BLKÖ:Habsburg, das erlauchte Fürstengeschlecht, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Habrich, Alexius
Band: 6 (1860), ab Seite: 119. (Quelle)
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Habsburg, das erlauchte Fürstengeschlecht. Genealogie. Es ist von allen europäischen Fürstenhäusern das wichtigste, sowohl durch die Menge edler und gewaltiger Persönlichkeiten[WS 1], die es in die Geschichte gestellt, als durch den Einfluß, den es auf die Geschicke eines großen Theiles der Völker Europa’s geübt hat. Von einer bescheidenen Hausmacht hat es im Laufe der Jahrhunderte sich zur Weltmacht empor geschwungen, und durch Thatkraft, Heirathen und Erbschaften einen Kranz von Kronen erworben, wie ihn kein zweites Fürstenhaus aufzuweisen hat. Unter seinem Aar versammelt es drei große Völkerfamilien: Germanen, Slaven, Romanen, den in der Mitte Europa’s für sich allein dastehenden Volksstamm der Magyaren und noch sonst Völker des indischen, semitischen, kaukasischen und tatarischen Stammes, welche alle zusammen einen gewaltigen Ring bilden, und durch ihre Lage in der Mitte Europa’s nach allen Seiten dieses Welttheiles ihre Geschichte mit jener der nächsten und entfernteren Nachbaren verflechten. Die folgende Darstellung kann nur die Ergebnisse längst abgeschlossener Forschungen enthalten, und dem Zwecke und Charakter dieses Lexikons getreu, dieselben in ein gedrängtes Bild zusammenfassen. Sie weicht nur in dem Einen von dem bisherigen Plane dieses Werkes ab, daß darin auf die Tage des Ursprunges dieses Fürstengeschlechtes zurückgegangen, und sich nicht auf den Zeitraum eines Jahrhunderts, wie es des Lexikons Titel andeutet, beschränkt, sondern über alle Jahrhunderte ausgedehnt wird, in denen die Habsburger in der Geschichte auftraten. Jedoch auch hier wird wieder der chronologische und bibliographische Quellennachweis als Hauptzweck festgehalten; denn die Geschichte eines Fürstengeschlechtes, über welches ganze Bibliotheken geschrieben wurden, wie es die folgende Darstellung beweist, läßt sich nicht in den Rahmen weniger Seiten eines Handbuches bannen, dessen Hauptaufgabe darin besteht, kurze, jedoch festgestellte Daten zu geben, oder die Quellen anzudeuten, welche reicheres Materiale für den Forscher enthalten. – Der Ursprung des Geschlechtes der Habsburger – so weit er urkundlich dargethan ist, reicht in das siebente Jahrhundert zurück. Ethiko, um 666 Herzog des [120] Elsaßes, wird als Stammvater dieses Geschlechtes bezeichnet. Ethiko selbst soll nach Schöpflin[WS 2] von den alten Guelfen abstammen. Sein Sohn Ethiko II. besaß bereits ausgedehnte Besitzungen im Elsaß, Breisgau und in der Ortenau. Dieses Gebiet, anfänglich unter fränkischer Oberhoheit stehend, und zu Austrasien gehörig, erscheint schon im siebenten Jahrhundert selbstständig unter eigenen Herzogen. Ethiko (gest. 690) besaß eine blindgeborne Tochter Odilia[WS 3], welche in der Taufe sehend geworden sein soll. Nach dem Namen seiner Tochter und für dieselbe stiftete Ethiko im hohen Alter neben seiner Veste Hohenburg das gleichnamige Frauenkloster. In den mit Ethiko beginnenden Geschlechts-Registern bis in die Mitte des zehnten Jahrhunderts erscheinen bei den einzelnen Geschichtsforschern viele Abweichungen, welche in Einklang zu bringen der Wissenschaft bisher nicht gelingen wollte. Jeder derselben, Eccard, Herrgott, Schöpflin stellt seine Genealogie nach Urkunden her; da Schöpflin aber nebst den Urkunden seiner Vorgänger noch viele andere benutzen konnte, welche den beiden anderen nicht bekannt gewesen, so hat er die größte Wahrscheinlichkeit für sich. Ethiko hinterließ zwei Söhne: Adelbert und Ethiko II.; ein dritter, Hugo I., welcher vor dem Vater starb, ist Stammvater eines gräflichen Geschlechtes im Elsaß, das schon um die Mitte des achten Jahrhunderts verschwindet. Von Adelbert werden die Habsburger und Zähringer, von Ethiko II. die Herzoge von Lothringen abgeleitet. Adelbert wurde von König Theodorich III.[WS 4] noch bei Lebzeiten Ethiko’s I. zum Grafen des untern Elsaßes oder Nordgaues ernannt. Nach seines Vaters Tode folgte er als Herzog des Elsaßes, und erscheint als Stifter mehrerer Klöster. Er starb zwischen 720–723. Er hinterließ drei Söhne: Luitfrid I., Maso, Eberhard, und fünf Töchter: Eugenia, Aebtissin zu Hohenberg; Attala, Aebtissin zu St. Stephan; Gundelindis, Aebtissin zu Niedermünster, Luitgardis und Savina. Luitfrid pflanzt das Geschlecht fort. Die Descendenz Maso’s und Eberhard’s verschwindet bereits in ihren Söhnen. Luitfrid folgt dem Vater als Herzog und stirbt um 750. Mit ihm hört die herzogliche Würde im Elsaß auf; das Land behielt den Namen eines Herzogthums, seine Fürsten werden aber nunmehr nur Grafen genannt. Man bringt die Aufhebung dieser Würde mit der Abschaffung der Alemanischen Herzoge überhaupt in Einklang, und findet den Grund dazu in dem Systeme der Karolinger, die Großen zu schwächen, wozu ihnen auch als eines der Mittel die Beraubung ihrer Titel diente. Auf Luitfrid I., den letzten Herzog aus Ethiko’s Hause, folgte sein Sohn Luitfrid II. als Graf vom Elsaß; dieser starb um 800, mit Hinterlassung zweier Söhne: Leutard und Hugo II. und einer Tochter Basilla, Aebtissin von St. Stephan. Leutard – gest. um 830 – hatte einen Sohn, den berühmten Gerhard von Rosillon, Grafen von Paris. Graf Hugo II. – gest. 837– pflanzte das Geschlecht fort; er hatte drei Söhne: Luitfrid III., Adelard und Hugo, und zwei Töchter: Ermengardis, Gemalin des Kaisers Lothar I.[WS 5], und Adelheid. Hugo starb als Knabe, Adelard wahrscheinlich kinderlos; Graf Luitfrid III., gest. 864, hinterließ zwei Söhne: Hugo III., welcher um 880 kinderlos starb, und Luidfrid IV., welcher seinem Vater in den Besitzungen folgte. Luitfrid IV. hatte drei Söhne: Hunfrid, Graf im Nordgau, Luitfrid V., Graf im Sundgau, und Hugo IV., Graf zu Egisheim. [121] Luitfrid V. nahm 925 an dem Kampfe Theil, in welchem das Land gegen den Einfall der Ungarn vertheidigt wurde. Von seinen zwei Söhnen; Luitfrid VI. und Guntram, folgte ihm der Erstere und erscheint noch im Jahre 977 in einer Urkunde. Mit seinem Sohne Luitfrid VII., Grafen im Sundgau und Nordgau, verschwindet der Name Luitfrid ganz, und Schöpflin vermuthet, er sei der einzige männliche Nachkomme Luitfrid’s VI. gewesen. Der Umstand, daß Enkel seines Oheims Guntram als Besitzer der Güter und wahrscheinlich auch der Grafschaft nach dem Jahre 1000 erscheinen, bestärkt Schöpflin in seiner Ansicht. Von diesem Guntram, mit dem Beinamen der Reiche, zweitem Sohne Luitfrid’s V. und Bruder Luitfrid’s VI., läßt sich nun das Habsburgische Geschlecht mit Gewißheit ableiten. Die bisher dargestellte Periode macht nur auf Wahrscheinlichkeit Anspruch. [Vergleiche zur leichteren Uebersicht die Stammtafel A.] – Mit Guntram beginnen die „Acta Fundationis Monasterii Murensis“, welche eine Hauptquelle zur Geschichte der Habsburger bilden, und in Verbindung mit Urkunden helleres Licht über dieselbe verbreiten. Guntram war ein gewaltiger Herr; er hatte der Schlacht bei Merseburg beigewohnt, und später, wahrscheinlich durch Theilnahme an der Auflehnung des Herzogs Ludolph gegen seinen Vater Kaiser Otto I. (953 und 954), sich die Reichsacht und den Verlust seiner Besitzungen im Breisgau und im Elsaß zugezogen. Nur die Altenburg bei Windisch, welche im burgundischen Königreiche lag, blieb ihm, und durch die Güter zu Wolen an der Reuß vermehrte er sein Besitzthum. Dasselbe vermehrte auch sein Sohn Kanzelinus nach Anderen Lantoldus, gest. 990. Kanzelinus hatte sechs Söhne: Wernher I., Bischof von Straßburg, gest. 1028; Radeboto, Graf im Klekgau (Klettgau), gest. 1027; Rudolph I., Lanzelinus, Birctilo oder Berchtold, Graf im Breisgau und Stammvater der Zähringer, und Gebehard. An diese kamen auch die Stammgüter, Lehen und Grafschaft Sundgau von Luitfrid VII., dem letzten Grafen von Sundgau. Das Dunkel, welches über den Söhnen des Kanzelinus zum Theil noch nicht aufgehellt ist, bezieht sich nicht auf Radeboto und Rudolph I., die als seine Söhne festgestellt sind; ob aber Wernher es auch ist, an dessen Seite noch ein Bruder Lanzelinus genannt wird, ist ungewiß. Wernher I. ist Erbauer der Stiftskirche in Straßburg, und erscheint mit Radeboto’s Gemalin Ida auch als Stifter des Klosters Muri, dessen Schirmvögte seither die Habsburger geblieben sind. Radeboto und Rudolph aber sind die Stifter des Klosters Othmarsheim. Von Radeboto stammen drei Söhne: Otto I., Adelbert I. und Wernher II., und eine Tochter Richenza, Gemalin Ulrich Grafen zu Lanzburg. Wernher II., gest. 1096, pflanzt den Stamm fort, denn Otto wurde 1046 von einem Edelmanne ermordet, Adlbert I. fiel bei Hüningen und nur Wernher II. erscheint als Graf von Habsburg und Schirmvogt des Klosters Muri in einer Urkunde von wahrscheinlich 1094. Wernher II. ist im Kriege zwischen Kaiser Heinrich IV. und dem Gegenkönig Rudolph eifriger Anhänger des Letztern. 1064 ließ er das Kloster Muri weihen, und die Sorgfalt um das Gotteshaus erwarb ihm den Beinamen des Frommen. Er hatte zwei Söhne: Otto II., gest. 1111, und Adelbert II., gest. 1140 wahrscheinlich kinderlos, und eine Tochter Idda, Gemalin eines Grafen zu Thierstein. [122] Otto II. hatte einen Sohn Wernher III. und eine Tochter Adelheid, vermält an einen Edlen von Hünenburg. Wernher III., gest. um das Jahr 1163, und sein Sohn Adelbert III. folgte ihm. Adelbert III., genannt der Reiche, war menschenfreundlich, mild, wohlthätig gegen Unglückliche, und ein tapferer, großherziger Krieger. Er focht in zwei Kreuzzügen: 1187–1191 und 1196–1198; nahm in den Fehden der Großen im burgundischen Helvetien gegen Berchtold V. von Zähringen für diesen Partei; legte Städtchen und Burg Waldshut am Zusammenfluß der Aar und des Rheins an; vermehrte den habsburgischen Besitz im heutigen Canton Zürch durch seine Heirath mit Ida von Pfullendorf; erhielt vom Kaiser Friedrich I. die Grafschaft im Zürchgau. Adalbert nennt sich auch der Erste Landgraf im Elsaß; jedoch zogen die späteren Habsburger den Titel der Grafen von Habsburg jenem der Landgrafen im Elsaß vor; Adalbert III. hatte zwei Schwestern: Gertrud, vermält mit Theodorich Grafen von Mümpelgard, und Richenza, vermält mit Ludwig Grafen von Pfirt. Adalbert’s III. (gest. 1199), Sohn Rudolph II. folgte dem Vater; seine Tochter, deren Name nicht bekannt ist, war Gemalin eines Grafen von Leiningen. Rudolph II. vergrößerte die Hausmacht um ein Ansehnliches. Die Unterwaldner wählten ihn zum Schirmherrn auf mehrere Jahre; Kaiser Otto IV. ernannte ihn 1209 zum Landvogt über die drei Lande Uri, Schwyz und Unterwalden, doch gingen 1231 diese drei Lande in den unmittelbaren Schutz des Reiches über. Als Otto, Pfalzgraf in Burgund, Kaiser Friedrich’s I. Sohn, im Jahre 1200 gestorben war, erhielt Rudolph die Grafschaft im Aargau und die Schirmvogtei über das Stift Seckingen, welchem das Land Glaris unterworfen, und womit der Besitz der Herrschaft Laufenburg verbunden war. 1207 erscheint Rudolph als Besitzer von Laufenburg; die Kastvogtei über das Kloster Murbach im Elsaß, welchem auch der Münster zu Luzern und verschiedene Rechte über die Stadt selbst angehörten, hatte er geerbt. Rudolph II. hatte den Beinamen Placidus, und hieß zum Unterschiede von seinem zweiten Sohne Rudolph III. auch der Aeltere; auch fügte Rudolph II., der erste, seinem Titel die Formel von „Gottes Gnaden“ bei, welche dann sein Sohn Albert gleichfalls annahm, und die zuerst in einer Urkunde des Jahres 1227 erscheint. Rudolph II. hatte drei Söhne: Adalbert IV., den oben erwähnten Rudolph III., Wernher IV., und zwei Töchter: Heiltwig, Gemalin Herrmann’s Grafen von Froburg, und Gertrud, Gemalin Ludwig’s Grafen von Froburg, eines Bruders des Vorgenannten. Wernher IV. scheint vor seinem Vater gestorben zu sein. Die zwei älteren Brüder: Adalbert IV. der Weise, und Rudolph III. der Schweigsame, theilten sich nach ihres Vaters Tode (1233) in die Erbschaft. Die Landgrafschaft im Elsaß blieb beiden Brüdern gemeinschaftlich, wurde aber dann nur auf die Nachkommen des ältern Albert IV. vererbt; ferner erhielt Albert die im Aargau erworbenen Güter, die Grafschaft im Aargau und die Allodien im Elsaß. Rudolph III. hingegen erscheint als Besitzer von Laufenburg, Waldshut, Neu-Habsburg am Vierwaldstättersee und der Besitzungen im Klekgau. [Vergleiche Stammtafel B.] Mit Adalbert IV. und Rudolph II. theilt sich der habsburgische Mannsstamm in zwei Aeste. [123] I. Der ältere oder Hauptstamm, dessen Gründer Adalbert IV. ist, pflanzt sich bis um die Mitte des 18. Jahrhunderts fort, im Mannsstamme mit Kaiser Karl VI. im Jahre 1740 erlöschend. II. Der jüngere oder Habsburg-Laufenburgische, von Rudolph IV. begründet, erlischt zum Theil schon im Anfange des 15. Jahrhunderts, zum Theil dauert er unter verändertem Namen noch fort.

