BLKÖ:Thomann Edler von Montalmar, Johann Vincenz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Toman, Franz
Band: 44 (1882), ab Seite: 251. (Quelle)
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3. Johann Vincenz Thomann Edler von Montalmar (geb. am 16. Mai 1820 zu Triest) diente als Hauptmann in der bestandenen Triester Miliz und wurde bei Auflösung des Bataillons am 10. August 1869 von Sr. Majestät in den Adelstand erhoben, mit dem Ehrenworte Edler und dem Prädicate von Montalmar. Seine Familie stammt aus der Schweiz und kam um 1580 nach Radmannsdorf in Oberkrain. wo sie noch gegenwärtig Eisenwerke besitzt. Ihre Genealogie stellt sich folgendermaßen: Simon Thomann’s Sohn Bartholomäus (geb. 1667) heiratete am 10. Februar 1686 Helene geborene Sticherle, dieser Ehe entsproßte Thomas Thomann (geb. 21. December 1695), vermält (am 19. November 1722) mit Maria geborenen Schigan, welche ihm einen Sohn Johann (geb. 8. August 1731) schenkte, der sich (am 6. Februar 1736) mit Ursula geborenen Sporrer verband. Der Sohn dieser Ehe, Andreas (geb. 17. December 1767), heiratete (am 16. October 1799) Anna geborene Phirker, mit welcher er den oben genannten Johann Vincenz Thomann zeugte, der den Adel in die Familie brachte. Johann Vincenz Thomann Edler von Montalmar vermälte sich (am 20. Februar 1848) zu Laibach mit seiner Cousine Amalie geborenen Thomann (geb. zu Lack in Krain am 6. Juli 1825, gest. zu Triest am 21. Mai 1855). Aus dieser Ehe stammen: Ludwig Johann (geb. 25. August 1849), Doctor der Rechte und Concipist bei der k. k. Finanzprocuratur in Triest, Mathilde (geb. 1. März 1851), Eduard Anton (geb. 31. Jänner 1853), zur Zeit Linienschiffs-Fähnrich, und Maria Anna (geb. 2. Februar 1855, gest. 24. September 1875). – Wappen. Quer getheilt, in der oberen goldenen Hälfte ein aus der Theilungslinie wachsender schwarzer Löwe, in den Pranken ein schrägrechtes, viermal von Roth und Silber getheiltes Fähnlein an rother Stange mit silberner Spitze haltend; in der unteren rothen Schideshälfte befindet sich eine silberne lilienförmige Lanzenspitze (Triester Wappenfigur). Auf dem Schilde ruht ein Helm, aus dessen Krone der Löwe des Schildes hervorwächst. Die Helmdecken sind rechts schwarz mit Gold, links roth mit Silber unterlegt. –