BLKÖ:Springer, Anton Heinrich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Springer, Franz
Band: 36 (1878), ab Seite: 268. (Quelle)
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Springer, Anton Heinrich (Schriftsteller, geb. zu Prag 13. Juli 1825). Sein Vater war Altgeselle in der Kloster-Brauerei auf dem Strahow in Prag. Den ersten Unterricht erhielt der Knabe in der Pfarrschule des Prämonstratenserklosters Strahow. Das Kloster, berühmt durch seine herrliche Lage, welche einen weiten Aus- und Umblick auf das „goldene Prag“ (zlata Praha), wie es im Čechischen heißt, gewährt und nicht minder berühmt durch die Kunstschätze, welche es beherbergt, übte, wie ein Biograph S.’s bemerkt, frühzeitig das Auge des talentvollen Knaben und gab Beschäftigung seiner lebhaften Phantasie. Nachdem die Elementarclassen und das Gymnasium beendet waren, bezog S. im Jahre 1842 die Hochschule seiner Vaterstadt. An derselben trug damals der Herbartianer Exner [Bd. IV, S. 115] Philosophie vor und weckte mächtig S.’s Eifer für philosophische Studien. Dazu gesellte sich der Einfluß des Jung-Hegelianers August Smetana [Bd. XXX. V, S. 165], dieses Philosophen des Selbstmordes, der um dieselbe Zeit als Adjunct und später Supplent Exner’s in Prag thätig war und bald eine kleine, aber andächtige Gemeinde strebender und denkender Jünglinge um sich versammelt hatte. Um diese Zeit übernahm S. eine Erzieherstelle im Hause der Frau Czermak, deren beiden Söhne: Jaroslaus, der berühmte Maler [Bd. III, S. 99; Bd. XI, S. 386; Bd. XXIII, S. 380], und Johann [Bd. XI, S. 387; Bd. XIV, S. 421, und Bd. XXIII, S. 380[WS 1]] seine Zöglinge waren. Mit dem Unterrichte dieser ungewöhnlich begabten Zöglinge wuchs der Wissensdrang des Lehrers selbst, den er aber bei den damals obwaltenden Umständen im Kaiserstaate nicht befriedigen konnte, daher er, da ein öffentlicher Besuch ausländischer Universitäten streng verboten war, durch heimlichen Besuch derselben zu stillen versuchte. Ein längerer Aufenthalt in München und Berlin ermöglichte es ihm, seine schon längst mit Vorliebe betriebenen Kunststudien zu vervollständigen. Im Jahre 1846 wurde ihm der Unterricht in der Kunstgeschichte an der Prager Universität übertragen – eine Stellung, welche er aber bald wieder aufgab, um eine Reise nach Italien zu unternehmen und dort an Ort und Stelle die Antike und die Meisterwerke der neueren Kunst zu studiren. Aus Italien kehrte er zuvörderst nicht in sein Vaterland zurück, sondern wählte Tübingen zu seinem Aufenthaltsorte, wo er mit den dortigen Hegelianern, vornehmlich mit dem Kunstästhetiker Vischer in näheres Verhältniß trat und im März 1848 die philosophische Doctor-Würde [269] erlangte. Auch nahm er Antheil an der Redaction der damals erscheinenden „Jahrbücher der Gegenwart“ und veröffentlichte um diese Zeit, nachdem er zwei Jahre früher eine kunsthistorische Gelegenheitsschrift hatte erscheinen lassen, seine erste selbständige philosophische Schrift: „Die Hegel’sche Geschichtsanschauung. Eine historische Denkschrift“ (Tübingen 1848, Fues, gr. 8°.). Exner, der schon früher zur Ausarbeitung einer Studien-Reform nach Wien berufen und inzwischen in Prag durch Smetana supplirt worden war, trat, nachdem aus den März-Tagen eine neue Zeit in Oesterreich aufgegangen, als Ministerialrath in das damals neu geschaffene Unterrichtsministerium, nachdem er die ihm wiederholt angebotene Leitung desselben entschieden