°.) S. 129. – Stoeger (Joh. Nep.), Scriptores Provinciae Austriacae Societatis Jesu (Viennae 1855, Lex. 8°.) p. 218 [dort erscheint er in der Schreibweise Marchovitsch).] –