BLKÖ:Teleki, Alexander

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 43 (1881), ab Seite: 234. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Teleki, Alexander|43|234|}}

3. Alexander (geb. 1679, gest. 1760), ein Sohn Michaels (II.), ersten Grafen Teleki und siebenbürgischen Kanzlers, aus dessen Ehe mit Judith Weér, erhielt eine sehr sorgfältige Erziehung. Er wurde 1733 erster siebenbürgischer Rath und 1736 siebenbürgischer Kanzler. Ein großer Freund und Förderer der Wissenschaften, errichtete er im Vereine mit Franz Parizpapai das 1704 während der Rákóczy’schen Unruhen abgebrannte reformirte (Bethlen’sche) Collegium zu Nagy-Enyed aufs neue, und zwar mit solcher Munificenz, daß es bald wieder zu seinem alten Rufe gelangte. Auch dem reformirten Collegium zu Klausenburg wies er im Bunde mit anderen Edelleuten reiche Spenden zu. Er war ein besonderer Gönner des berühmten Gelehrten Peter Bod, der auf einem der gräflich Teleki’schen Güter als Pfarrer wirkte und zu den gelehrtesten Männern Siebenbürgens zählt. Graf Alexander, der Stifter des dritten (Alexander’schen) Hauptstammes der Familie Teleki, hatte aus zwei Ehen fünf Söhne und eine Tochter. Die Ersteren wurden alle mit Nachkommenschaft gesegnet und jene seiner drei Söhne: Ladislaus, Ludwig und Samuel blüht noch zur Stunde in drei Zweigen. Vergleiche die zweite Stammtafel. [Teleki III. Sándor Gróf Úrfi felett halotti tanítások... (Nagy-Enyed 1768, 4°.).] –