BLKÖ:Thun-Hohenstein, Johann Ernst Joseph Cajetan Graf

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 45 (1882), ab Seite: 28. (Quelle)
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45. Johann Ernst Joseph Cajetan Graf (geb. 11. Jänner 1694, gest. 20. März 1717), jüngster Sohn des Grafen Maximilian von der böhmischen Linie aus dessen dritter Ehe mit Maria Adelheid geborenen Gräfin von Preysing, wurde, erst sieben Jahre alt, von seinem Oheim, dem Salzburger Erzbischof Johann Ernst, zum ersten Comthur des von diesem 1701 gestifteten Rupertusordens ernannt. Aber schon nach einigen Monaten trat er aus dem Orden und wendete sich der wissenschaftlichen Laufbahn zu. Als neunzehnjähriger Jüngling vertheidigte er im August 1713 sub auspiciis Imperatoris im Carolinischen Saale der Prager Aula seine Thesen, welche unter dem Titel: „Album Augustissimae Domus Habsburgico-Austriacae exhibens continuam Imperatorum ex dicta domu successionem“ (Vetero Pragae W. Wikhardt, p. 286, fol. max.) im Druck erschienen sind. 1716 vermälte er sich mit Maria Anna Antonia Fürstin Liechtenstein, starb aber schon im folgenden Jahre kinderlos. –