BLKÖ:Rejsek, Mathias

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Reissek, Siegfried
Band: 25 (1873), ab Seite: 256. (Quelle)
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Noch ist bemerkenswerth[WS 1]:

Mathias Rejsek (geb. zu Prostezov in Mähren um das Jahr 1445, Todesjahr unbekannt, jedoch war er im Jahre 1510 bereits nicht mehr am Leben), ein geschickter Steinmetz, Bildhauer und Architekt, der eben seiner Fertigkeit wegen im Zeichnen den Namen Rejsek, der so viel als Zeichner bedeutet, führte. Von seinen Arbeiten sind bekannt: das Sanctuarium in der heil. Geistkirche zu Königgrätz und der Stein-Baldachin über dem Grabe des Bischofs Lucian in der Teynkirche. Von den von ihm ausgeführten Kirchenbauten sind am bemerkenswerthesten die unvollendet gebliebene St. Barbarakirche zu Kuttenberg, ferner der von Ihm im Jahre 1475 erbaute Pulverthurm in Prag und der öffentliche Brunnen in Kuttenberg, der auch ihm zugeschrieben wird. Die unten angeführten Quellen geben nähere Auskunft über diesen mittelalterlichen Künstler, dessen in deutschen Werken keine Erwähnung geschieht und der auch Raysek geschrieben erscheint. [Politik (Prager polit. Blatt, Fol.) 1868, Nr. 38, im Feuilleton: „Die bildenden Künste in Böhmen“. – Slovník naučný. Redaktor Dr. Frant. Lad. Rieger, d. i. Conversations-Lexikon. Redig. von Dr. Franz Ladisl. Rieger (Prag 1859, Kober, Lex. 8°.) Bd. VII, S. 305.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: bemerkenswerh.