BLKÖ:Rosthorn, die Familie, Sammlungen und Wappen

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 27 (1874), ab Seite: 88. (Quelle)
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Rosthorn’sche Sammlungen. Schließlich sei noch der überaus reichhaltigen Rosthorn’schen Mineralien-und Antiquitätensammlung gedacht, welche – wenigstens bis zum J. 1865 – im Rosthorn’schen Hause in der Viktringer Vorstadt in Klagenfurt aufgestellt war. In einem großen Saale befanden sich die Mineralien und in den anstoßenden Räumen die schönen, mitunter kostspieligen Rüstungen, mittelalterlichen und türkischen Waffen und Schießgewehre, mittelalterliche Glasmalereien, dann ältere Gemälde, Einrichtungsstücke, Pokale und sonstigen antike Schaustücke. Im Jahre 1865 erschien ein Verzeichniß dieser interessanten, 4502 Nummern enthaltenden und für die Specialgeschichte Innerösterreichs nicht unwichtigen Sammlung, da dieselbe nach Zeitungsnachrichten zum Verkaufe kommen sollte. [Hermann (Heinrich), Handbuch der Geschichte des Herzogthums Kärnthen in Vereinigung mit den österreichischen Fürstenthümern (Klagenfurt 1860, Leon, 8°.) Bd. III, Heft 3 (Culturgeschichte Kärnthens vom Jahre 1796 bis 1857), S. 157. – Gratzer Tagespost 1865, Nr. 107.]

Wappen. Ein der Länge nach getheilter, mit einem rothen, mit Silber unterstützten Schildeshaupte versehener Schild. Im vorderen grünen Felde befindet sich ein silberner Anker, im hinteren goldenen Felde aber ein rother, aufrecht vor sich schreitender Löwe, der in der vorgeworfenen rechten Pranke ein grünes Zweiglein hält. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgekehrter goldgekrönter Turnierhelm, [89] aus dessen Krone der vorbeschriebene Löwe hervorwächst. Die Helmdecken sind rechts grün mit Silber, links roth mit Gold unterlegt.