I. Der ältere oder Hauptstamm des Hauses Habsburg.
[Vergleiche Stammtafel E–G.]

     Adelbert (abgekürzt Albert) hatte drei Söhne und zwei, nach Anderen drei Töchter; die Söhne sind: Rudolph IV., als deutscher Kaiser Rudolph I.; Adelbert V., Domherr zu Basel und Straßburg; und Hartmann, von dem keine Nachkommenschaft erwähnt wird. Die Töchter sind: Elisabeth, Gemalin des Burggrafen von Nürnberg; Kunigunde, Gemalin eines Edlen von Küssenberg, in zweiter Ehe eines Edlen von Ochsenstein; die dritte ist nach Einigen Klosterfrau gewesen. Hier folgt nun mit Hinweisung auf die sechs, die Uebersicht der Abstammung erleichternden Stammtafeln E–K, nur die chronologische Reihe der habsburgischen Regenten in Oesterreich, von denen jene, welche zugleich deutsche Kaiser gewesen, durch einen Stern (*) bezeichnet sind. [Siehe auch die Stammtafel L.] Aber alle geschichtlich denkwürdigen Habsburger beiderlei Geschlechts und auch die angeheiratheten Fürstinen des Auslandes erscheinen in der später folgenden alphabetischen Namenreihe. Die genealogische Aufeinanderfolge der Häupter des Hauptstammes, jener der österreichischen und steirisch-tirolischen, dann der spanischen Nebenlinien, endlich des an die Gegenwart reichenden Habsburg-Lothringen’schen Regentenstammes ist:

* Rudolph IV. (geb. 1218, gest. 1291), Landgraf im Elsaß, als deutscher Kaiser (1273) Rudolph I. [Siehe diesen und jeden der folgenden im Alphabet der Namen.]

* Albrecht I. (geb. 1248, gest. 1308), sein ältester Sohn; deutscher Kaiser 1298.

* Friedrich I. der Schöne, Albrecht I. zweiter Sohn (geb. 1291, gest. 1330), zum römischen Kaiser gewählt 1314.

     Albrecht II. der Weise, auch der Lahme (geb. 1298, gest. 1358), Albrecht des I. vierter Sohn, des Vorigen Bruder.

     Rudolph IV. der Stifter (geb. 1339, gest. 1365), nach dessen Tode theilten sich die zwei jüngeren Brüder, Albrecht III. und Leopold III. dreimal (1364, 1365, 1375) in die Erblande und bildeten in Folge der letzten Theilung (13758) Ersterer A. die österreichische, Letzterer B. die steirisch-tirolische Linie.

A. Die österreichische Linie (Oesterreich).

     Albrecht III. mit dem Zopfe, Albrecht II. drittgeborner Sohn (geb. 1349, gest. 1395)

     Albrecht IV. das Weltwunder, nach Anderen der Geduldige (geb. 1377, gest. 1404), des Vorigen Sohn.

* Albrecht V., des Vorigen Sohn (geb. 1397, gest. 1439), wird 1437 König von Ungarn, 1438 König von Böhmen, 1438 deutscher Kaiser, als solcher Albrecht II.

*Ladislaus Posthumus (geb. 1440, gest. 1457), mit ihm erlischt die österreichische Linie des Habsburgischen Hauses. Die Lande fallen an die steirisch-tirolische oder wie sie öfter heißt Leopoldinische Linie.

[124]

B. Die steirisch-tirolische Linie (Steiermark, Tirol u. s. w.). [S. Stammtafel F.]

     Leopold III. der Gerechte oder der Biedere (geb. 1349, gefallen bei Sempach 1386).

     Wilhelm der Ehrgeizige (gest. 1406), des Vorigen Sohn.

     Leopold IV. der Dicke (geb. 1371, gest. 1411), des Vorigen Bruder. Nach dessen Tode theilte sich diese Linie wieder in zwei Seitenlinien (1411): a) die tirolische, b) die steirische Linie.

a) Die tirolische Linie.

     Friedrich IV. mit der leeren Tasche (geb. 1382, gest. 1439), der Tirol, Schwaben, Elsaß und Helvetien erhielt.

     Sigmund I. (geb. 1427, gest. 1496), sein Sohn; mit ihm erlischt die tirolische Seitenlinie, die Länder fallen an Kaiser Maximilian I.

b) Die steirische Linie.

     Ernst der Eiserne (geb. 1377, gest. 1424), erhielt in der Theilung Steiermark, Kärnthen, Krain.

* Friedrich V. (geb. 1415, gest. 1493), bald als deutscher Kaiser Friedrich IV., bald der III., je nachdem Friedrich der Schöne als Kaiser angenommen wird oder nicht; vererbt alle österreichischen Erbländer vereint auf seinen Sohn Maximilian.

* Maximilian I. (geb. 1459, gest. 1519), deutscher Kaiser 1508.

* Karl V. (geb. 1500, gest. 1558), deutscher Kaiser 1519. Stifter der habsburgischen Dynastie in Spanien: Karl I. (als deutscher Kaiser Karl V.); Philipp II. (gest. 1598); Philipp III. (gest. 1621); Philipp IV. (gest. 1665); Karl II. (gest. 1700), mit welchem die spanische Linie des Hauses Habsburg nach 184jahriger Dauer erlischt. [Siehe Stammtafel J.]

* Ferdinand I., Bruder Karls V., nach dessen Resignation 1556 deutscher Kaiser (geb. 1503, gest. 1564). Er theilt das Reich unter drei Söhne: α) Maximilian, β) Ferdinand und γ) Karl. Maximilian erhält die Kaiserwürde; Ferdinand Tirol und die Vorlande; Karl Steiermark, Krain, Kärnthen, Görz.

* Maximilian II. (geb. 1527, gest. 1576), deutscher Kaiser 1564.

* Rudolph II., des Vorigen ältester Sohn (geb. 1552, gest. 1612), deutscher Kaiser 1576.

* Mathias, des Vorigen Bruder (geb. 1557, gest. 1619), deutscher Kaiser 1612.

* Ferdinand II. (geb. 1578, gest. 1637), deutscher Kaiser 1619. Sohn Karl’s, welchem in der erwähnten Theilung des Kaisers Ferdinand I., Steiermark u. s. w. zufiel.

* Ferdinand III. (geb. 1608, gest. 1657), deutscher Kaiser 1637. Sohn des Vorigen.

* Leopold I. (geb. 1640, gest. 1705), zweitgeborner Sohn des Vorigen, deutscher Kaiser 1658.

* Joseph I. (geb. 1678, gest. 1711), ältester Sohn des Vorigen, deutscher Kaiser 1705.

* Karl VI. (geb. 1685, gest. 1740), Bruder des Vorigen, deutscher Kaiser 1711. Mit Karl VI. stirbt 1740 der habsburgische Mannsstamm der deutschen Linie aus.

Bei der oberwähnten, von Ferdinand I. vorgenommenen Theilung des Reiches fiel, wie gesagt, auf α) Maximilian die Kaiserwürde. β) Von Ferdinand, welcher Tirol und die Vorlande erhalten hatte, kam ersteres, weil den Kindern aus seiner Ehe mit der Augsburger Patrizierstochter Philippine Welser kein Erbrecht zugestanden ward [125] ihnen jedoch später (11. Februar 1563 und 30. März 1570) die Vorlande gegeben wurden, an seinen Neffen Kaiser Rudolph II. γ) Karl, welchem Steiermark, Kärnthen, Krain und Görz zugefallen war, hatte sechs Söhne, von welchen der zweitälteste Ferdinand, später deutscher Kaiser und unter dem Namen der Katholische bekannt ist, dann Max Ernst, deutscher Hochmeister, Karl und Leopold, welch letzterer anfänglich Bischof zu Passau (1597), dann zu Straßburg (1607), später Tirol, und nachdem Karl von Burgau, des Erzherzogs Ferdinand von Tirol und der Philippine Welser Sohn, gestorben, auch die Vorlande erhielt; sein Sohn Ferdinand Karl[WS 6] folgte ihm, und als er 1662 starb, dessen Bruder Sigismund Franz, erst Bischof von Brixen, Gurk, Augsburg und Trient, mit dessen Tode 1665 diese jüngere tirolische Linie erlischt und Ferdinand II. wieder Herr von Gesammt-Oesterreich wird.

Habsburg-Lothringen. [Vergleiche Stammtafel H.]

Nach dem Aussterben des habsburgischen Mannsstamms mit Kaiser Karl VI. geht 1740 die Regierung der gesammten österreichischen Erbstaaten an seine Tochter Maria Theresia (geb. 1717, gest. 1780) über. Zur Sicherung ihrer Rechte und Festigung alter Erbfolgerechte errichtete Karl VI. die pragmatische Sanction. Noch vor seinem Tode wurde Maria Theresia 1736 mit Franz Stephan, Herzog von Lothringen, dann Großherzog von Toscana, vermält. Es folgen sich nun:

* Franz I. Stephan (geb. 1708, gest. 1765), 1745 deutscher Kaiser.

* Joseph II., des Vorigen Sohn (geb. 1741, gest. 1790).

* Leopold II., Josephs II. Bruder (geb. 1747, gest. 1792).

* Franz II. als deutscher Kaiser, der I. als Kaiser von Oesterreich (geb. 1768, gest. 1835).

     Ferdinand I. (geb. 1793), Kaiser von Oesterreich, entsagte zu Gunsten seines Neffen am 2. December 1848 dem Throne.

     Franz Joseph I., Kaiser von Oesterreich (geb. 18. August 1830) am 2. December 1848 Kaiser von Oesterreich.

