BLKÖ:Rosenberg, Ulrich von (gest. 1597)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 27 (1874), ab Seite: 8. (Quelle)
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13. Ulrich von R. (gest. 1597), ein Sohn Maximilian’s von R. [Nr. 10] und Julianens von Rottenburg. Die Armuth, in der ihn seine verschwenderischen Eltern zurückließen, ist schon bei seinem Vater Maximilian und bei seinem Bruder Christoph Georg [Nr. 2] erwähnt worden. Ulrich machte so bei völliger Mittellosigkeit längere Zeit eine harte Schule durch. Endlich begab er sich nach Salzburg und erhielt bei dem Erzbischof Johann Jacob aus dem freiherrlichen Hause Kuen Dienste, wobei es ihm durch das treue Festhalten am katholischen Glauben gelang, das volle Vertrauen seines Gebieters zu erlangen. Dadurch, noch mehr aber durch seine Heirath mit Margaretha von Hagendorf, Witwe Georg’s von Lemschitz, verbesserte er seine Verhältnisse in ansehnlicher Weise. Er erbaute sich in St. Andrä ein Haus und erwarb in der Umgegend mehrere Güter, wodurch er den Wohlstand seiner Familie von Neuem begründete. Seine Tochter Dorothea vermälte sich mit Paul von Leobenegg, und wie sein Sohn Andreas zu Ruhm und Ansehen kam, darüber vergleiche seine Lebensskizze [S. 5, Nr. 1]. –