BLKÖ:Rosenberg, Andreas von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 27 (1874), ab Seite: 5. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Rosenberg, Andreas von|27|5|}}

II. A. Ueber einige hervorragende Sproßen der steirisch-kärnthnerischen Linie der Rosenberg.

1. Andreas von R. (gest. 1617), ein Sohn Ulrich’s von R., der das schon gesunkene Ansehen seines Hauses durch Vermögen, Verbindungen und Bildung wieder in die Höhe brachte. Seine Anhänglichkeit an den katholischen Glauben und sein Eifer im Schutze desselben gewannen ihm das besondere Vertrauen des Erzherzogs Ferdinand, der, als er sich im Jahre 1597 zur Huldigung nach Klagenfurt begab, ihn eigens dahin berief, worauf seine Immatriculirung stattfand. Auch im Jahre 1611 erließ der Erzherzog einen ähnlichen Ruf an Andreas, auf dem nächststattfindenden Landtage zu erscheinen, weil sonst sein Wegbleiben aus den ständischen Versammlungen den protestantischen Mitgliedern die Oberhand verschaffe. Andreas, der zu St. Andrä im Lavantthale starb, ist daselbst mit einigen, im Tode ihm vorausgegangenen Kindern in der Stadtpfarrkirche begraben. Aus seiner, mit mehreren Kindern gesegneten Ehe mit Katharina Weichs von Schmelzhofen überlebte ihn nur ein Sohn, der berühmte Johann Andreas (seit 1633) Freiherr, (seit 1648) Graf Rosenberg, dessen Lebensskizze S. 6, unter Nr. 7 folgt. –