II. Der jüngere Stamm des Hauses Habsburg a) der Grafen Habsburg zu Laufenburg ältere Linie. [Vergleiche Stammtafel C.]

     Rudolph III., Graf zu Habsburg und Landgraf im Elsaß, Bruder Adelberts IV. und Oheim des nachmaligen Kaiser Rudolph I. (IV.) [vergleiche Stammtafel B.], ist der Stifter dieser Linie. Den Namen führt sie von der Burg und Stadt Laufenburg am Rhein, die ein Lehen des Stiftes Seckingen war, und mit der Vogtei über die Stadt Seckingen war Rudolph III. belehnt. Aber weder er noch seine Nachkommen nennen sich Grafen von Laufenburg, sondern erscheinen als Grafen von Habsburg, von Kyburg, von Rapperswyl. Rudolph III. (in der Laufenburg’schen Linie I.) war Vogt von Schwyz und Unterwalden ob dem Wald, verlor aber diese Vogtei, da er im Kampfe des Kaisers Friedrich II. mit dem Papste Innocenz IV., des Letztem Partei ergriffen hatte, und aus gleichem Grunde die ihm von der Kastvogtei des Klosters Murten verliehene Gewalt über Luzern. Noch mehr litt Rudolph durch die Fehde mit Graf Rudolph IV. (Kaiser Rudolph I.), welche dieser mit seinem Oheim ob der Theilung zwischen Vater und Onkel begonnen hatte; in welcher jedoch Rudolph III. (I.) von seinem Vetter Gottfried von Laufenburg [126] wirksam unterstützt wurde. Rudolph III. war mit Gertrud von Regensberg vermält, die ihm auf der Veste Laufenburg fünf, nach Anderen sechs Söhne gebar: Werner, Gottfried I., Rudolph, in der ganzen Geschlechtsfolge der V., in der Laufenburg’schen Linie der II., Otto, Eberhard und Hartmann. Werner starb kinderlos 1253; Gottfried, gest. 1271, pflanzte das Geschlecht der Laufenburger fort; Rudolph war Bischof zu Constanz und starb 1293; Otto’s Todesjahr ist nicht bekannt; Eberhard starb 1284; Hartmann ist ungewiß. Gottfried war auch Verwalter der Kyburg’schen Besitzungen im burgundischen Helvetien für den minderjährigen Grafen Hartmann von Kyburg. Gottfrieds Bruder Eberhard vermälte sich mit Anna von Kyburg und wird Stammvater des Hauses Kyburg, oder wie es gewöhnlich zum Unterschiede der Grafen von Laufenburg, die sich auch Grafen von Kyburg nannten, hieß: der zweiten Grafen von Kyburg. Gottfried I. hatte zwei Söhne: Rudolph III. (VI.) und Gottfried II. Dieser letztere ist der Stammvater des Hauses Fielding in England. [Vergl.: Müller (Johann von), Gesch. der schweiz. Eidgenossensch., Buch I, Cap. 16, Note 335.] Ersterer, Rudolph III., vermehrte seinen Besitz durch die Heirath Elisabethen’s Gräfin von Rapperswyl, verwitweten Gräfin von Honberg. Elisabeth war die Schwester Rudolph’s, des letzten Grafen von Rapperswyl. Nach dessen Tod 1284 theilte Gräfin Elisabeth ihr Erbe unter ihre zwei Söhne: Werner, Grafen Honberg (gest. 1314), aus ihrer ersten, und Johann I., Grafen von Habsburg, aus ihrer zweiten Ehe. Als später die Familie der Honberg (1330) erlosch, fiel das reiche Honberg’sche Erbe den Habsburg-Laufenburgern anheim. Johann I., Graf von Habsburg, Landgraf im Klekgau, Graf von Rapperswyl, war mit Agnes, Tochter Simons Landgrafen im Nieder-Elsaß, vermält; in den Fehden mit den Zürchern und Diethelm Graf von Toggenburg fand er 1337 den Tod. Er hatte drei Söhne und eine Tochter. Erstere sind: Johann II., Rudolph IV. (VII.) und Gottfried III,, und letztere: Agnes, Stiftsdame zu Serbingen. Durch Fehden und Wirren verfiel diese Linie. Johann, gest. 1380, und Gottfried, gest. 1375, mußten zum Theil ihre Güter verkaufen und Rudolph, gest. 1383, erscheint in dem untergeordneten Verhältnisse eines österreichischen Vogtes in den obern Landen. Johann II. hatte einen Sohn: Johann III., welcher 1395 kinderlos starb. Mit Rudolph’s IV. (VII.), Sohn Johann IV., auch der Jüngere genannt, erlosch (1408) der Mannsstamm und mit seiner Tochter Ursula, Gemalin des Grafen Hermann von Sulz, das ganze Geschlecht. Das Klekgau blieb den Grafen von Sulz und ging bei ihrem Erlöschen, 1687, durch die älteste Tochter des letzten Grafen an die Fürsten von Schwarzenberg über. [Vergl. Stammtafel C.]

II. b) Der Grafen Habsburg zu Laufenburg jüngere Linie, auch genannt: die zweiten Grafen von Kyburg. [Vergleiche Stammtafel D.]

     Eberhard I., der vierte Sohn des Grafen Rudolph III., von der Laufenburgischen Linie I, vermälte sich mit Anna von Kyburg, einer Tochter Hartmann’s Grafen von Kyburg (gest. 1263), welche ihrem Gatten die Kyburg’schen Erbgüter [127] mitbrachte, wozu die Städte Thun und Burgdorf im burgundischen Helvetien gehörten, und ist, wie schon bemerkt worden, Stammvater der zweiten Grafen von Kyburg; Eberhard I. nannte sich selbst einen Grafen von Habsburg und war Landvogt im Zürichgau. Er starb 1284. Von seinen zwei Söhnen ist nur der Name des ältern bekannt, der Hartmann I. hieß. Die Schwester desselben, Margaretha, war Gemalin Dietrich’s Grafen von Cleve. Hartmann I. starb 1301, und hinterließ zwei Söhne: Hartmann II. und Eberhard II., welche beide noch unmündig waren, als ihr Vater starb, und deren Vormundschaft Ulrich von Thorberg führte. Die Geschichte dieser zwei Brüder trägt ganz noch das Gepräge jener wilden Zeit, welcher schon ein halbes Jahrhundert früher ihr Ahnherr Kaiser Rudolph in den deutschen Ländern zum größten Theil ein Ende gemacht hatte. Sie selbst befehdeten sich unaufhörlich, und Hartmann fiel 1322 im Kampfe einer solchen Fehde. Eberhard II. hatte sich mit Berchta Gräfin von Buchegk vermält. In den Fehden des Adels gegen Bern spielte er eine Hauptrolle. Er führte den Namen eines Grafen von Kyburg, mit welchem er den eines Landgrafen von Burgundien verband; jedoch legte er 1346 letzteres Lehen zurück, und erst sein Sohn Hartmann III. wurde von Oesterreich wieder damit belehnt. Als Eberhard um 1363 starb, hinterließ er vier Söhne: Hartmann III., Berchtold I., Eberhard III. und Johann. Von den zwei letzten war Eberhard III. Propst zu Solothurn, Johannes Propst zu Straßburg; Berchtold scheint kinderlos gestorben zu sein, und Hartmann III. versuchte den durch Krieg und andere Ursachen gesunkenen Glanz des Hauses wieder zu heben. In den Kämpfen der Republik Florenz erschien auch er mit seinen Mannen. Mit Anna Gräfin von Nydau vermält, erbte er, als Anna’s Bruder Rudolph von Ingelram von Coucy in einem Kampfe erschossen wurde, Nydau, Büren und einen Theil der Herrschaft Aarberg. Hartmann III. starb 1377. Von seinen vier Söhnen: Rudolph, Hartmann IV., Berchtold II. und Ego, waren Hartmann und Berchtold Ritter des deutschen Ordens, und starben als solche; Rudolph, in dieser Linie I., in der Gesammtfamilie VIII., der älteste, focht anfänglich in den italienischen Kriegen, später in den Kriegen mit Bern und Solothurn, in welchen jedoch die Macht der Kyburger geschwächt wurde. Als Rudolph 1383 starb, waren seine Brüder genöthiget, Burgdorf an die Berner zu verkaufen; Ripp, in der Nähe Solothurns, welches Rudolph noch von dem Grafen von Thierstein käuflich erworben hatte, an Oesterreich zu verpfänden, so daß ihnen nebst einigen anderen kleinen Besitzungen nur noch Landshut, und das landgräfliche Amt in Burgundien geblieben waren. Aber auch dieser Rest des Besitzthumes ging in den Wechselfällen der Zeitereignisse dahin, und Graf Ego, der letzte seines Stammes, Rudolph’s jüngster Bruder, zog in die Champagne, wo seine Gemalin, aus dem Geschlechte von Rappoltstein, einige Güter besaß. Als er starb, erlosch mit ihm das Geschlecht der zweiten Grafen von Kyburg. [Vergleiche Stammtafel D.]

