BLKÖ:Stubenberg, Wülfing (VII.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 40 (1880), ab Seite: 139. (Quelle)
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42. Wülfing (VII.) (gest. zu Bamberg 19. März 1319). Ein Sohn Ulrichs (II.) und Elsbeths von Ortenburg. Er trat 1277 in den Dominicanerorden, war später Stadtpfarrer zu Bruck an der Mur und wurde 1304 Bischof von Bamberg, welche Kirchenwürde er bis zu seinem Ableben bekleidete. Da er angesehene Verwandte hatte – seine Mutter war eine Ortenburg – und die Bischöfe von Bamberg Güter zu Villach und im Lavantthale besaßen, wo auch die Ortenburg begütert waren, erklärt sich leicht seine Erhebung zum Bischof von Bamberg. Als solcher erbaute er das Dominicanerkloster zu Bamberg, 1314 auch jenes zu Neukirchen. Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein und dem Kaiser als Gesandter am päpstlichen Hofe, dann bei Aufhebung des Tempelordens wichtige Dienste geleistet haben. Begraben liegt er auf seinen Wunsch in dem von ihm gegründeten, jetzt zu einer Caserne umgewandelten Dominicanerkloster. [Spangenberg, Henneberg’sche [140] Chronik, 1599, Bd. I, S. 319, Bd. II, S. 115. – Porträt. Es ist ein Bildniß vorhanden mit der Unterschrift: „Wülffling Baro a Stubenberg“. Es stellt einen Dominicanermönch, ohne Zweifel unseren Bamberger Bischof vor, der ja ursprünglich Dominicaner war.] –