abgelehnt hatte. Exner wollte das in Oesterreich bisher unbekannte Institut der Privatdocenten auf österreichischen Universitäten heimisch machen und forderte aus diesem Grunde S. zur Rückkehr nach Oesterreich auf. S. leistete diesem Rufe Folge. Aber es war keine Zeit zu ästhetischen Vorträgen und Excursen über Kunst und Kunstgeschichte. Die politischen Wogen gingen hoch und auch der Aesthetiker wurde von ihnen mitgerissen. In den so inhaltreichen „Böhmischen Wanderungen“, welche die „Allgemeine Zeitung“ von Zeit zu Zeit bringt, wird dieser Umstand mit folgenden Worten geschildert: „Als im Jahre 1848 eine allgemeine Bewegung Jung und Alt erfaßte, bestieg in Prag ein junger Docent (Springer), der bis dahin ästhetische Privat-Vorlesungen gehalten, den Katheder im großen wohl fünfhundert Zuhörer fassenden Lehrsaale der Logik und las über französische Revolution. Zum ersten Male ertönte in Oesterreich ein freies Wort von einem Katheder – man kann sich denken, welchen Zulauf Springer hatte. Auch ich saß als junger Rechtshörer unter der hundertköpfigen Zuhörerschaar. Die Vorlesungen erschienen gesammelt als Buch: „Geschichte des Revolutionszeitalters (1789–1848). In öffentlichen Vorlesungen an der Prager Universität übersichtlich dargestellt“ (Prag 1849, Ehrlich, gr. 8°.). Auch Springer hat eine Zeit lang geirrt, wie seine Alters- und Zeitgenossen Meißner und Hartmann, welche ihre Sympathien für die čechische Bewegung, der Eine im „Žižka“, der Andere in „Kelch und Schwert“ Ausdruck gaben.“ Springer nahm auf das eifrigste für die föderative Verfassung des Kaiserstaates das Wort und bekämpfte die Tendenz der Centralisation im Innern, wie, obgleich ein Oesterreicher, die Ansprüche, welche Oesterreich an das Primat in Deutschland erhob. Durch diese Ansichten trat er mit der Rechten des Reichstages, als deren Wortführer er in der Presse galt, wie auch mit den verschiedenen nationalen Parteien, welche er in ihren politischen Forderungen unterstützte, in Verbindung. Er gab auch seinen Ansichten öffentlichen Ausdruck in der Schrift: „Oesterreich nach der Revolution“ (Leipzig 1848 [Prag, Ehrlich], gr. 8°.). Bei der altösterreichischen Partei fand S. freilich keine Sympathien und aus des Freiherrn von Helfert’s Buch: „Die Wiener Journalistik im Jahre 1848“ erfahren wir, „daß der Abgeordnete Jelen [Bd. X, S. 132] eines Artikels wegen den Dr. Springer prügeln wollte, und daß, hätten die Journalisten sich nicht ins Mittel gelegt, es einen argen Auftritt hätte geben können“. Hatten Springer’s Vorlesungen über neuere Geschichte, als deren Docent an der Prager Hochschule er sich im Herbst 1848 habilitirt hatte, einerseits großes Aufsehen erregt, so daß die Zuhörerzahl von Tag zu Tag [270] stieg und die Räume dieselbe gar nicht mehr fassen konnte, so brachten sie ihm andererseits auch Widersacher und dieß umsomehr, da entstellte Auszüge seiner Vorträge in Handschrift circulirten, wodurch er zu einem authentischen Abdrucke derselben, dem oben angeführten Werke, genöthigt wurde. Aber auch dieser rechtmäßige Abdruck gewann ihm in den damals maßgebenden Kreisen eben keine Freunde. Seine Stellung in Prag, sein Verbleiben in Oesterreich wurde immer fraglicher, und so verließ er denn im J. 1849 zum zweiten Male seine Heimat, zunächst um eine längere Reise zu kunsthistorischen Studien durch die Niederlande, Frankreich und England anzutreten. Von London ward er von seinen