I. Zur Literatur der Geschichte des Ursprungs des Hauses Habsburg bis auf Kaiser Rudolph I. und der sämmtlichen Habsburger. [Im Folgenden werden nur die allgemeinen Quellen und von diesen bei der Fülle des Materiales insbesondere die wichtigsten älteren Quellenwerke angegeben werden. Bei neueren Werken ist wesentlich das Moment ihrer Wichtigkeit und ihres historischen Werthes maßgebend, der mit Gewissenhaftigkeit berücksichtigt und wobei das Unbrauchbare als [128] solches bezeichnet wird. Im Uebrigen wird auf die reiche Literatur Nr. 1–138 im weiter unten angeführten Werke von Schmit v. Tavera: Bibliographie zur Geschichte des österr. Kaiserstaates, gewiesen. Die Literatur über die einzelnen Habsburger wird bei jeder betreffenden Biographie mitgetheilt.] – Allgemeine Quellen: Binder (W. Prof. Dr. ), Neue Untersuchungen über die Urgeschichte des Hauses Habsburg, im „Archiv für Geschichte, Genealogie, Diplomatik ...“ (Stuttgart 1846). – Eccard (J. G.), Origines sereniss. ac potentiss. Familiae Habspurgo-Austriacae ex Monumentis veteribus, scriptoribus coetaneis, diplomatis, chartisque nunc primum continua serie ab origine prima ad Rudolphum Imp. usque demonstratae ... (Lipsiae 1721, J. Friedr. Gleditsch fil., Fol., mit K. K.) [enthält die Acta Murensia und andere wichtige Urkunden; ist gegen Vignier’s Orig. famil. Alsat. gerichtet. Eccard wurde dafür in den Adelstand erhoben]. – Fugger (Hanns Jacob von), Spiegel der Ehren des Erzhauses Oesterreich, durch Sigm. von Bircken (Nürnberg 1668, Fol., mit vielen K. K. kl. Fol.). [In solchem Grade epitomirt, interpolirt und modernisirt, daß es der Urschrift nicht mehr ähnlich sieht. In Wien, Dresden, München und der Schweiz finden sich schöne und mit vielen Gemälden gezierte Mss. des ganzen Werkes. Vergl. Götze: Merkwürdigk. der Dresdner Bibl. I, 25. – Canzler’s und Meißner’s Quartalschrift Jahrg. I, Stück 5, S. 24; Jahrg. III, Stück 7, S. 55 not.Aretin: Beiträge zur Literatur Theil I, Abthlg. 4, S. 49 u. f.; Abthlg. 5, S. 92; Theil III in den Zusätzen. – Zapf: literarische Reise, S. 46. Möchte doch dieser schätzbare Chronist vollständig und in seiner alterthümlichen, nichts weniger als ungenießbaren Gestalt unter uns auftreten können (Ebert, Bibl. Lexikon Nr. 7996).] – Heer (Rustenus), Anonymus Murensis denudatus et ad locum suum restitutus, seu acta fundationis principalis monast. Murensis denuo examinata et auctori suo adscripto (Friburgi Brisg. 1755, 4°.) [gegen die weiter unten genannte Schrift von dem Abte Fridolin Kopp gerichtet]. – Herrgott (Marquard), Genealogia diplomatica augustae gentis Habsburgicae etc. (Vindobonae 1737 et 1738, Fol.) 2 Theile in 3 Bänden. Dazu gehören: Monumenta augustae domus Austriacae, tom. I: Sigilla vetera (Viennae 1750)tom. II, p. 1, 2: Numotheca principum Austriae (Friburgi 1752/53)tom. III, p. 1, 2: Pinacotheca principum Austriae per Mt. Gerbertum edita (Typ. Blasianis 1773)tom. IV, p. 1, 2: Taphographia principum Austriae per Mart. Gerbertum (ebd. 1772) Zusammen 7 Bände, mit vielen K. K. Fol. – Herzog (Johann Ferdinand), Ahnen Sr. Majestät des gegenwärtig regierenden Kaisers von Oesterreich, Ferdinand I., in 33 Stammtafeln (Wien 1839, gr. Quer-Fol., 21 Bogen). [Vergl. wegen des Nachweises der Unrichtigkeiten die Anzeige von L. Fürstedler im „Zuschauer“ von S. Ebersberg 1839, Bd. III, S. 839.] – Hormayr (Joseph Freih. von), Oesterreichischer Plutarch oder Leben und Bildnisse aller Regenten und der berühmtesten Feldherren, Staatsmänner, Gelehrten und Künstler (Wien 1807–1814, 8°.) XX Theile [im Buchhandel bereits vergriffen, ein wörtlicher Abdruck ist enthalten in der „Austria, österr. Universal-Kalender“ (Wien, bei Klang, gr. 8°) XIV.–XVII. Jahrgang (1853–1856); die erste Abtheilung des Plutarch enthält die Biographien der Regenten, die zweite jene der Feldherren, Staatsmänner, Gelehrten und Künstler]. – Hübner (Johann), Genealogische Tabellen, nebst denen darzu gehörigen genealogischen Fragen zur Erläuterung der politischen Historie, mit sonderbahrem Fleiße zusammen getragen und vom Anfange bis auf diesen Tag continuirt. (Leipzig 1719, J. Fr. Gleditsch’ Sohn, Quer-kl. Fol.), Bd. I–IV. auch Leipzig 1736–1769 und die Supplemente dazu I–VI (von Sophie, Königin von Dänemark), Kopenhagen 1822–25, gr. Fol., 6 Hefte. – Kopp (Fridolin), Vindiciae actorum Murensium pro et contra rev. d. p. Marquard Herrgott genealog. diplom. August. gent. Habsb. autorem etc. etc. (Monachi Murensis 1750, Text 320 Seiten und die Acta fundationis 98 Seiten 4°. mit 2 K. K.). – Kopp (Fridolin), Epistola amici ad amicum super praetensa denudatione anonymi Murensis (s. l. et a. [1755] 10 S. 4°.). [Eine vorläufige sehr heftige Antwort Kopp’s auf das oben angegebene Werk von Rustenus Heer: Anonymus Murensis denudatus; vergl. auch unten J. B. Wieland.] – Lazius (Wolfgang), Commentariorum in genealogiam Austriacam libri duo ... (Basileae per Sc. Oporinum et Nic. Episcopium 1564, Fol.). [Wird durch die späteren Forschungen von Herrgott, Kopp, Eccard geradezu überflüssig.] – Lichnowski (E. M., Fürst), Geschichte des Hauses Habsburg; 8 Theile (Wien 1836–1844, Schaumburg & Comp., gr. 8., mit K. K.). – Neugart (Trudpert) [129] Libellus majores maternos Rudolfi I. R. R. in Gottfrido duce Alemanniae ргоаvо Hildegardae conjugis Caroli Magni subsistentes exhibens. O. J. Ben. Sac. Jubil. S. Pauli in valle Lavantina Carinthiae 1816 edidit Lud. Weber (Klagenfurt 1850, gr. 4°.). – Origines Murensis Monasterii in Helvetiis Ord. S. B. seu. acta fundationis cum brevi Chronico seculi undecimi, quo major scriptorum penuria fuit ... (Spirembergii (Parisiis) 1618, 4°. auch 1625 und 1627, 4°.) [die erste Ausgabe ist ungemein selten]. – Rassius (Joh.), Genesis austriaca. Genealogia Sereniss. Austriae archiducum deducta ex vetustissima illustrium comitum Habsburgensium prosapia (S. l. et a. ind. [Constanz 1594], 4°.). [Von demselben Joh. Rasch erschien schon früher in deutscher Sprache: „Hausz Oesterreich. Von ankunfft, ursprung, stammen und nammen der alten Grafen von Altenburg und Habsburg u. s. w.“ (Rorschach am Bodensee, bei Leonh. Straub v. J. (1548) und gehört dazu: „Geburtsbaum und Geschlächtsregister der uralten Grafen von Altenburg und Habsburg u. s. w.“ (Ingolstadt, bei Wolfg. Eder, Fol.).] – Roepell (Richard), Die Grafen von Habsburg. Abhandlung über Genealogie und Besitzthum dieses Geschlechts bis zur Thronbesteigung Rudolph’s im Jahre 1273 (Halle 1832, Schwetschke, 8°.) [von der Universität in Halle gekrönte Schrift]. – Roo (Gerard de), Annales rerum ab Austriacis Habspurgicae gentis principibus a Rudolpho I. usque ad Carolum V. gestarum (Oeniponti 1592, Agricol., Fol. – auch Hal. 1709 Renger 4.) u. deutsch von Cr. Dietz von Weidenberg (Augsburg 1621, Schultes, Fol.) [vergl. darüber: Ebert, Bibliograph. Lexikon Nr. 19363]. – Schmit Ritter v. Tavera (Carl Dr. ), Bibliographie zur Geschichte des österreichischen Kaiserstaates (Wien 1858, L. W. Seidel, gr. 8°.). [Von dieser tüchtigen, für Jeden, der über Oesterreichs Geschichte die reichen Quellen kennen lernen will, unerläßlichen bibliographischen Arbeit, der wir aus ganzem Herzen den Fortgang und die Vollendung, aber auch viel weniger Druckfehler wünschen, sind bisher zwei Hefte erschienen, von denen das Heft I die Geschichte des Hauses Habsburg bis zum Tode Maximilian’s, Heft II die Geschichte Karl’s V. und Ferdinand’s I. umfaßt. Provisorische Namenregister erleichtern ungemein die Benützung beider Hefte, wovon das erste die Quellennummern 1–1032, das zweite 1033–2449 in chronologischer Folge die einzelnen Fürsten aus dem Hause Habsburg aufführt. Um das Werk nicht immer mit dem ganzen Titel citiren zu müssen, wird sich in späteren Fällen folgender Abkürzung: „Schmit von Tavera, Bibliographie zur Geschichte Oesterreichs“, der die betreffenden Quellennummern beigefügt sind, bedient werden.] – Schönleben (Ioan Ludw.), Dissertatio polemica de prima origine augustiss. domus Habsburgico Austriacae in qua viginti diversae opiniones authorum ventilantur ... (Labaci sumpt. et typ. S. P. Mayr a. Chr. 1680 anno Aemonae cond. 2803, Fol.) [enthält 20 verschiedene Ansichten über den Ursprung des Hauses Habsburg nebst deren Kritik; wegen des reichen Materiales brauchbar]. – Schoepflin (Joh. Dan.), Systemata varia de Origine Habspurgicorum eorumque Genealogia, in dessen „Alsatia illustrata“ (Colmar 1761) Bd. I, S. 753 u. Bd. II, S. 460 [bespricht die älteren Werke von Vignier, Eccard, Herrgott u. A.]. – Tschudi (Dominic), Origo et Genealogia gloriosissimorum comitum de Habsburg, monasterii Murensis, ordinis S. Benedicti in Helvetia, fundatorum etc. (Constant. 1651, auch Muri 1702, 8°.). – [Dasselbe später u. d. Tit.: Dominicus Murensis: Origo et Genealogia comitum de Habsburg (Vratisl. 1715, 8°.).] – Wieland (Joh. Bapt.), Vindiciae vindiciarum Koppianarum ac proinde etiam actorum Murensium adversus d. p. Rustenum Heer Bibliothec. S. Blas, adornatae (Monaco Murensi Muri 1760, 4°. und ebd. 1765, 4°.). [Nur die erste Ausgabe ist unverstümmelt, kam nie in den Handel und wurde gleich Anfangs verfolgt, daher sie höchst selten ist. Die durch Cartons ersetzten Stellen siehe: Haller, Bibl. der Schweiz. Gesch. II. 1919, 488–495.] – Oesterreichische Blätter für Literatur und Kunst (Beilage zur amtlichen Wiener Zeitung) 1852 Nr. 49 und 52; 1853, Nr. 2, 3, 4 u. 5: „Habsburgische Denkmale in Schwaben und am Rhein“. – Dieselben, Jahrg. 1854, Nr. 49 u. 51. „Zwei habsburgische Denkmäler“ und „Zwei habsburgische Geschichtschreiber, P. Herrgott und Pr. J. E. Kopp“ [beide Aufsätze auf Grundlage der neuesten urkundlichen Forschungen].
II. Porträte, Stammschloß, Münzen, Gruft. Porträte. Sacken (Ed. Freih. von Dr. ), Die k. k. Ambraser-Sammlung beschrieben .. 2 Thle. (Wien 1855 u. 1856, Braumüller, 8°.) [enthält reichhaltige Mittheilungen über Porträte [130] einzelner Habsburger]. – Oesterreichische Zeitung [vorm. „Lloyd“] Wien Fol. 1856, Nr. 480: „Ueber die Bildnisse des Allerh. Kaiserhauses im k. k. Belvedere“. Von A. R. v. Perger. – Von den zahlreichen bildlich-genealogischen Darstellungen des Kaiserhauses sind erwähnenswerth: „Genealogische Darstellung des österreichischen Regentenhauses. Gezeichnet u. lithogr. von Hasselwandter. (Wien, Paterno, gr. Qu. 4°., Royal-Fol.) – Oesterreich’s Regenten. Tableau mit Einfassung und Wappen. Lithogr. von J. N. Geiger. (Wien, Neumann Qu. Fol.)“ Die bedeutenderen Porträte einzelner Habsburger werden bei den Biographien der Betreffenden in den Quellen angeführt. – Münzen. Liebenau (H. v. Dr.), Die älteste Habsburgische Münze 1002–1014, im „Notizenblatt der k. Akademie der Wiss.“ Bd. II, S. 190. [Vergl. Petersburger Zeitschrift für Münz-, Siegel- und Wappenkunde. IV, 107: „Ansicht Dr. B. v. Koehne über diese Münze“.] – Stammschloß. Denkmäler des Hauses Habsburg in der Schweiz. Erstes Heft, Die Veste Habsburg im Aargau. Untersucht und beschrieben von G. H. Krieg von Hochfelden, bad. GM. (Zürch 1857, Meyer und Zeller, 4°.). Sonderabdruck aus den „Mittheilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürch“. Bd. XI, Heft 5, S. 105–136b. [Diese sehr interessante und reich illustrirte Abhandlung enthält eine Abbildung der Burg, den Grundriß und Durchschnitt der Habsburg, ein Situationskärtchen, 9 in den Text gedruckte Abbildungen einzelner Bauwerke und ein facsimilirtes Blatt mit dem Titel: „Contrafactur des fürstlichen Hauses Habsburg, wie es noch diser Zeitt in wäsen (1620).“]– Segesser (Jos. Pl.), Die Ueberreste der neuen Habsburg am Luzerner-See, geogr., histor. und architektonisch erörtert, im „Geschichtfreund der fünf Orte“. XII, 182–195. – Gruft. Gerbert (Martinus), De translatis Habsburgo-Austriacorum principum eorumque coniugum cadaveribus ex ecclesia cathedrali Basileensi et monasterio Koenigsveldensi in Helvetia ad conditorium novum S. Blasii in silva nigra (Typ. S. Blasianis 1772, Fol., mit K. K.). – Die Kaisergruft bei den P. P. Kapuzinern in Wien. Ein historisch-chronologisches Verzeichniß aller daselbst ruhenden höchsten Personen bis auf die heutige Zeit. Von einem Priester aus dem Kapuziner-Orden (Wien 1857, Anton Schweiger, 31 S., eine spätere Aufl. ebd. 1859, 29 S. 8°.). [Die Zahl der in der Gruft Beigesetzten beträgt 96. Die letzte Leiche (bis April 1860) ist die der Erzherzogin Maria Anna, Tochter Sr. Majestät des Kaisers Franz, geb. 8. Juni 1804, gest. 28. Dec. 1858. Seit Mathias und Anna, den Stiftern der Kaisergruft (1622), ruhen – mit Ausnahme des Kaisers Ferdinand II. – alle Regenten hier. Kaiser Ferdinand II. ist zu Gratz im eigenen prächtigen Mausoleum beigesetzt.] – Klieber (Karl), Die Fürsten-Gruft des allerdurchlauchtigsten Kaiserhauses Habsburg und Habsburg-Lothringen (Wien 1856, Auer, Lex. 8°., mit 1 Lith.). – Schimmer (Karl August), Die Ruhestätten der österreichischen Fürsten aus dem Babenberg’schen, Habsburg’schen und Habsburg-Lothringen’schen Stamme (Wien 1841, auf Kosten des Verfassers, bei J. P. Sollinger, 8°.). – Hormayr (Jos. Freih. v.), Wien, seine Geschicke und seine Denkwürdigkeiten (Wien 1823, Frz. Härter, 8°.) II. Jahrg. 1. Bd. 2. Heft. [Dieses und das frühere (1.) Heft enthalten die Beschreibung des Stephansdoms, das zweite, S. 17–40, berichtet über die daselbst befindlichen Fürstengräber.] – Abendblatt der Wiener Zeitung 1856, Nr. 25 u. f.: „Das Herz König Rudolph’s I. und die Habsburger-Gruft zu Tuln, von Dr. Hermann Meynert“ [erschien auch später besonders gedruckt unter obigem Titel (Wien 1856, Wallishausser). Diese Schrift war Gegenstand einer heftigen Controverse, welche zwischen dem Verfasser und dem im geh. Haus-, Hof- und Staatsarchive angestellten, bereits verstorbenen Heß in den „Oesterr. Blättern für Literatur und Kunst“ 1856 geführt wurde]. – Abendblatt der Wiener-Zeitung 1856, Nr. 142: „Nachtrag zu den letzten Schicksalen der Habsburger Gruft zu Tuln und ihrer Reliquien, von Dr. Herm. Meynert“ [Ergänzung eines Aufsatzes in den „Oesterr. Blättern für Literatur und Kunst“ 1856, Nr. 25]. – Hormayr, Archiv für Geographie, Historie, Staats- und Kriegskunst. (Wien, Strauß, 4°.) Jahrgg. IX (1818), Nr. 69–74, S. 270 u. f.: „Die Gruft der Habsburger zu St. Paul in Kärnthen“ von Leop. Scheichenberger. – Wiener Kirchenzeitung, herausg. von Seb. Brunner, 1856, Nr. 55, S. 433: „St. Paul. Benedictinerstift im Lavantthale Kärnthen [Berichtigung eines Artikels in Nr. 52 desselben Blattes, betreffend die in der Gruft zu St. Paul ruhenden Glieder des habsburgischen Hauses. Daselbst sind 15 Habsburger beigesetzt]. – Unser Planet (Leipz. Unterhaltungsblatt, 4°.) 1836, S. 979 und 983: „Das Grabmal der Habsburger in der Klosterkirche zu Königsfelden“ [eine ausführliche Beschreibung der Gruft, der in ihr enthaltenen Särge mit Angabe ihrer [131] Maaßen und Aufschriften]. – Wiener Jahrbücher der Literatur 1827, Bd. 36, Anzeige-Blatt: „Die Familiengruft der Herzoge von Lothringen“. – Auch sind einzelne Familienglieder des Hauses Habsburg zu Seckau in Steiermark und in Wiener Neustadt begraben.
