BLKÖ:Rajacsich Freiherr von Brinski, Joseph

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 24 (1872), ab Seite: 290. (Quelle)
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Rajacsich Freiherr von Brinski, Joseph (Patriarch[WS 1] der österreichischen Serben und Metropolit zu Karlovitz, geb. zu Prokike im Oguliner Grenz-Regimente 19./30. Juli 1785, gest. zu Karlovitz 13. December 1861). Ein Ahnherr des Patriarchen[WS 2] Rajacsich, Namens Rajak, zog gegen Ende des 17. Jahrhunderts mit seiner und noch vielen anderen Familien aus Banja Luka in Türkisch-Croatien in die zwischen den Gebirgen Wellebit und Kapella, jetzt im [291] Bezirke des Oguliner National-Grenz-Infanterie-Regiments, gelegene Gegend, und siedelte dort mehrere Ortschaften an. Die Nachkommen dieser Familien fanden oft Gelegenheit die Marken der heutigen croatischen Militärgrenze gegen die häufigen Einfälle der Türken zu vertheidigen. Andere wieder fochten im österreichischen Erbfolge-, im siebenjährigen Kriege, später noch in den Feldzügen gegen Frankreich. Auch in den Tagen des Friedens blieb die Familie Rajacsich nicht unthätig und noch zu Anbeginn des laufenden Jahrhunderts, als in den Jahren 1815, 1816 und 1817 in der oberen croatischen Militärgrenze durch große Mißjahre eine schwere Hungersnoth ausbrach und in Schrecken erregender Weise die genannten Gegenden heimsuchte, trat der Erzpriester Lucas Rajacsich mit seinen Söhnen helfend in die von dem erwähnten Jammer heimgesuchten Gemeinden, brachte seine eigenen Fruchtvorräthe dar, stand für die erforderlichen Summen mit seinem eigenen Vermögen ein und schaffte nöthigen Falls neue Erfordernisse von den Fruchthändlern in Karlstadt und Zengg. Einer der erwähnten Söhne des Archimandriten Lucas ist Joseph Rajacsich, der nachmalige serbische Patriarch. Joseph widmete sich der kirchlichen Laufbahn seines Vaters, wurde Archimandrit des Klosters Gomirje im Oguliner Grenz-Regimentsbezirke und hatte schon frühzeitig Gelegenheit seine Anhänglichkeit an die kais. österreichische Regierung in verschiedener Weise zu bethätigen. Zunächst während der vorübergehenden Besatzung der croatischen Militärgrenze durch die französischen Waffen in den Jahren 1809 und 1813, in welchen er die durch den eingetretenen Regentenwechsel wankend gewordene Bevölkerung zu beruhigen und in ihrer Anhänglichkeit an die österreichische Regierung fest zu erhalten gewußt hat. Diese seine Treue, zu welcher sich die Tugenden eines würdigen Priesters und sonst tüchtige Kenntnisse gesellten, fand andererseits verdiente Anerkennung und R. wurde im Jahre 1818 zum Bischofe in Dalmatien erhoben. Bei der Verwahrlosung, in welcher sich Dalmatien befand, bei dem völligen Mangel an Religionslehranstalten und an einigermaßen unterrichteten Seelsorgern, hatte R. mit mannigfachen Hindernissen zu kämpfen; dennoch gelang es ihm während seiner fünfjährigen Amtsthätigkeit im Lande, eine theologische Lehranstalt zu gründen, in der verwahrlosten Geistlichkeit durch eigenes Beispiel und praktische Unterweisung in den Berufspflichten, die Liebe und den Eifer in der Seelsorge zu wecken, sie zur ausharrenden Anstrengung und Aufopferung anzuspornen, im Volke die tiefen, von dem Amtsvorgänger geschlagenen Wunden zu heilen und die unangenehmen Erinnerungen zu verwischen. Im Jahre 1834 wurde Bischof R. in gleicher Eigenschaft in die Diöcese Werschetz übersetzt. Dort berief ihn die im Jahre 