BLKÖ:Thun-Hohenstein, Jacob Maximilian

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 45 (1882), ab Seite: 26. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Jakob Maximilian von Thun und Hohenstein in der Wikipedia
GND-Eintrag: 136223885, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Thun-Hohenstein, Jacob Maximilian|45|26|}}

40. Jacob Maximilian (geb. 13. Juli 1687, gest. 1741, nach Anderen 1742), ein Sohn des Georg Vigil von Castell-Brughier, widmete sich dem geistlichen Berufe, wurde Domherr zu Passau und Salzburg und erhielt durch seinen Oheim Johann Ernst Erzbischof von Salzburg im Jahre 1709 das Bisthum von Gurk, das ein Suffraganbisthum der Salzburger Erzdiöcese ist. Jacob Maximilian, der etliche Beneficien seiner Diöcese verbesserte, regierte bis 1742, 33 Jahre. Sein Todestag soll nach Einigen der 26. Juli 1741 sein, nach Anderen in den November 1742 fallen. 'Zedler in seinem Universal-Lexikon XLIII. Band, Sp. 1957, führt den in Rede Stehenden unter den Kindern Maximilians von der böhmischen Linie, und zwar als einen Sohn aus dessen zweiter Ehe mit Maria Maximiliana Prinzessin Liechtenstein an. Herausgeber dieses Lexikons ist außer Stande, diesen Zweifel richtig zu stellen. Ein Vetter Jacob Maximilians, Joseph Maria Graf Thun von der Linie Castell-Brughier [s. d. S. 50], wurde sein Nachfolger auf dem Bischofsitze von Gurk. –