BLKÖ:Stein, Alwin

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Stein, Nannette
Band: 38 (1879), ab Seite: 42. (Quelle)
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Noch sind folgende Personen des Namens Stein bemerkenswerth:

1. Alwin Stein (geb. in Kiel im Jahre 1848), Sohn des Professors der Staatswissenschaften an der Wiener Hochschule, Lorenz Ritter von Stein [siehe diesen S. 35]. Erhielt seine erste Ausbildung im Elternhause, dann an Wiener Lehranstalten und zuletzt im k. k. Theresianum, welches er aber schon nach zwei Jahren wieder verließ, um in die k k. Akademie der bildenden Künste einzutreten und sich daselbst in der Malerkunst, für welche er besondere Neigung zeigte, auszubilden. Nach zweijährigem Besuche der Akademie begab sich nach Brüssel, wo er an der dortigen Akademie unter de Keyser seine Kunststudien fortsetzte. Nach einer Notiz der „Neuen freien Presse“ (1868, Nr. 1827) wäre er bereits im Jahre 1867 in Antwerpen Zögling der dortigen Akademie gewesen, habe dort bei der zu Ostern 1868 stattgehabten öffentlichen Preisbewerbung den ersten Preis zuerkannt erhalten und sei der erste deutsche Künstler gewesen, dem seit Bestehen der öffentlichen Preisbewerbung (25 Jahre) diese Auszeichnung zu Theil geworden. Im Jahre 1872 begab sich S. nach Weimar, wo er unter Verlat’s Leitung arbeitete. Seit 1874 befindet er sich in Rom, wo er an einem großen historischen Bilde malt. –