1836 unter der Bevölkerung ausgebrochene Cholera auch noch auf ein anderes von dem kirchlichen verschiedenes Gebiet. Er eilte in die von panischem Schrecken ergriffenen Dörfer, wanderte von Haus zu Haus, von Familie zu Familie, überall Rath, Trost und reichliche materielle Hilfe in Arzneien, Lebensmitteln und allem Erforderlichen spendend. Seinem energischen Einschreiten gelang es theils die Schrecken der Seuche zu mildern und theils ihr Erlöschen zu beschleunigen. Indessen begannen sich in Ungarn die politischen Verhältnisse, früher durch die langen Kriege, dann durch die denselben gefolgte Abspannung niedergehalten, [292] immer entschiedener zu entwickeln und eine den Regierungsinteressen sich entgegenstemmende Partei trat mit ihren Absichten und Forderungen immer bestimmter hervor. Die politischen Verhältnisse Serbiens, nämlich dessen Stellung zum Gesammtstaate und dann wieder zu Ungarn, hier in einigermaßen verständlicher Weise darzustellen, greift außerhalb die diesem Werke gesteckten Grenzen, denn es ist dasselbe ein biographisches und nicht ein historisches Lexikon. Jene, welche diese Sachlage in einfachster historischer Darstellung zusammengefaßt kennen zu lernen wünschen, weisen wir auf eine Quelle hin, wo sie sich darüber kurz, bündig und nicht minder zuverläßig belehren können, nämlich auf das Neusatzer Localblatt 1861, dessen Nummern 21–26 im Feuilleton den auch für jeden künftigen Geschichtschreiber dieser Begebenheiten wichtigen Aufsatz: „Die serbische Bewegung in den Jahren 1848 und 1849“ von M. K. enthalten. Hier haben wir es zunächst mit dem Bischof Rajacsich zu thun. Dieser, seit 1. October 1842 Bischof zu Karlovitz, war bei den oberwähnten, sich immer wirrer und bedenklicher gestaltenden Verhältnissen stets bemüht, nicht nur persönlich, sondern auch durch seinen Einfluß auf seine Freunde und seinen ziemlich verbreiteten Anhang die Interessen der kaiserlichen Regierung in den Comitial-Congregationen und auf den Landtagen zu unterstützen. Indessen gewann die oppositionelle Partei in Ungarn immer mehr Terrain und war auf dem Landtage 1847/48 bereits so mächtig, daß aus ihren Reihen das ungarische Ministerium genommen und in Wien vor der Hand die bisherige centralistisch-absolutistische Politik der Regierung aufgegeben werden mußte. Die Stellung Serbiens, dem nur die Alternative blieb, sich entweder den Ungarn zu unterwerfen oder in die Arme der kaiserlichen Regierung zu flüchten, mußte sich nun entscheiden. Was Oesterreich Ungarn gegenüber früher versucht, es nemlich einig mit dem Gesammtstaate zu verquicken, und um den Preis der 48ger-Revolution aufgeben gemußt, das war Ungarns Absicht Serbien gegenüber, dessen Nationalität und Freiheit der Sprache es nicht anerkennen und ganz in Ungarn aufgehen lassen wollte; eine Politik, welche Ungarn auch in den anderen zu ihm gehörigen Provinzen, nemlich Siebenbürgen, Croatien und Slavonien in Anwendung brachte. Die Lage der Serben, die überdieß keinen Schutz im Momente hatten, als ihre eigene Kraft, erheischte ein ebenso umsichtiges als entschlossenes Vorgehen. Die Haltung, welche die Serben in ihrer bedrängten Lage zu beobachten gesonnen waren, erhielt auf der 1./13. und 5./15. Mai 1848 gehaltenen National-Versammlung zu Karlovitz ihren Ausdruck. Rajacsich wurde auf derselben zum Patriarchen, Stephan Suplikac, damals als Grenzeroberst bei der Armee in Italien stehend, zum Wojwoden