III. Titel und Wappen. Es ist althergebrachte Uebung, daß bei Gelegenheit eines Thronwechsels in der Allerhöchsten Person des Monarchen in Oesterreich eine erneuerte Sanctionirung der Allerh. Titel und Wappen stattfinde. Die letzte Feststellung Beider fand im Jahre 1836 bei der Thronbesteigung Sr. Majestät des Kaisers Ferdinand Statt. Seit der Zeit sind nur die nöthigsten Ergänzungen vorgenommen, und da noch kein Majestätssiegel mit dem großen Wappen festgesetzt ward, sich des bisherigen Siegels mit dem mittlern Wappen bedient worden. Die im Jahre 1849 begonnene Regulirung der Titel und Wappen nach Maßgabe der veränderten innern Gestaltung des Reiches kann erst mit Beendung der Staatseinrichtungen geschlossen werden. Was also hier unten mitgetheilt wird, stützt sich auf die Angaben des seit Jahrhunderten Bestehenden, wobei die eventuellen Aenderungen nur angedeutet werden. A) Titel. Es gibt drei Titel: den vollen, mittleren und engen, und drei Wappen: das große, mittlere und kleine. 1. Der volle Majestäts-Titel, der gegenwärtig noch nicht festgestellt ist., würde nach Maßgabe des bisher gebrauchten und der vorgekommenen Veränderungen folgende Momente enthalten [die eigentlichen Veränderungen sind, u. z. die Zusätze durch fette Schrift, die veränderte Stellung durch * kenntlich gemacht] und etwa lauten: „Kaiser von Oesterreich; König von Ungarn, Böhmen, der Lombardie und Venedigs, von Dalmatien, Croatien, Slawonien, Galizien und Lodomerien; König von Illyrien und Jerusalem; Erzherzog von Oesterreich; Großherzog von Toskana und Krakau; Herzog von Lothringen, Steyer, Kärnthen, Krain und * Salzburg; Großfürst von Siebenbürgen; Markgraf von Mähren; Herzog von Ober- und Nieder-Schlesien und der * Bukowina, von Modena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwitz und Zator, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara; gefürsteter Graf von Habsburg und Kyburg, von Tirol, Görz und Gradiska; * Großwojwod der serbischen Wojwodschaft; Fürst von * Trient und Brixen; Markgraf von Ober- und Nieder-Lausitz und in Istrien; Graf von Hohenembs, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg und Bludenz; Herr der Militärgrenzlande, des Temeser Banates, von Triest, Cattaro, Fiume und auf der windischen Mark.“ In vorstehender Aufzählung ist die Aufeinanderfolge der einzelnen Titel nach der hierarchischen Bedeutung geordnet. Neu hinzugefügt sind: Herr der Militärgrenzlande, von Fiume und Graf von Bludenz. Der Titel: Großwojwod der serbischen Wojwodschaft, ist vor den Fürstentitel von Trient und Brixen, und die Titel von Salzburg und Bukowina sind an entsprechender Stelle eingereiht worden. – 2. Der mittlere Titel: „Kaiser von Oesterreich; König von Ungarn, Böhmen, der Lombardie und Venedigs, von Dalmatien, Croatien, Slawonien, Galizien und Lodomerien; Erzherzog von Oesterreich, Großherzog von Krakau; Herzog von Lothringen, Steyer, Kärnthen, Krain und Salzburg; Großfürst von Siebenbürgen; Markgraf von Mähren; Herzog von Schlesien und der Bukowina; gefürsteter Graf von Habsburg, von Tirol und Vorarlberg, von Görz und Gradiska; Großwojwod der serbischen Wojwodschaft; Markgraf in Istrien; Herr der Militärgrenzlande, des Temeser Banates und von Triest“. In dieser Form enthält der mittlere Titel die Aufzählung aller administrativen Bestandtheile der Monarchie mit Hinzufügung der dynastisch-genealogischen Titeln von Habsburg und Lothringen. – 3. Der kleine Titel: „Kaiser von Oesterreich; König von Ungarn, Böhmen, der Lombardie und Venedigs, von Dalmatien, Croatien, Slawonien, Galizien und Lodomerien; Erzherzog von Oesterreich“. In diesem entfällt Illyrien als nicht mehr bestehendes Kronland und kommen neu hinzu: Dalmatien, Croatien und Slawonien, die vordem im Titel von Ungarn mitbegriffen waren. – B) Wappen. Gleichwie es drei Titel gibt, so bestehen auch drei Abstufungen des Wappens: das große, gebraucht in Fällen, in denen sich des vollen Titels bedient wird, das mittlere und das kleine, analog dem vorigen dann angewendet, wenn der mittlere und engere Titel genommen werden. Auch von dem Wappen gilt dasselbe, was von dem Titel gilt; das große Wappen ist noch nicht festgestellt; zur leichteren Versinnlichung werden in der Wappentafel a) das annoch bestehende alte große Wappen, in b) und c) das große und mittlere, wie sie sich bei einer bevorstehenden Aenderung gestalten dürften, dargestellt. Die wesentlichen Theile des Wappens, nämlich die Felder an und für sich, bleiben in der Regel dieselben, die Ordnung jedoch kann Aenderungen erfahren. Mit dem Hinblick auf die, seit dem letzten Regierungswechsel [132] nothwendig gewordenen Aenderungen folgt hier die Beschreibung des großen Wappens, und wird zur Vergleichung auf die Abbildung des annoch bestehenden in a) und auf die allfälligen Veränderungen in b) gewiesen. Das große Wappen [siehe Figur b; wo im Texte bei den Namen des in Klammern gedruckten Landes ein Stern * beigefügt ist, so sind damit eventuelle Aenderungen (Besserungen oder Mehrungen) des Wappens angedeutet]: Ein Hauptschild auf der Brust eines zweiköpfigen Adlers in einem goldenen Rückenschilde. Der Hauptschild dreifach längs und eben so oft quer, also in neun Hauptvierungen getheilt, mit einem Herzschild in der mittelsten Vierung und einem Schildesfuße. Im dreifach längsgetheilten Herzschilde, das eigentliche Wappen der regierenden Dynastie Habsburg-Lothringen, u. z. im mittleren Schilde das österreichische Wappen: ein silberner Querbalken im rothen Felde; zur Rechten das Geschlechtswappen von Habsburg: ein rother, blau gekrönter und bemähnter Löwe im goldenen Felde, und zur Linken das lothringen’sche Stammwappen: ein rechter, rother, mit drei gestümmelten silbernen Adlern hintereinander belegter Schrägebalken im goldenen Felde. Jede Hauptvierung, mit Ausnahme der mittleren unten, ist geviertet und davon jede der obern, so wie der seitwärtigen unten mit einem Mittelschilde versehen. Obere Hauptvierung rechts: Der Mittelschild, auf dem die ungarische Königskrone ruht, längs getheilt, zur Rechten von Roth und Silber, achtfach quer gestreift, und zur Linken im rothen Felde ein silbernes Patriarchenkreuz, aus einer goldenen, auf einem grünen Dreiberge ruhenden Krone hervorwachsend (Ungarn); – oben rechts im rothen Felde ein geharnischter Arm mit über sich geschwungenem Säbel, aus der Theilung hervorgehend (Rama); – links im silbernen Felde ein natürlicher Eberkopf mit einem roth befiederten Pfeile im Rachen, aus dem linken Unterwinkel hervorsehend (Servien); – unten rechts im goldenen Felde ein schwarzer Löwe, in den Oberwinkeln von einem abnehmenden rothen Monde und einem rothen Sterne begleitet (Cumanien); – links im rothen Felde drei über einander laufende silberne Windhunde mit goldenen Halsbändern (Bulgarien). – Obere Hauptvierung links: Im Mittelschilde, welchen die böhmische Königskrone ziert, ein gekrönter doppelschwänziger silberner Löwe im rothen Felde (Böhmen); – oben rechts im blauen Felde ein von Gold und Roth geschachteter gekrönter Adler (Mähren); – links im goldenen Felde ein gekrönter schwarzer Adler mit einer silbernen Kleeblattsichel, aus der ein silbernes Kreuzchen hervorgeht, auf der Brust (Ober- und Niederschlesien); – unten rechts im blauen Felde ein silberner Adler (Teschen); – links quer getheilt, oben das goldene Feld quer durchzogen von einer goldenen, schwarz ausgefugten Mauer mit drei Zinnen, unten im silbernen Felde ein rother Ochs mit weißem Bauche, auf grünem Boden schreitend (Ober- und Nieder-Lausitz). – Untere Hauptvierung rechts: Der Mittelschild mit darauf ruhender eiserner Krone längs getheilt, zur Rechten im silbernen Felde eine sechsmal gekrümmte blaue Schlange mit einem Kinde, dessen Arme ausgestreckt sind, im Rachen (Lombardie); – zur Linken im blauen Felde der geflügelte goldene Marcuslöwe mit dem Heiligenscheine, auf grünem Boden, vorwärts gewandt, ruhend und ein offenes Buch mit der Aufschrift: pax tibi Marce Ev., in den Vorderpranken haltend (Venedig); – oben rechts im goldenen Felde fünf rothe Kugeln in den Kreis gestellt und von einem runden, mit drei silbernen Lilien bezeichneten blauen Schildlein überstiegen (Toskana); – links im blauen Felde ein gekrönter silberner Adler (Modena); – unten rechts im goldenen Felde sechs blaue Lilien, drei über zwei und einer gestellt (Parma und Piacenza); – links durchzieht das silberne Feld ein rothes, von vier gegengekehrten schwarzen Adlern begleitetes Tatzenkreuz (Guastalla). – Untere Hauptvierung links: Im blauen Mittelschilde mit einer goldenen Bügelkrone drei offene goldene Kronen, zwei über einer gesetzt (Galizien); – oben rechts das blaue Feld mit zwei von Silber und Roth, je in zwei Reihen gewürfelten Querbalken durchzogen (Lodomerien); – links im rothen Felde ein gekrönter silberner Adler mit goldenen Kleeblattstengeln auf den Flügeln (* Krakau); – unten rechts im silbernen Felde ein blauer Adler (Auschwitz); – links im blauen Felde ein silberner Adler (Zator). – Obere mittlere Hauptvierung: Der Mittelschild, mit dem Erzherzogshute geziert, längs getheilt; zur Rechten im blauen Felde fünf goldene Adler, je zwei gegen und über einander ober einem gestellt (Oesterreich unter der Enns); – zur Linken längs getheilt, rechts im goldenen Felde ein schwarzer Adler, links im rothen Felde zwei silberne Pfähle (Oesterreich ob der Enns); – oben rechts im grünen Felde ein silberner, [133] aus Rachen und Ohren Feuer sprühender Panther (Steyer); – links nach der Länge getheilt, zur Rechten im goldenen Felde drei vorwärts sehende schwarze Löwen über einander gestellt, zur Linken ein silberner Querbalken im rothen Felde (Kärnthen); – unten rechts im goldenen Felde ein gekrönter blauer Adler mit einem von Gold und Roth geschachteten aufrechten Halbmonde auf der Brust (Krain); – links nach der Länge getheilt, zur Rechten im goldenen Felde ein schwarzer Löwe, zur Linken ein silberner Querbalken im rothen Felde (Salzburg). – Mittlere Hauptvierung rechts: Oben zur Rechten drei gekrönte goldene Leopardenköpfe, zwei über einen vorwärts gestellt (Dalmatien); – zur Linken von Silber und Roth gewürfelt (Croatien);– unten rechts läuft zwischen zwei, das blaue Feld quer durchfließenden silbernen Strömen über grünen Boden ein natürlicher Marder, ober dem Strome von einem goldenen Sterne überstiegen (Slawonien); – links ein geviertetes Quartier, darin oben rechts im silbernen Felde drei blaue rechte Schrägebalken (Ragusa); – links im silbernen Felde ein geharnischter Reiter mit aufgepflanzter Lanze (Zara); – unten rechts im silbernen Felde ein rother Löwe (Cattaro); – links im rothen Felde ein schwarzer gekrönter Doppeladler, mit der linken Klaue auf einer im linken Unterwinkel zwischen Felsen gelehnten Urne fußend, aus der ein Strom hervorströmt (Fiume). – Mittlere Hauptvierung links: Oben zur Rechten dreifach quer getheilt. Im obern blauen Felde ein hervorwachsender schwarzer Adler, in den Oberwinkeln von einer goldenen Sonne und einem silbernen wachsenden Halbmonde begleitet; im mittlern goldenen Felde sieben rothe Burgen in zwei Querreihen vier und drei gestellt; unten im silbernen Felde ein zurücksehender natürlicher Rabe mit einem rothen Kreuze im Schnabel, auf einer goldenen Krone, welche auf einem grünen Hügel aufliegt, stehend (* Siebenbürgen); – zur Linken im blauen Felde ein natürlicher Auerochsenkopf, vorwärts gestellt und oben von drei goldenen Sternen in der Rundung begleitet (* Bukowina); – unten rechts quer getheilt, oben das