politischen Freunden nach Prag zurückberufen, welche daselbst das föderalistische Blatt „Union“ begründet hatten, mit dessen Hilfe das starre Centralisations-System gebrochen werden sollte. S. trat als Hauptmitarbeiter bei dem Blatte ein, dessen Programm die Anhänger des Nationalitätsprincips der verschiedenen Völkerschaften des Kaiserstaates unterschrieben hatten. Bald trat die „Union“ in Sprache und Haltung in so gewaltthätiger Weise auf, daß amtlicherseits ihre Unterdrückung erfolgte. Unter solchen Umständen war für S. als politischen Agitator in Oesterreich nicht viel zu holen. In dieser Zeit wurden ihm von Seiten Serbiens Anträge gemacht, in serbischen Staatsdienst zu treten. S. lehnte zwar dieselben ab, blieb aber doch längere Zeit in Beziehungen zu Serbien, für welches er zur Zeit des orientalischen Krieges im Auftrage der dortigen Regierung mehrere Denkschriften ausarbeitete. Auch erfahren wir aus dem „Slovník naučný“, daß er während seines damaligen Aufenthaltes in Prag für diese čechische Real-Encyklopädie thätig gewesen, indem er in Verbindung mit Dr. Gabler und Rieger das Artikel-Verzeichniß für dieselbe zusammengestellt und auch mehrere Artikel in čechischer Sprache geschrieben hatte, welche jedoch, da Springer der čechischen Sprache nicht genug mächtig war, von Dr. Krasa einer grammatikalischen Feile unterzogen werden mußten. Als nun die Vorarbeiten für den „Slovník“ weit genug gebieten waren, suchte man mit Hilfe Palacky’s einen Verleger für das immerhin umfassende Unternehmen. Palacky strebte an, die „Maťice česka“ für den Verlag zu gewinnen, aber wie die Verhältnisse damals lagen, waren sie dem Unternehmen wenig günstig und dasselbe mußte bis auf einen günstigeren Moment verschoben werden, welcher erst eintrat, als der vordem ganz deutsch gesinnte Buchhändler Kober mit einem Male ins čechische Lager übertrat und nun eine nicht zu leugnende großartige Thätigkeit im čechischen Verlage entwickelte. Für Springer aber gab es, nachdem damals vorderhand die Herausgabe des „Slovník“ fallen gelassen werden mußte, in Oesterreich weiter nichts zu thun, und so richtete er sein Augenmerk auf die Fremde. Zum dritten und wohl letzten Male kehrte S. seiner Heimat den Rücken. Seine politische Thätigkeit im nächsten Hinblicke auf Oesterreich hatte er für damals mit der Flugschrift: „Oesterreich, Preussen und Deutschland. Mit einem Sendschreiben an den Grafen L. Ficquelmont“ (Leipzig 1851 [Prag, Ehrlich], gr. 8°.) abgeschlossen. Von der Politik sich wieder seinen kunstgeschichtlichen Studien und Arbeiten zuwendend, habilitirte sich S. im Herbst 1852 zu Bonn als Docent für Kunstgeschichte, auf welchem Gebiete S. lange Zeit vorherrschend thätig blieb. [271] [Die weiteren im Druck erschienenen Arbeiten Springer’s folgen unten.] In der genannten Stellung blieb er bis zum Jahre 1859. Seiner angegriffenen Gesundheit wegen begab sich S. im genannten Jahre nach Sicilien, wo ihn von Zürich der Ruf eines außerordentlichen Professors der Kunstgeschichte traf. Nachdem er denselben ausgeschlagen, wurde er nach dem Ausscheiden Raumer’s aus dem preußischen Ministerium zuerst zum außerordentlichen, aber schon 1860 zum ordentlichen Professor an der Universität Bonn ernannt. Den Dank für diese Ernennung an der preußischen Hochschule durfte S. nicht schuldig bleiben und mit kunsthistorischen Essays war er nicht abzustatten. S. mußte zeigen, daß er aufgehört hatte, ein Sohn, ein Bürger Oesterreichs zu sein, und so schrieb er sein Werk: „Geschichte Oesterreichs seit dem Wiener Frieden 1809“. 