ausgerufen und unter dem Vorsitze des Patriarchen ein Comité (Odbor) ernannt, dem die Vollmacht zur Einleitung aller weiteren Maßregeln behufs der Realisirung der Wünsche der Nation übertragen wurde. Man hatte sich bei diesen Vorläufern der darauf gefolgten blutigen Ereignisse auf nachstehenden Standpunkt gestellt. Mit der Forderung nationaler Anerkennung von der ungarischen Regierung abgewiesen, von Oesterreich seit 1690 die Erfüllung der damals erhaltenen Zugeständnisse noch immer erwartend, legten die Häupter der Karlovitzer Versammlung ihren Beschlüssen das Prinzip zu Grunde, ein einseitiges Nichteinhalten [293] der Verträge, löse jede Verbindlichkeit der anderen Seite. Oesterreich hatte seine Verbindlichkeiten bisher nicht erfüllt, Ungarn nicht nur nichts gethan, um die Erfüllung derselben zu erwirken, sondern bis zur Stunde der nationalen Existenz der Serben alles Recht abgesprochen. Man betrachtete sich also als sämmtlicher Verpflichtungen gegen jenes wie dieses entbunden und berechtigt, neue Verträge mit jener Macht zu schließen, welche den Forderungen der Nation die genügsamste Garantie bieten würde. In dieser Sachlage war es nun Rajacsich, welcher seinen ganzen Einfluß geltend machte, um die Sympathien[WS 3] der serbischen Nation der ungarischen Revolutionsregierung ab- und der kaiserlichen zuzuwenden. Um die Interessen der Gesammtmonarchie zugleich mit jenen der serbischen Nation zu stärken und gegen die immer greller hervortretenden Gewaltthaten der neuer Machthaber in Ungarn desto wirksamer zu wahren, wurde von den Ungarn die Bestätigung der in den alten Privilegien gesetzlich gegründeten Wahl eines Wojwoden und Patriarchen von der serbischen Nation verlangt. Die Antwort auf diese Forderung war von Seiten der Ungarn der am 11. Juni 1848 erfolgte bewaffnete Angriff auf Karlovitz, worauf nun jener blutige Bürgerkrieg in den südlichen Gegenden des Reiches an der Theiß und Donau entbrannte, wie deren an Grausamkeit und Scheußlichkeit die Geschichte nur wenige Beispiele aufzuweisen haben mag. Derselbe währte von 11. Juni bis 3. October 1848, in welcher Zeit auch die Verhältnisse in Ungarn den Charakter der offenen Empörung gegen die kaiserliche Regierung angenommen hatten. Seit dem 3. October 1848 eröffneten die kaiserlichen Truppen den Feldzug gegen die Ungarn, welche jetzt von der kaiserlichen Armee gedrängt angestrengte und wiederholte Versuche unter glänzenden Anerbietungen machten, um den Widerstand der serbisch-romanischen Bevölkerung zu beseitigen und sie für ihre Sache wieder zu gewinnen. Diese aber blieb der kaiserlichen Regierung treu, obgleich nun nach Zurückstoßung ihrer Anerbietung die ungarische Regierung vandalische Verheerungen im Lande verrichtete. Diese treue Haltung an der kaiserlichen Regierung erwiderte dieselbe mit dem Allerh. Patente vom 15. December 1848, in welchem die schon erwähnten, am 1. Mai stattgefundenen Wahlen des Woiwoden Suplikac und des Patriarchen[WS 4] Joseph Rajacsich Allerh. Ortes bestätigt wurden. Als bald darauf der Woiwode Suplikac starb, blieb der Patriarch an der Spitze der Nation und wurde später zum kaiserlichen Commissär in dem von dem serbischen Armee-Corps besetzten Gebiete ernannt. In dieser traurigen Kriegsepoche war es R., der die durch die Ereignisse des Krieges gänzlich gelockerte Ordnung in ihre gesetzliche Bahn zurückführte, der zur Führung des Krieges Waffen, Munition, Proviant, Montur, Geld, kurz