BLKÖ:Steindel, Mathias

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 38 (1879), ab Seite: 63. (Quelle)
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3. Mathias Steindel lebte als „Beinstecher“ zu Ende des 17. und zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Wien. In dieser Eigenschaft erscheint er in den jährlich ausgegebenen Hofkalendern von circa 1710 bis 1728. Nach seinem Abgange ist diese Stelle nicht mehr vergeben worden. Einer Rechnung zufolge erhielt er im Jahre 1695 für einen in der kais. jungen Herrschafts-Capelle verfertigten Hochaltar zu den bereits erhaltenen 900 fl. annoch die rückständigen 516 fl. Ueber andere Arbeiten dieses Künstlers, dessen Namen in biographischen Werken über Kunst und Künstler vergebens gesucht wird, ist nichts bekannt. [Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen. Herausgegeben von der zur Pflege vaterländischer Geschichte aufgestellten Commission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften (Wien, Staatsdruckerei, gr. 8°.) Bd. V, S. 760, in den „Materialien zur österreichischen Kunstgeschichte“ von Joh. Ev. Schlager.] –