2 Theile (Leipzig 1863, Hirzel, gr. 8°.). Es ist schwer zu schildern, welche Stimmung die nächstbetheiligten Kreise nach Erscheinen dieses Buches erfaßt hatte. In Kreisen der Gegner wie der zahlreichen Freunde des Verfassers, welche derselbe durch seine geistvollen kunstgeschichtlichen Arbeiten gewonnen hatte, gab es nur Eine Ansicht: es war mit diesem Werke ein Act trauriger Felonie am eigenen Vaterlande geübt worden. Ein Fremder hatte nicht bitterer, schärfer über den Kaiserstaat schreiben können, als es sein eigener Sohn nicht mit dem Ernste des Forschers, sondern mit spöttischer Behaglichkeit gethan. Das Werk ist voll der tiefsten Bitterkeit, reich an Hohn und Spott gegen die Deutschen Oesterreichs, und der Unwille über diesen Act menschlicher Entwürdigung war ein um so tieferer, als einzelne Partien dieses Werkes die glänzende Begabung des Verfassers herausstellten. Ein Bewunderer des Autors sprach damals die bezeichnenden Worte: „Es wird eine Zeit kommen, wo S. selbst es tief bedauern wird, diese Geschichte geschrieben zu haben“. Von der politischen Gesinnung abgesehen, enthält das Werk reiches und wichtiges Material, das nicht Jedem zugänglich ist – so namentlich jenes aus dem böhmischen Landes-Archiv in Prag, das dem Dr. Springer durch Hilfe seines Schwiegervaters, des Dr. Adolph Pinkas [Bd. LXII, S. 317], und wohl nur durch Vertrauens-Mißbrauch zur Verfügung gestellt worden war. Eine čechische Uebersetzung dieses Werkes veranstaltete Jacob Malý unter dem Pseudonym Vaclav Pravda, unter dem Titel: „Dějepis Rakouska od míru Videnského roku 1809“ (Prag 1867, Kober, 8°.). In seiner Stellung in Bonn verblieb S. bis zur Gründung der neuen Hochschule in Straßburg, an welche er in gleicher Eigenschaft im Jahre 1872 berufen wurde. Im Jahre 1872 bekleidete er an derselben die Stelle eines Prorectors. Damals schrieb ein preußischer Schriftsteller über den Oesterreicher Springer: „Dieser „Springer“ hat dem König und Kaiser von Oesterreich ein Schach geboten(!). War er es doch, der schon sechzehn Jahre vor Nikolsburg den Ausschluß Oesterreichs aus dem deutschen Bunde für geboten hielt“. („Das neue Blatt“ 1872, S. 375.) Nun mag wer will, dem gelehrten Professor Springer zu dieser Schachpartie Glück wünschen und noch mehr zu seinem politischen Seherblick, der das für unerläßlich erschaute, was später in verhängnißvollen Ereignissen wirklich geschah. Wir zählen nicht zu den Gratulanten. In Straßburg war nicht lange seines Bleibens, denn schon im Jahre 1872 folgte S. einem Rufe an die Leipziger [272] Hochschule, wo er sich noch zur Zeit befindet. Springer entwickelte bisher eine ziemlich fruchtbare schriftstellerische Thätigkeit, welche sich nach den zwei Hauptrichtungen: der politischen, dann der cultur- und kunsthistorischen, abzweigt. Die Titel seiner selbständig erschienenen Schriften, mit Uebergehung der bereits angeführten, sind, und zwar der politischen und historischen: „Die Judenfrage in Prag“ (Prag 1850); – „Südslavische Denkschrift“ (ebd. 1845); – „Geschichte Oesterreichs seit dem Westphälischen Frieden“, 2 Theile (Leipzig 1877, 8°.); – der kunst- und culturhistorischen: „Die geschichtliche Malerei in der Gegenwart. Eine Kunstbetrachtung bei Gelegenheit der Ausstellung des Columbus von Chr. Ruben“ (Prag 1846, Haase’s Söhne, gr. 