alles Erforderliche herbeischaffen mußte, der die von ungarischen Emissären, geheimen und offenen Anhängern der ungarischen Revolutionsregierung genährten Gehäßigkeiten gegen die Kaiserlichen bei den Bevölkerungen verschiedener Cultur zu bekämpfen, zu beschwichtigen und den Großtheil der Nation für die Sache der österreichischen Regierung zu stimmen und viele den Interessen derselben höchst nachtheilige Eingriffe und Uebergriffe der Soldateska zu beseitigen hatte. Rajacsich war es, der die politischen und Justizbehörden in seinem Verwaltungsgebiete provisorisch organisirte, der die Ultra’s [294] und die Presse für sich zu gewinnen und zu mäßigen, letztere auch ganz in sein Interesse zu ziehen wußte, endlich war er es, dem die tägliche Sorge für Hunderte und Hunderte zufiel, die durch die Schrecken des Krieges um all ihr Hab und Gut gekommen, und nun ohne Obdach und Subsistenzmittel, von ihm Unterstützung und Hilfe verlangten. Nachdem im August 1849 die ungarische Revolution endlich bewältigt worden, wurde Patriarch Rajacsich nach Wien berufen, um seine Erfahrungen und Rathschläge bei der Errichtung und Organisirung der Woiwodschaft Serbien auszusprechen. Durch das kaiserliche Patent vom 18. November 1849 wurde die Woiwodschaft creirt und Se. Majestät der Kaiser fügten seinem bisherigen Regententitel jenen eines Großwoiwoden der Woiwodschaft Serbien bei. Patriarch Rajacsich kehrte darauf in sein Vaterland zurück, wo er neben Ausübung der Pflichten seines oberhirtlichen Amtes sein Hauptaugenmerk auf die Reorganisation des Karlowitzer Obergymnasiums richtete und nach dem von der österreichischen Regierung eingeführten Studienplane durchführte. Er trug zu diesem Zwecke Sorge für die Vermehrung des Schulfondes, und für die Vervollständigung des Gymnasiums zu acht Classen. Nebstbei errichtete er aus eigenen Mitteln eine Metropolitan- und Gymnasial-Buchdruckerei zu Karlowitz. In den darauffolgenden Jahren mußte der greise Kirchenfürst, bei den sich in eigenthümlicher Weise im Charakter von Ebbe, Fluth und Springfluth nach innen und außen sich entwickelnden politischen Verhältnissen des Kaiserstaates, manche harte Erfahrung machen, die den rüstigen Mann körperlich und in der letzten Zeit auch geistig niederbeugte. Im Mai 1861 wurde der Patriarch als Ritter der eisernen Krone 1. Classe den Ordensstatuten gemäß in den Freiherrnstand des österreichischen Kaiserstaates mit dem Prädicate von Brinski erhoben und diese Standeserhebung mit Allerh. Handschreiben vom 24. März 1861 auf seinen Neffen, den pensionirten Major-Auditor Alexander, und auf seine beiden Großneffen, den Advocaten Daniel und den k. k. Hauptmann im Geniestabe Constantin Rajacsich ausgedehnt. Im Juni genannten Jahres beging der Patriarch in seiner Residenz zu Karlowitz feierlich sein fünfzigjähriges Priesterjubiläum, bei welcher Gelegenheit Se. Majestät nebst den Glückwünschen zu dieser Feier dem Kirchenfürsten auch noch das Großkreuz des Leopold-Ordens entsendeten. Nur wenige Monate überlebte der Patriarch diese Feier, denn schon im December d. J. starb er im Alter von 76 Jahren. Sein Nachruf schildert ihn als einen Priester, der bei all seinen Schwächen und den Fehlern eines heftigen Naturells ein Mann von Talent, von unbeugsamen Charakter und hohem Patriotismus, dieser Eigenschaften wegen werth war der rührenden Liebe und Anhänglichkeit, welche ihm das serbische Volk widmete.

