BLKÖ:Sladković, Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
fertig
<<<Vorheriger
Sladek, Joseph
Nächster>>>
Sladkovský, Karl
Band: 35 (1877), ab Seite: 121. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Andrej Sládkovič in der Wikipedia
GND-Eintrag: 123363160, SeeAlso
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Sladković, Andreas|35|121|}}

Sladković, Andreas (slovakischer Dichter, geb. in der ungarischen Slovakei, Geburtsjahr unbekannt), Zeitgenoß. Ueber diesen Poeten aus der Slovakei Ungarns fehlen alle biographischen Daten. In der Zeilschrift „Wcela“, d. i. Die Biene, trat bereits im Jahre 1838 in Nummer 28 ein O. K. Sladković mit dem Gedichte: „Potěcha“, d. i. Trost, auf, welcher O(ndrey) K. Sladković wohl mit obigem Andreas S. eine Person ist. Einige Jahre später veröffentlichte Andreas Sladković das Gedicht: „Marina“ (Pesth 1846, Jos. Beimel, 8°.) – Nach vielen Jahren folgte das epische Gedicht: „Svato-Martiniada. Národní epos oslavení slovenského národního shromáždění v Sv. Martine 1861“, d. i. Sanct Martiniade. Nationales Epos zur Verherrlichung der slovakischen Nationalversammlung in S. Martin im Jahre 1861 (Ofen 1861), und im nämlichen Jahre noch erschienen die mit seinem Bildnisse geschmückten: „Spisy básnické Andreja Sládkoviča, d. i. Lyrische Dichtungen des Andreas Sladković (Neusohl 1861, Krcmery), welche drei längere erzählende Dichtungen, dann ein größeres philosophisch-allegorisches und eine Anzahl kleinerer lyrischer Poesien enthalten, über welche sich die Fachkritik in anerkennendster Weise aussprach. Des Dichters [122] gesammelte Schriften begannen in der von Kober in Prag im Jahre 1868 herausgegebenen, von Nebesky redigirten: „Bibliotéka národní“, d. i. National-Bibliothek, welche eine Sammlung der Werke der hervorragendsten čechoslavischen Schriftsteller umfassen soll, zu erscheinen. Nach allem zu schließen, möchte der Poet in der Mitte der Fünfziger stehen.

Lumír (čechisches Unterhaltungsblatt) 1863, Nr. 1, S. 14: „Spisy básnické Andrea Sládkoviča“, d. i. „Dichtungen des Andreas Sladković.“
Porträt. Dasselbe befindet sich in dessen „Spisy básnické“.