von Silber und Roth längs getheilte Feld, durchzogen von einem Kreuze in gewechselten Tincturen, welches von vier Feuereisen ebenfalls gewechselter Tinctur begleitet ist (* serbische Wojwodschaft) – unten von Roth und Silber längs getheilt und durchzogen von einem geflutheten Querbalken in gewechselten Tincturen (* Temeser Banat); – links im goldenen Felde eine gelbe, mit dem k. k. Adler bezeichnete und mit einer spitzenweisen Einfassung von Gold, Schwarz, Silber und Roth versehene Regimentsfahne, auf ihrem pfahlweise gestellten Fahnenstocke nach links verbreitet (* Militärgrenze). – Mittlere Hauptvierung unten: Quer getheilt. Oben längs gespalten; zur Rechten im silbernen Felde ein gekrönter rother Adler mit einem grünen Kränzchen auf dem Kopfe und silbernen Kleestengeln auf den Flügeln (* Tirol); – zur Linken geviertet, oben zur Rechten schrägrechts getheilt, oben in Blau ein gekrönter goldener Löwe aufwärts steigend, unten von Silber und Roth sechsfach schräglinks gestreift (Görz), – zur Linken ein silbernes Ankerkreuz im von Gold und Blau quergetheilten Felde (Gradiska), – unten zur Rechten im blauen Felde eine goldene Ziege mit rothen Hörnern (Istrien), – zur Linken quer getheilt, oben im goldenen Felde ein schwarzer gekrönter Doppeladler, unten im rothen, von einem silbernen Querbalken durchzogenen Felde, geht aus dem Fußrande eine lilienförmige goldene Lanzenspitze pfahlweise hervor (Triest); – unten dreifach längs gespalten. Zur Rechten quer getheilt, oben im silbernen Felde ein gekrönter schwarzer Adler mit silbernen Kleestengeln auf den Flügeln (Trient), – unten im rothen Felde ein schreitendes silbernes Lamm mit einem goldenen Scheine um den zurückgewandten Kopf, mit dem linken Vorderfuße eine Kirchenfahne von Silberstoff, bezeichnet mit einem rothen Kreuze, tragend (Brixen), – in der Mitte im silbernen Felde eine rothe Kirchenfahne an drei goldenen Ringen (Vorarlberg), – zur Linken quer getheilt, oben im blauen Felde ein gekrönter goldener Adler (Friaul), – unten im silbernen Felde ein schwarzer rotheingefaßter Hut mit zwei von einem herabhängenden, über einander gekreuzten Bändern sammt Quasten (windische Mark). – Der Schildesfuß sechsfach längs getheilt. Von der Rechten erstes Quartier im silbernen Felde ein goldenes Krückenkreuz, von vier goldenen Kreuzchen begleitet (Jerusalem); – zweites: im blauen Felde ein goldenes Ruderschiff alterthümlicher Bauart (Illyrien); – drittes: im rothen Felde ein goldenes gezinntes Castell mit schwarzer Thoröffnung (Castilien); – viertes: im goldenen Felde vier rothe Pfähle (Aargau); – fünftes: im rothen Felde ein rechter, goldener Schrägebalken, von zwei aufspringenden goldenen Löwen begleitet (Kyburg); – sechstes: im silbernen Felde ein schwarzes, silbern eingefaßtes Tatzenkreuz, [134] durchzogen im Herzen mit einem goldenen Schildlein, worin ein schwarzer Adler, auf jedem Kreuzbalken mit einer goldenen Lilie belegt (deutscher Orden). – Den Hauptschild zieren die Insignien der k. k. österreichischen Orden; nämlich das goldene Vließ, der Maria Theresien-Orden, der St. Stephan-Orden, der Leopold-Orden, der Orden der eisernen Krone und der Franz Joseph-Orden. Der doppelköpfige Reichsadler ist golden bewehrt, mit ausgeschlagenen rothen Zungen und trägt auf jedem seiner Köpfe eine goldene Bügelkrone; dann in der rechten Klaue den Reichsscepter mit dem Staatsschwerte, in der linken den Reichsapfel. Auf dem Hauptrande des Rückenschildes ruht die österreichische Kaiserkrone mit auswärts flatternden Bändern. Die Schildhalter sind zwei goldene, an ihrem Obertheile schwarze Greife mit ausgeschlagenen rothen Zungen, auf einer bronzirten Arabeskentafel einwärts gestellt. In der vorstehenden Beschreibung und Zusammenstellung des Wappens erscheinen das Wappen von Ungarn als Mittelschild des Quartiers der Wappen von Rama, Servien, Cumanien und Bulgarien; die Wappen von Dalmatien, Croatien, Slawonien, so wie jenes von Siebenbürgen, auf denen es früher ruhte, die ersten drei in die mittlere rechte, das letzte in die mittlere linke Vierung verlegt. Dem Quartiere mit dem Wappen Galiziens ist jenes von Krakau beigefügt. Das Quartier mit dem Wappen von Nieder- und Oberösterreich als Mittelschild behielt nur die Wappenschilde der historisch und geographisch näher stehenden Herzogthümer Steier, Kärnthen, Krain und Salzburg. Im untern mittlern Quartiere steht nur das Wappen von Tirol, seiner Bestandtheile und Nachbarländer; und die Ehren- und Erinnerungswappen, welche sich vordem theils in der mittlern linken, theils in der obern mittlern Hauptvierung vertheilt befanden, sind nun mit dem Protectoratswappen des deutschen Ordens in den Schildesfuß verlegt. Die Figuren a und b der beigefügten Wappentafel, von denen a das annochbestehende, seit 1836 nicht veränderte große Staatswappen, b aber die Gruppirung der einzelnen Wappenbestandtheile zeigt, wie sie durch die seitherigen Veränderungen nothwendig geworden, werden die ganze Beschreibung des Wappens um so leichter versinnlichen, als je die einzelnen Wappen selbst im Wesentlichen unverändert geblieben und nur in ihrer Stellung eine entsprechende Aenderung stattgefunden hat. Wie sich analog den Aenderungen im großen Wappen jene des mittlern gestalten würden, wird aus der Abbildung c ersichtlich gemacht, und wird, da die Felder sich gleich bleiben und diese schon im großen Wappen beschrieben sind, jede Beschreibung desselben überflüssig. – Das mittlere annoch bestehende Wappen zeigt den kaiserlichen Doppeladler mit ausgebreiteten Flügeln, mit Scepter, Schwert und Reichsapfel und der Kaiserkrone, auf des Adlers Brust liegt das genealogische Wappen des Allerdurchlauchtigsten Kaiserhauses, mit den Insignien der sechs österreichischen Orden geziert. Das Gefieder des Adlers ist zu beiden Seiten des genealogischen Wappens mit 11 Nebenschilden belegt. Rechts oben mit jenem von Alt- und Neu-Ungarn, dann von der Lombardie und Venedig, von Illyrien, von Siebenbürgen, Mähren und Schlesien, links oben mit dem von Böhmen, dann unterhalb von Galizien, Oesterreich unter der Enns, Salzburg, Steiermark und Kärnthen, und von Tirol. Jedes dieser Wappen ist mit der entsprechenden Krone oder dem Herzogs- und Fürstenhute bedeckt. – Das kleine Wappen, wie es jetzt besteht, zeigt den schon beschriebenen kaiserlichen Adler mit dem genealogischen Mittelschilde und den Ordensinsignien, die 11 Nebenschilde des noch bestehenden mittlern Wappens fehlen. – Die Legende des als Siegel gebrauchten Wappen. Das Wappen an und für sich hat keine Legende, Umschrift; sobald es aber als Stempel oder Siegel verwendet wird, wird ihm eine solche, die wieder ihre Abstufungen hat, beigefügt. Das große, mittlere und kleine Wappen hat jedes eine Legende in lateinischer Sprache, in welcher dem Namen des jeweiligen Regenten, im großen eine größere Menge der Namen der Länderbestandtheile, im mittlern eine entsprechend kürzere, im kleinen dem Namen des Regenten nur der Beisatz: Dei gratia Austriae Imperator etc. etc., beigefügt sind. Bei einer vorzunehmenden Regulirung des Wappens würde wahrscheinlich das kleine Wappen unverändert beibehalten werden, hingegen das mittlere Staatswappen anstatt der bisherigen Gestalt mit den umgehängten 11 Nebenwappen, die dem großen Wappen entsprechendere, eines Brustschildes, erhalten, worauf die Wappen aller Kronländer, welche eigene Verwaltungsgebiete bilden [wie etwa der Entwurf c sie enthält], im Einklange mit dem mittlern Titel ersichtlich gemacht würden; jedoch sind die einzelnen Verwaltungsgebiete Ungarns nur durch das Wappen Ungarns vertreten, und jenes des Triester Verwaltungsgebietes enthält die Wappen seiner historischen Bestandtheile: Istrien, Görz, Gradiska und Triest.
[135] Zur Literatur des Wappens, der Titel, Insignien und sonstigen mit der Majestät des Kaisers verbundenen Hoheits-Rechte und Momente, als: Volkshymne, Erbämter, Landesfarben, Orden u. dgl. m. Als amtliche und halbamtliche Quellen sind anzuführen: Das Hofdecret vom 29. October 1790, in der Sammlung der Gesetze des Kaisers Leopold II.: Bd. I, S. 119; Hofdecret vom 1. August 1804, in der Sammlung der Gesetze des Kaisers Franz I. (II.): Bd. 22, S. 71; Hofdecret vom 15. December 1804, ebenda Bd. 23, S. 163; Hofdecret vom 6. August 1806, ebenda Bd. 27, S. 10. – Schrötter (Ferd. Dr. ), Abhandlungen aus dem österreichischen Staatsrechte (Wien 1762–1766, J. P. Kraus, 8°.) 5 Theile, I. Theil: Von den Freiheitsbriefen des durchlauchtigsten Erzhauses von Oesterreich; II. Theil: Von den Titeln und Reichserzämtern des durchlauchtigsten Erzhauses Oesterreich; III. Theil: Von den Erbhuldigungen und Kleinodien der Erzherzoge von Oesterreich; IV. Theil: Von den vorzüglichen Rechten, welche den durchlauchtigsten Erzherzogen mit und neben der Landeshoheit gebühren; V. Theil: Von der Erbfolgsordnung, wie auch Vormundschaft der durchlauchtigsten Erzherzoge [jedem dieser 5 Bände sind die betreffenden Urkunden beigefügt]. – Hormayr (Joh. Freih. v.), Abhandlungen aus dem österr. Staatsrechte als Fortsetzung des Schrötter’schen Werkes: Ueber Minderjährigkeit, Vormundschaft und Großjährigkeit im österreichischen Kaiserstaate und Kaiserhause (Wien 1808, Doll, 8°.). Uebrigens ist die Literatur über obige Momente sehr reich, und in Anbetracht des heraldischen Bombastes, den man dabei mit in den Kauf nehmen muß, nicht eben erquicklich. Hier wird nun auf eine neuere, ihrem Inhalte nach wenig gewürdigte Quelle hingewiesen, welche reiches und verläßliches Materiale enthält, auf die „Austria, österreichischer Universal-Kalender“ (Wien, Klang gr. 8°.) an dem seit einer Reihe von Jahren der k. k. geh. Haus-, Hof- und Staats-Archivar J. P. Kaltenbaeck, später dann der unermüdete Wiener Antiquarius Schimmer gearbeitet; dieses Jahrbuch enthält zahlreiche Abhandlungen über diese Gegenstände, welche für Jeden, der in die Lage kommen kann, sie zu suchen und zu benützen, als erste Quellen ausreichen werden. Hier eine gedrängte Uebersicht des hieher Gehörenden: Austria 1842 enthält in der unpaginirten Beilage nach Seite LVI die „Beschreibung des großen, mittlern und kleinen Wappens“ als Erklärung des Titelkupfers, worauf das kleine Wappen, die 11 Nebenschilde des mittlern Wappens und die kaiserlichen Flaggen abgebildet sind. – Ferner enthält dieser Jahrgang, Seite 19–25, die „Reihenfolge der römisch-deutschen Könige und Kaiser von 800 an bis 1806“, nach Namen, Geburtsjahr, Tag und Ort, Regierungsantritt, Sterbejahr, -Tag und -Ort, Begräbnißort und Wahlspruch; – S. 30 und 31 die „Uebersicht jener Familien, welche Landeserbämter besitzen“ und „Ungarns Erbobergespanschaften“; – S. 32 die „Landesämter mit Nennung ihrer damaligen (1842) Würdenträger“; – S. 37–41 die „damalige politische Eintheilung der österreichischen Monarchie“ – und S. 52–92 ein „Verzeichniß sämmtlicher Erzbisthümer, Bisthümer, Titularbisthümer, General-Vicariate, Propsteien, Stifte, Klöster, Hospicien, Superintendenturen und Damenstifte“. – Austria 1843, Seite 8–16: „Die Erbämter in Oesterreich; historische Uebersicht“; – S. 17–40: „Die (22) Landes-Patrone Oesterreichs (und ihre Legenden)“; – S. 61–94: „Die österreichischen Orden und Ehrenzeichen“ (mit Abbildgn.) [siehe auch Austria 1851 und 1858]. – Austria 1844. Als Titelblatt die für die Tincturen der Wappentafel Oesterreichs wichtige „Tafel mit den Landesfarben der einzelnen Provinzen des Kaiserstaates“. Im Farbendrucke von Blasius Höfel. Erklärung dazu auf S. LXIV. – Austria 1847: Nach Seite XCVI die „historische Bildung der österreichischen Monarchie (die Hausgrundgesetze)“, auf einer Placattabelle, – und die „Stammtafel des allerdurchlauchtigsten Hauses Oesterreich“, u. z. Oesterreich-Habsburg, Oesterreich-Spanien, Oesterreich-Deutschland, Oesterreich-Lothringen (auf der Rückseite der vorigen Tabelle); – S. XCVII: „Die Provinzialverfassungen der österreich. Monarchie“ – und S. CVII–CXXX: Die „Geschichtliche Darstellung und Beschreibung sämmtlicher Reichskleinodien“, sowohl jener der einzelnen Kronländer als des Reichsganzen, welch’ letztere auf dem Titelkupfer des Kalenders abgebildet sind. – Austria 1848. Seite XCIII: „Titel und Wappen Sr. Majestät des Kaisers Ferdinand I.“, und als Ergänzung und Berichtigung des in der Austria 1842 Mitgetheilten, S. XCIV bis XCVIII: Die „Heraldische Beschreibung des großen, mittlern und kleinen Wappens“, welcher S. XCIX–CXXVI die sehr anregend geschriebene historische nur in Einzelnheiten zu berichtigende Darstellung: „Das k. k. österreichische Wappen von Dr. Ign. Schiner“ beigegeben ist. – Austria 1849 enthält [136] Seite LXVII–LXXVIII: „Die pragmatische Sanction“. – Austria 1851. Seite LXIX: „Statuten und Abbildung (auf dem Titelkupfer) des Franz Joseph-Ordens, der Militär-Dienstzeichen und des Militär-Verdienstkreuzes“. – Austria 1854. S. 260: „Die Auffindung der ungarischen Kron-Insignien“; – S. 262: „Kron-Insignien-Ceremoniale in Pesth und Ofen“; – S. 263: „Kron-Insignien-Ceremoniale in Wien“; – S. 265: „Kron-Insignien-Protokoll in Pesth und Ofen“.– Austria 1856. S. 334: „Die österreichische Volkshymne in den in der österreichischen Monarchie üblichen Landessprachen.“ – Austria 1858. S. 234–247: „Der Militär-Maria Theresien-Orden“ (mit Abbildung des Ordens),]