8°.); – „Kunsthistorische Briefe. Die bildenden Künste in ihrer weltgeschichtlichen Entwicklung“ (Prag 1852–1857, Ehrlich, gr. 8°.); – „Die Baukunst des christlichen Mittelalters. Ein Leitfaden zum Gebrauche für Vorlesungen und zum Selbstunterrichte. Mit 100 Figuren auf 25 (lith.) Bildtafeln“ (Bonn 1854, Henry und Cohen, gr. 8°.); – „Handbuch der Kunstgeschichte. Zum Gebrauche für Künstler und Studirende und als Führer auf der Reise. Mit einem Vorwort von Fr. Th. Vischer. Mit 93 Illustrationen (Holzschnitten im Texte), einer chromolith. Tafel und einem kunsthistorischen Wegweiser auf der Reise durch Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Niederlande und England“ (Stuttgart 1855, Rieger, gr. 8°.); – „Paris im dreizehnten Jahrhundert. Mit einem (lith.) Plan (4°.)“ (Leipzig 1856, Hirzel, 8°.); – „Geschichte der bildenden Künste im neunzehnten Jahrhundert“ (Leipzig 1858. Brockhaus);– „Rafael’s Disputa“ (Bonn 1860, 12°.); – „De artificibus monachis et laicis medii aevi“ (Bonn 1861, 4°.), eine Inaugural-Dissertation durch Sebastian Brunner’s: „Die Kunstgenossen der Klosterzelle, zwei Bände“ (Wien 1863, 8°.), weit überholt; – „Bilder aus der neueren Kunstgeschichte“ (Bonn 1867, 8°.); –. „Die mittelalterliche Kunst in Palermo“ (ebd. 1869, 4°.); – „Friedrich Christoph Dahlmann“, zwei Theile (Leipzig 1870/72, Hirzel, 8°.); – „Die bildenden Künste der Gegenwart“ in: „Amtlicher Bericht über die Wiener Weltausstellung im J. 1873. Erstattet von der Central-Commission des deutschen ‘Reichs“ (Braunschweig 1874, 8°., 2. Heft); – „Michelangelo in Rom 1508–1512“ (Leipzig 1875, Hirzel 8°.); – „J. A. Crowe und G. B. Cavalcaselle, Geschichte der altniederländischen Malerei. Deutsche Original-Ausgabe, bearbeitet von – – (Leipzig 1875, Hirzel, 8°.); – Springer’s jüngste Arbeit ist: „Rafael, und Michelangelo“ (Leipzig 1877, E. A. Seemann, mit vielen Holzschnitten. 4°.); es ist eine um Register und ergänzende Bemerkungen vermehrte Ausgabe seines gleichnamigen Artikels in dem von Doctor Robert Dohme herausgegebenen Sammelwerke: „Kunst und Künstler des Mittelalters und der Neuzeit. Biographien und Charakteristiken“, worin sie die Lieferungen 40, 41 u. s. w. (der systematischen Folge Nr. 62 und. 63 u. f.) bildet. Zahlreiche Artikel S.’s finden sich in politischen und literarischen Zeitschriften zerstreut. Der erste Band des Rieger-Malý’schen „Slovník naučný“ enthält auch einige čechische Artikel aus Springer’s Feder.

Neue freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1865, Nr. 383, in der „Bücher-Zeitung“. – Presse (Wiener polit. Blatt) XIX. Jahrg. (1866), Nr. 285, im ersten Leitartikel. – Politik (Prager deutsches Parteiblatt) 1863, Nr. 207,. 228, 234 u. 262, im Feuilleton: „Ueber seine Geschichte Oesterreichs“. – Deutsche allgemeine Zeitung (Wien) 1865, Nr. 306, im Feuilleton: „Springer über die ungarische Frage im Jahre 1848“. [273]Literarische Beilage zu den Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen. 1865, Nr. 16–19: „Springer und die čechische Bewegung“. – Kölnische Zeitung 1865, Nr. 357: „Ueber Springer’s Geschichte Oesterreich“. – Allgemeine Zeitung (Augsburg. Cotta, 4°.) 1875, Nr. 178 Beilage, in den „Böhmischen Wanderungen“.
Porträt. In den „Humoristicky listy“, d. i. Humoristische Blätter (Prager Witz-Blatt) 1865, S. 348: „Pan Antonin Springer“. [Holzschnitt, ganze Figur.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Bd. XXXIII, S. 380.