BLKÖ:Skrbensky von Hrzistie, Philipp Freiherr (Vater)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 35 (1877), ab Seite: 85. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Skrbensky von Hrzistie, Philipp Freiherr (Vater)|35|85|}}

7. Philipp Freiherr (geb. 21. October 1789, gest. zu Naken im Pinzgau 18. Juli 1876). Sohn des Johann Freiherrn von Skrbensky und der Ludovika Gräfin von Harsch, trat früh in den kais. Staatsdienst und wurde 1836 wirklicher Präsident der oberösterreichischen Landesregierung zu Linz, wo er am 13. Juli g. J. dieses Amt feierlich antrat und bis Ende 1848 bekleidete, worauf er in Ruhestand trat und seinen Aufenthalt in Wien nahm. Er war zugleich geheimer Rath und k. k. Kämmerer und erlangte für sich und seine Descendenz 1837 die Aufnahme in die oberösterreichische Landmannschaft im Herrenstand. Ueberdieß war Freiherr S. Ritter des Ordens der eisernen Krone 1. Cl. und Ehrenbürger der Städte Linz, Steyr und Ischl. Er war zweimal vermält: 1. (seit 1822) mit Gabriele Gräfin Künigl (gest. 1831), 2. (seit 7. Jänner 1833) mit Franziska Gräfin Erdödy (geb. 24. Juni 1812), Palast- und Sternkreuzordensdame, aus deren Ehe nebst drei Töchtern ein Sohn entstammt, welche aus der Stammtafel ersichtlich sind. –