[477] [WS 7]

a Das große Wappen.
(Das noch [September 1860] bestehende. Zu Seite 132 und 134.)
Vol6 GrossesWappen a

[478] [WS 7]

b Das große Wappen.
(mit den allfälligen Veränderungen. Zu Seite 132).
Vol6 GrossesWappen b

[479] [WS 7]

c Das mittlere Wappen.
(Zu Seite 134.)
Vol6 MittleresWappen
Das kleine Wappen.
(Zu Seite 134.)

besteht aus dem[WS 8] großen und mittleren Wappen gemeinschaftlichen Herz- oder Mittelschild mit den betreffenden Insignien auf der Brust des zweiköpfigen Adlers.

Tafel A.
[480] [WS 7]
Erste Stammtafel des Hauses Habsburg.
Vor Kaiser Rudolph I. – Ungewisse Zeit.
Luitherus, unbekannt.
Ethiko I., † um 690, Herzog des Elsasses, 666.
1. Adelbertus, Herzog des
Elsasses, † 720–723.
2. ?
Von dem Vater umgebracht.
3. Odilia, † um 720, Aebtissin
zu Hohenburg.
4. Hugo, † vor 720. Sein Geschlecht
erlischt um die Mitte des 8. Jahrh.
5. Ethiko II., Herzog, Stammvater
der Herzoge von Lothringen.
1. Luitfridus I., Herzog des Elsasses,
† um 750.
2. Eugenia, Aebtissin
zu Hohenburg.
3. Attala, Aebtissin
zu St.
Stephan.
4. Maso, Stifter von Masmünster.
Die Descendenz
erlischt mit seinem Sohne.
5. Gundelindis, Aebtissin
zu Niedermünster.
6. Eberhardus, Graf, stiftet mit
Luitfridus das Kloster Murbach,
hinterläßt keinen Sohn.
7. Luitgardis
u. Savina.
Luitfridus II., Graf des Elsasses, † um 800.
1. Leutardus, Graf, † um 830. Sein Sohn ist
Gerhard v. Rosillon, Graf von Paris.
2. Basilla, Aebtissin von
St. Stephan.
3. Hugo II., Graf, † 837.
1. Ermengardis, Gemalin Kaiser Lothars I. 2. Luitfridus III., Graf, † 864. 3. Adelardus, Graf, † um 876, kinderlos. 4. Hugo, † minderjährig. 5. Adelheid.
1. Hugo III., Graf, † um 880, kinderlos. 2. Luitfridus IV., Graf, † ?
1. Hunfridus, Graf im Nordgau, † ?. 2. Luitfridus V., Graf des Sundgaues, † ? 3. Hugo, Graf zu Egisheim, † ?
1. Luitfridus VI., Graf des Sundgaues,
† um 977.
2. Guntram, Graf, wahrscheinlich Guntram der Reiche,
Stammvater der Habsburger, † ? (Siehe Tafel B.)
1. Luitfridus VII., Graf im Sundgau und Nordgau,
† um 1000, wahrscheinlich ohne Descendenz.
Tafel B.
[481] [WS 7]
Zweite Stammtafel des Hauses Habsburg.
Vor Kaiser Rudolph II. – Sichere Zeit.
Guntram der Reiche (Siehe Tafel A.)
Kanzelinus (Lantoldus), Graf, † 999.
1. Wernherus, Bischof zu Straßburg,
† 1028 oder 1029.
2. Radeboto, Graf im Klekgau,
† 1027.
3. Rudolph I.,
† ?
4. Lanzelinus,
† ?
5. ? Birctilo oder Bertholdus, Graf im Brisgau,
Stammvater der Zäringer.
6. ? Gedehardus,
Graf.
1. Otto I. Graf,
† 1046,
2. Adelbertus I., Graf,
† ?
3. Wernherus II., Graf von Habsburg,
† 1096.
4. Richenza, Gemalin Graf Ulrichs
zu Lanzburg.
1. Otto II., Graf im Elsasse,
† 1111.
2. Adelbertus II., Graf im Elsasse, † 1140,wahrscheinlich kinderlos. 3. Idda, Gemalin eines Grafen zu Thierstein, ungewiß,
vielleicht nicht Schwester sondern Gemalin Otto’s II.
1. Wernherus III., Graf von Habsburg, † um 1163. 2. Adelheid, an einen Edlen von Hünenberg vermält.
1. Adelbertus III., Graf zu Habsburg, Landgraf im Elsaß,
† 1199.
2. Gertrud, Gemalin des Grafen Theoderich
von Mümpelgard.
3. Richenza, Gemalin des Grafen
Ludwig von Pfirt.
1. Rudolph II., Graf zu Habsburg, Landgraf im Elsaß, † 1233. 2. ? Gemalin eines Grafen von Leiningen.
1. Adelbertus IV., Graf zu Habsburg
und Landgraf im Elsaß,† 1240-
Gemalin: Heiltwig von Kyburg.
2. Rudolph III., Graf zu Habsburg und Landgraf im
Elsaß, Stammvater der laufenburg’schen und zweiten
kyburgschen Linie, † 1249. (Siehe Tafel C, D.)
3. Wernherus IV.,
† ?
4. Heiltwig, Gemalin
Graf Hermanns von
Froburg.
5. Gertrud, Gemalin
Graf Ludwigs von
Froburg.
1. Rudolph IV., Graf zu Habsburg und Landgraf
im Elsaß, Kaiser, † 1291. (Die weitere
Genealogie dieses Hauptstammes folgt auf
den Stammtafeln E–K.)
2. Adelbertus V., Domherr
zu Basel und
Straßburg.
3. Hartmann,
† ?
4. Elisabeth, Gemalin
des Burggrafen
v. Nürnberg.
5. Kunigunde, Gemalin eines
Edlen von Küssenberg und
in zweiter Ehe eines Edlen
von Ochsenstein.
6. ?
Klosterfrau.
Tafel C und D.
[482] [WS 7]
Dritte Stammtafel des Hauses Habsburg.
Die Grafen von Habsburg zu Laufenburg.
Rudolph I. (III.), Graf von Habsburg, † 1249. (Siehe Tafel B.)
1. Werner, † 1253,
kinderlos.
2. Gottfried I., † wahrscheinlich
1271.
3. Rudolph II. (V.), † 1293,
Bischof zu Constanz.
4. Otto, † ? 5. Eberhard, Stammvater der Kyburger, † 1284.
(Siehe die folgende Stammtafel D.)
6. ? Hartmann.
1. Rudolph III. (VI.), Gemalin: Elisabeth von Rappersweil, † 1314. 2. Gottfried, Stammvater des Hauses Fielding in England.
Johannes I., Graf von Habsburg, Landgraf im Klekgau, Graf von Rappersweil, † 1337,
Gemalin: Agnes, Tochter Simons, Landgrafen in Nieder-Elsaß.
1. Johannes II., Graf von Habsburg und
von Rappersweil, † 1380.
2. Rudolph IV. (VII.), Graf von Habsburg
und Graf im Klekgau, † 1383.
3. Gottfried II., Graf von Rappersweil,
† 1375.
4. Agnes, Stiftsdame zu Serbingen.
Johannes III., Graf von Habsburg, † 1395, kinderlos. Johannes IV., Graf von Habsburg, † 1408. Der Letzte.
1. Ursula, Gemalin Graf Hermann’s von Sulz. 2. Agnes, unbekannt.
Vierte Stammtafel des Hauses Habsburg.
Die zweiten Grafen von Kyburg.
Eberhard I., Graf von Habsburg, Landgraf im Zürichgau (siehe die obige Stammtafel). Gemalin: Anna von Kyburg, † 1284.
1. Hartmann I., Graf von Habsburg, † 1301. 2. ? 3. Margarethe, Gemalin Graf Dietrichs zu Cleve.
1. Hartmann II., Graf von Kyburg,
† 1322.
2. Eberhard II., Graf von Kyburg und Landgraf in Burgundien, † um 1363.
Gemalin: Berchta von Buchegk.
1. Hartmann III. Graf von Kyburg und Landgraf in Burgundien,
† 1377. Gemalin: Anna von Nydau.
2. Berchthold I., Graf von Kyburg, † ?
kinderlos.
3. Eberhard III., Propst
zu Solothurn.
4. Johannes, Propst zu
Straßburg.
1. Rudolph (VIII.), Graf von Kyburg
und Landgraf in Burgundien,
1383, kinderlos.
2. Hartmann IV.,       3. Berchtold,
Ritter des deutschen Ordens.
4. Ego, Graf von Kyburg und Landgraf
in Burgundien, † 1415. Der Letzte.
Tafel E.
[445] [WS 9]
Fünfte Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Rudolph I., Graf von Habsburg [275], geb. 1. Mai 1218, succedirt in der Grafschaft 1240, wird zum Kaiser gewählt 23. Sept. 1273, † 15. Juli 1291; reg. 18 J., Alter 73 J.
Gemalinen: 1) Anna, nach Anderen Gertrud, Schwester Albrechts, Grafen von Hohenberg [18], geb. 1225, † 5. Februar 1281. 2) Agnes, Tochter Otto’s, Grafen von
Burgund [2], geb. 1270, verm. 5. Febr. 1284, 14 J. alt.
Albrecht I. [7],
geb. 1248; Herzog in Oesterreich
1282; röm. Kaiser 23. Juni
1298; ermordet 1. Mai 1308.
Gemalin:
Elisabeth [57], Erbtochter
Mainhard III. in Kärnthen, geb.
1263; † 28. Oct. 1313; Mutter
von 21, nach Anderen von
26 Kindern.
Rudolph II. [276],
geb. um 1258; Herzog in Schwaben
1282; † zu Prag 1289. Gemalin 1278:
Agnes [3], Tochter Ottokars, Königs in
Böhmen, † 1296.

Johann Posthumus [115],
geb. 1289, † 13. April 1313. Mörder
seines Oheims, des Kaisers Albrecht I.,
daher auch Johannes Paricida genannt.
Hartmann
[108], fand
seinen Tod
in den
Rheins am
20. Dec.
1281,
18 Jahre
alt.
Rudolph,
Hermann,
Friedrich,
Karl,
alle vier in
zarter Kindheit
gestorben.
Mathilde [259],
† 23. Dec. 1304;
vermält 1273
an Ludwig den
Strengen,
Churfürsten von
der Pfalz
(† 1294).
Agnes [4],
† 1322; vermält
1273 an
Albrecht II.,
Churfürsten
von
Sachsen
(† 1298).
Hedwig,
† 1303, vermält
1273 an
Otto, Markgrafen
in
Brandenburg
(† 1304).
Katharina
[152],
† 1285; vermält
1276 an
Otto,br />Herzog in
Bayern
(† 1312).
Clementia
[48], † 1295;
vermält 1281
an Karl
Martell,
König in
Ungarn
(† 1301).
Jutha,
† 1297; vermält 1286 an
Wenzel IV.,
König in
Böhmen
† 1305).
Margarethe
[182],
† 1290;
vermält an
Theodorich,
Grafen zu
Cleve.
Euphemia
gestorben
im Kloster.
Rudolph III. [277],
geb. 1284,
König in Böhmen 1307,
† 4. Juli 1307.
Gemalinen:
1) 1300: Blanca [40],
Tochter Philipps III.,
Königs in Frankreich,
† 1305.
2) 1307: Elisabeth [62],
geb. 1286; Witwe Wenzels
IV., Königs in
Böhmen, † 1335.
Friedrich I. [100]
der Schöne, succed.
1308, wird Kaiser 1314,
gefangen 1322 und befreit
1325, † 13. Jän. 1330.
Gemalin:
Isabella [59], Tochter
Jacobs II., Königs in
Arragonien, † 1331.
Agnes [5],
geb. 1280,
† 1364; vermält
1296
an. Andreas
III., König
in Ungarn,
seit 1301.
Leopold I.
[165] der
Glorreiche,
geb. 1292, † 28.
Februar 1326.
Gemalin seit
1315:
Elisabeth [58],
Tochter Amadeus
V., Grafen
in Sardinien,
† 12. Juni 1330.
Katharina
[153],
† 1323; vermält
1311
an Karl
Herzog in
Calabrien
(† 1328)
Heinrich [109]
der Freundliche,
geb. 15.
Mai 1299.
† 3. Febr. 1327.
Gemalin:
Elisabeth [61],
Tochter Ruperts,
Grafen
von Virnenburg,
† 1343.
Albrecht II. [8]
der Weise, nach
Anderen der
Lahme, geb. 12.
Dec. 1298 † 20.
Juli 1358.
Gemalin 1324:

Johanna [119],
Erbtochter Ulrichs,
Grafen von Pfyrt,
geb. 1300, † 1351.
Elisabeth
[63], † 1352;
vermält 1312
an Friedrich
IV., Herzog
in Lothringen.
Witwe
seit 1328.
Anna [19],
† 1361; vermält zum
ersten Mal 1295 an
Hermann, Markgrafen
von Brandenburg
(† 1308), zum
andern Mal 1310 an
Heinrich VI.,
Herzog zu Breslau,
Witwe seit 1335.
Bona [42]
oder Gutha,
† 1328; vermält
seit
1315 an Ludwig
VIII.,
Grafen in
Oettingen
(† 1346).
Otto [268]
der Kühne oder der
Heitere, geb. 23.
Juli 1301, † 17. Febr.
1339. Gemalinen:
1) 1312: Elisabeth
[60], Tochter Stephans,
Herzogs in
Bayern.
2) 1335: Anna [20],
geb. 1323, † 1340;
Tochter Johanns,
Königs in Böhmen.
Zehn
andere
Kinder in
zarter
Kindheit
verstorben.
Elisabeth,
Braut Johanns,
Königs von Böhmen,
starb vor
ihrer Vermälung
1335.
Anna [21],
ging 1334, nach Anderen
1344, ins Kloster; soll
des Ladislaus Lokietek,
Königs von Polen und
Ludwigs von Bayern
Braut gewesen sein.
Sie starb im Kloster
17. Dec. 1343.
Katharina [154].
† 28. Oct. 1349; vermält
zum ersten Mal an Engeran
de Coucy, zum andern Mal
an Heinrich V. von Sagan.

