BLKÖ:Roth, Emerich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Roth, Christian
Nächster>>>
Roth, Franz
Band: 27 (1874), ab Seite: 102. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Roth, Emerich|27|102|}}

3. Emerich Roth, Maler und Zeitgenoß. Ein Bruder des Erfinders der Rechenmaschine Dr. Roth [s. d. S. 104, Nr. 11], auch aus Kaschau gebürtig. Sein erstes Auftreten als Künstler reicht in das Jahr 1840 zurück, in welchem er in der Jahres-Ausstellung in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien mit einem „Bildniß“ und einem „Studienkopfe“ vertreten war. Die Jahres-Ausstellung von 1841 brachte von ihm wieder einen „Studienkopf“ dann eine nationale Studie: „Eine Italienerin“ und das „Bildniß des Dichters L. A. Frankl“. Bald darauf trat er eine größere Reise nach dem Orient an, in welchem er längere Zeit verweilte. In den von Dr. L. A. Frankl herausgegebenen „Sonntagsblättern“ veröffentlichte er in den Jahren 1846 und 1847 Briefe aus Constantinopel, Alexandrien und Kairo. Im letztgenannten Jahre hatte er seine Rückreise nach Europa angetreten. Auf derselben besuchte er seinen Bruder, den Arzt in Paris. Emerich R. hat aus seinem Zuge im Orient eine reiche Mappe von Zeichnungen, Studien und außerdem auch sonstige Kunstschätze mitgebracht. [Frankl (Ludw. Aug.Dr.), Sonntagsblätter (Wien, 8°.) Jahrg. 1846, S. 599; Jahrg. 1847, S. 287. – Kataloge der Jahres-Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste zu St. Anna in Wien, 1840, S. 17, Nr. 230; S. 20, Nr. 318; 1841, S. 10, Nr. 23, 26 u. 31.] –