BLKÖ:Markus von Eör, Ignaz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Marcus, Stephan
Band: 16 (1867), ab Seite: 423. (Quelle)
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3. Noch ist Markus der Name mehrerer ungarischer Adelsfamilien, als der Markus von Eör, von Thomor, von Várdádfalva, von Kerékszállás u. A., welche und noch Andere Nagy in seinem Werke: „Magyarország családai czimerekkel és nemzékrendi táblákkal“, Bd. VII, S. 329–333, namentlich aufführt. Von ersterer Familie ist vornehmlich Ignaz Markus von Eör (geb. zu Veszprim im Jahre 1764, gest. daselbst 17. April 1846) bemerkenswerth als einer der ausgezeichnetsten Juristen und Staatsmänner Ungarns. Er begann seine öffentliche Diensteslaufbahn in den üblichen Comitats-Anstellungen, wurde im Feldzuge 1809 k. k. Armeecommissär, dann Assessor und Protonotär bei der kön. Tafel in Pesth, endlich wirklicher Hofrath und Referendar der ungarischen Hofkanzlei in Wien, bei welcher er das Referat über die Landtags-Justizangelegenheiten Ungarns führte. Kaiser Franz I. zeichnete seine Verdienste durch Verleihung des Ritterkreuzes des St. Stephan-Ordens, nebst der Secretärstelle dieses Ordens und durch die Donation der Herrschaften Eör, Aszonyvar und Szent-Pál, aus. [Budapesti Hirado, Nummer vom 26. April 1846, enthält seinen Nachruf.]