Freiherrnstands-Diplom ddo. 18. April 1861. – Werschetzer Gebirgsbote 1861, Nr. 51. – Pester Lloyd (polit. Blatt) 1861, Nr. 294. – Neue Zeit (Olmütz), 14. Jahrg. (1861), Nr. 290. – Fremden-Blatt von Gustav Heine (Wien, 4°.) 1861, Nr. 356: „Correspondenz aus Karlowitz“. – Bohemia (Prager polit. u. Unterhaltungsblatt) 1861, Nr. 24, S. 207. – Illustrirte Zeitung (Leipzig, J. J. Weber), Nr. 939, 29. Juni 1861. – Springer (Anton), Geschichte Oesterreichs seit dem Wiener Frieden 1809 (Leipzig 1864 und 1865, Hirzel, gr. 8°.) Bd. II, S. 5, 284, 634, 636, 642. – Vehse (Eduard Dr.), Geschichte des österreichischen Hofs und Adels und der österreichischen Diplomatie (Hamburg, Hoffmann u. Campe, 8°.) [295] Bd. XI, S. 50. – Čas, d. i. die Zeit (Prager polit. Blatt) 1861, Nr. 298 im Feuilleton. – Lumír (čechisches belletr. Blatt in Prag) 1862, Nr. 17, S. 407. – Národní listy, d. i. Volkszeitung (Prag, Fol.) 1861, Nr. 344. – Porträt. Unterschrift: Josephus Rajacsics Orientalis Ecclesiae Graeci N. U. R. Archi-Episcopus Carloviczensis et Metropolita ac S. C. et R. A. M. Act. Int. Status Consiliarius. Stahlstich ohne Ang. d. Z. u. St. (8°.). – Wappen. Ein durch ein gestürztes goldenes Krückenkreuz Haid in die Länge und quergetheilter Schild. Im oberen rechten blauen Felde eine abgeledigte weiße Kirche im byzantinischen Style mit zwei Seitenthürmen, einem verschlossenen Thore, einem halbrunden Fenster über diesem und je zwei über einander gesetzten Fenstern in jedem Thurme, mit schieferbedachten Thurmkuppeln, je mit einem goldenen Kreuze besteckt und die Kirchenkuppel von einem goldenen Sterne überstiegen. Im oberen linken rothen Felde ein geharnischter Reiter mit offenem Visir und einer weißen Straußfeder auf dem Helme, auf einem weißen Rosse mit goldverbrämter Satteldecke rechtwärts sprengend, in der Rechten einen Säbel über sich schwingend und in der Linken ein hohes goldenes Kreuz erhebend. In der unteren rechten Schildeshälfte ein leopardirter, goldener Löwe, in jedem der vier Winkel von einem halbmondförmigen, silbernen, gegengekehrten Feuerstahle begleitet. Auf dem Schilde ruht die Freiherrnkrone, auf welcher sich ein in’s Visir gestellter, gekrönter Turnierhelm erhebt. Die Krone des Helms trägt einen offenen, rothen, mit vier – auf jeder Seite zwei – silbernen Feuerstahlen im Rechteck belegten Adlerflug mit einem dazwischen hervorgehenden, hohen goldenen Kreuze. Die Helmdecken sind rechts blau, links roth, beiderseits mit Gold unterlegt. Unter dem Schilde verbreitet sich ein blaues Band, auf welchem in goldener Lapidarschrift die Devise: „Durch des Volkes Stimme die Macht beginne“ steht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Patriach.
  2. Vorlage: Pratiarchen.
  3. Vorlage: Simpathien.
  4. Vorlage: Patriachen.