Ingelram
von Coucy.
Agnes [6],
1392; vermält
1338 an
Boleslaus
IV., Herzog
zu Schweidnitz
in Schlesien
(† 1368).
Rudolph IV.
[278] der
Stifter,
geb. 1. Nov.
1339, † 26. Juli
1365. Gemalin 1360:
Katharina,
Tochter Kaiser
Karl IV.
(† 1373).
Friedrich III.
[102] der Freigebige,
geb. 1347;
verunglückte
auf der Jagd
10. Dec. 1362.
Leopold III.
[167] der Gerechte,
geb.
1349, † 9. Juli
1386 bei Sempach.
Gemalin
1364: Viridis,
Tochter Barnabas,
Herzog in
Mailand.
Albrecht III. [9]
mit dem Zopfe, geb.
9. Sept. 1349, † 29.
August 1395.
Gemalinen:
1) 1366: Elisabeth [64],
† 1373; Tochter Kaiser
Karls IV. 2) 1375:
Beatrix [38], Tochter
Friedrichs IV., Burggrafen
zu Nürnberg.
Agnes,
† 1336;
vermält
an Heinrich
II.,
Herzog zu
Jauer in
Schlesien.
Margarethe
[183],geb. 1346,
† 14. Jän. 1366;
vermält zuerst
1359 an Mainhard
IV.,
Grafen
zu Tirol, zum
andern Mal 1364
an Johann Heinrich,
Markgrafen
in Mähren.
Friedrich II.
[101], geb.
10. Februar
1327, † 4. Dec.
1344; verlobt
mit Maria,
Tochter
Eduards
III., Königs
in England.
Leopold II.
[166], geb.
1324, † 10.
Aug. 1349.
Wilhelm [289],
geb. 1370, † im Juli
1406. Seine Braut
war Hedwig, Tochter
Ludwigs des Großen,
Königs von Ungarn
und Polen. Seine
Gemalin 1389:
Johanna, † 1434,
Tochter Karls, Königs
von Ungarn.
Friedrich IV. [103]
mit d. leeren Tasche,
geb. 1382, † 25. Juni
1439. Im Banne 1415.
Gemalinen:
1) 1406: Elisabeth [65],
Tochter Kaiser Ruprechts,
† 1409
2) Anna, Tochter Friedrichs
von Braunschweig,
† 1432.
Leopold IV. [168]
der Dicke, auch der
Stolze, geb. 1371,
† 3. Juni 1411.
Gemalin 1393:
Katharina [155],
Tochter Philipps
des Kühnen, Herzogs
von Burgund,
bekam bei der Theilung
Elsaß.
Ernst [78]
der Eiserne, geb. 1377,
† 9. Juni 1424.
Gemalinen:
1) 1392: Margarethe [184]
Tochter Bogislaus V.,
Herzogs in Pommern.
2) 1412: Cimburgis [45].
Tochter Ziemovits, Herzogs
in Masovien, † 1429.
Elisabeth,
starb als
Braut
Heinrichs,
Grafen von
Görz.
Margarethe
[186], geb.
um 1370;
vermält an
Johann,
Herzog von
Lützelburg,
Sohn Kaiser
Karls IV.
Katharina
[156], war
Aebtissin
zu St. Clara
in Wien.
Albrecht IV. [10]
das Weltwunder, geb. 20. Sept. 1377, † 25. August 1404.
Gemalin 1390. Johanna, Tochter Albrechts, Herzogs in Bayern und
Grafen in Holland.
Albrecht V. [11], als deutscher Kaiser II.,
geb. 1. Jänner 1399, † 27. Oct. 1439; wurde 1438 König
in Ungarn und im nämlichen Jahre auch in Böhmen.
Gemalin 1422: Elisabeth [66], Erbtochter Kaiser
Sigismunds von Ungarn und Böhmen, † 1443.
Margaretha [187],
† 1447; vermält
1412 an Heinrich
den Reichen. Herzog
in Bayern.
Sigismund [282],
geb. 1427, † 4. März 1496;
erhielt 1439 Tirol und Elsaß.
Gemalinen:
1) 1468: Eleonore [51], † 1480,
Tochter Jacobs I., Königs in
Schottland.
2) 1484: Katharina [158], Tochter
Albrechts, Herzogs in Sachsen.
Andere vier Kinder; aus erster
Ehe: Elisabeth (geb. u. gest. 27.
Dec. 1409); aus zweiter Ehe:
Wolfgang † 16. Febr. 1426);

Margaretha † 5. Juli 1424)
und Hedwig († 21. Sept. 1427)
starben in jungen Jahren.
Friedrich V.
(III., nach Anderen IV., als
deutscher Kaiser).
Albrecht VI.
der Verschwender.

Siehe die folgende Tabelle F.
Margarethe.
Katharina,
Elisabeth.
Anna [22],
geb. 12. April 1432,
† 13. Nov. 1462;
vermält 1446 an
Wilhelm, Markgrafen
von
Meissen.
Elisabeth [67],
geb. 1439, † 1505;
vermält 1454 an
Kasimir IV.,
König in Polen
(† 1492).
Ladislaus Posthumus [164],
geb. 22. Februar 1440, † 23. November
1457; im Jahre 1453 König in
Ungarn und Böhmen. Zur Braut bestimmt
war ihm Magdalena. Tochter
Karls VII., Königs in Frankreich.
Tafel F.
[446] [WS 9]
Sechste Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Ernst, der Eiserne [78], Sohn Leopold’s III. (siehe Tafel E), geb. 1377, † 9. Juni 1424, erhielt 1386 Steiermark.
Gemalinen: 1) 1392: Margarethe [184], Tochter Bogislaus V.; Herzogs in Pommern. 2) 1412: Cimburgis [45], Tochter Ziemovits, Herzogs in Masovien.
Friedrich V. [105]
(III.,, nach Andern IV.), genannt der Friedfertige,
Kaiser, geb. 21. September 1413, † 19. August 1493.
Gemalin seit 8. März 1452:
Eleonore [50], Tochter Eduards Königs von Portugal,
† 1. Sept. 1467.
Albrecht VI. [12],
der Verschwender, geb. 1418, † 3. Dec. 1463.
Gemalin 1452:
Mathilde [260], Tochter des Pfalzgrafen Ludwig
IV. und Witwe Ludwigs, Herzogs in Württemberg.
Margarethe [188],
6. Febr. 1486, vermält
1431 an Friedrich II.,
Churfürsten von Sachsen,
(† 1464).
Katharina [157],
† 11. Dec. 1493, vermält
1446 an Karl I., Markgrafen
von Baden.
Elisabeth,
vermält an Hugo, Grafen
von Werdenberg.
Fünf andere Kinder:
Ernst, Rudolph, Leopold,
Alexander und Anna
in der Kindheit gestorben.
Maximilian I. [262],
geb. 23. März 1459, römischer König 16. Februar 1486; deutscher Kaiser 1493; † zu Wels 12. Jänner 1519, regierte
25 Jahre und wurde alt 59 Jahre, 9 Monate.
Gemalinen: 1) 20. August 1477; Maria [196], Tochter Karls des Kühnen von Burgund, † 28. März 1482. 2) 1492:
Anna [23], Tochter Franz, Herzogs in Bretagne, welche Karl VIII. von Frankreich auf ihrer Reise nach Deutschland überfiel,
raubte und selbst heirathete. 3) 16. März 1494: Blanca Maria [41]. Tochter Galeazzos, Herzogs in Mailand, † 11. Dec. 1511.
Kunigunde [163],
geb. 16. März 1463; vermält 1487 an Albrecht IV.,
Herzog in Bayern. Witwe seit 18. März 1308, ging im
nämlichen Jahre ins Kloster, † zu München 1520.
Drei andere Kinder: Christoph
Johann und Helena, sind in der Kindheit
gestorben.
Franz, geb. 2.
Sept., † 23. Dec.
1481.
Philipp [269]
von Oesterreich, geb. 23. Juni 1478, ward König in Castilien 1504, † 25. Sept. 1506, erst
28 Jahre alt. Gemalin seit 21. October 1496: Johanna [120], Tochter Ferdinands des
Katholischen. Erbin der ganzen spanischen Monarchie, † 1555 im Alter von 78 Jahren.
(Siehe die Stammtafel der Habsburger in Spanien, Tafel J.)
Margarethe [189],
geb. 10. Jänner 1480; verlobt 1483 mit Karl VIII., König in Frankreich,. verstoßen 1493; vermält 1497
an Johann, Sohn Ferdinands des Katholischen, Königs von Spanien, und zum andern Male im November
1501 an Philibert II., Herzog in Savoyen; Witwe am 10. September 1504; seit 1513 Regentin der
Niederlande, † 1. Dec. 1530, 50 Jahre alt.
Karl V. [130],
geb. 25. Febr. 1500, † 21. Sept. 1558; König in Spanien
1516; deutscher Kaiser 28. Juni 1519, dankte ab
im Jahre 1556. Gemalin seit 10. Jänner 1526:
Elisabeth (Isabella) [69], Tochter Emanuels, Königs
von Portugal, † 1. Mai 1539.
Ferdinand I. [81],
geb. 10. März 1503, † 25. Juli 1564; bekam
Oesterreich 1521, Böhmen und Ungarn 1526;
römischer König 1530, deutscher Kaiser 1556.
Gemalin seit 5. Mai 1521:
Anna [24], Schwester Ludwigs II., letzten
Königs von Ungarn u. Böhmen, † 27. Jän. 1547.
Eleonore [52],
geb. 14. Nov. 1498 zu Löwen, † 14.
April 1558; vermält zuerst 1519:
an Emanuel, König in Portugal,
Witwe seit 13. Dec. 1521; zum
zweiten Male 4. Juli 1530 an
Franz I., König in Frankreich.
Witwe seit 21. März 1547.
Isabella [68],
geb. zu Brüssel 18. Juli
1501, † 19. Jän. 1525;
vermält seit 12. August
1515 an Christiern II,
König in Dänemark.
(† 29. Jänner 1559.)
Maria [197],
geb. 17. Sept. 1505 zu Brüssel
† 18. Oct. 1558. Regentin
in den Niederlanden 1530;
vermält 1521 an Ludwig II.,
König in Ungarn u. Böhmen,
der am 29. August 1526 bei
Mohács gefallen.
Katharina Posthuma,
[160], geb. 14. August
1507, † 1578; vermält
seit 1525 an Johann
III., König in
Portugal. Witwe seit 1558.
Maximilian II.
[263], geb. zu Wien
1. August 1527, † 12.
Oct. 1576; König in
Böhmen, röm. König
1562, König in Ungarn
1563, deutscher
Kaiser 1564. Gemalin
seit 13. Septemb.
1548: Maria [199],
Tochter des Kaisers
Karl V., † 26. Febr.
1603.
Elisabeth [70],
geb. 9. Juli
1526, † 15.
Juni 1545;
vermält seit
21. April 1543
an Sigismund
August, König
in Polen.
Witwe
seit 1579.
Anna [26],
geb. 7. Juni
1528, † 18.
Oct. 1587;
vermält seit 4.
Juli 1546 an
Albrecht V.,
Herzog in
Bayern.
Witwe seit
1579.
Maria [198],
geb. 15. Mai
1530, † 1584;
vermält seit
18. Juli 1546
an Wilhelm,
Herzog zu Jülich.
Witwe
seit 1592.
Magdalena
[181],
geboren
14. Aug.
1532,
† 10.
Dec.
1590,
ging ins
Kloster.
Katharina [159]
geb. 25. Septemb.
1533, † 28. Febr.
1572; vermält
zuerst 1549 an
Franz III., Herzog
zu Mantua. Witwe
seit 1550; zum andern
Male 1553 an
Sigismund II.
August, König in
Polen.
Eleonore [53],
geb. 2. Nov.
1534, † 5. Aug.
1594; vermält
1561 an
Wilhelm,
Herzog zu
Mantua.
Witwe seit
1587.
Margarethe
[190],
geb. 10.
April
1538,
† im Kloster
12.
März
1566.
Barbara [37][WS 10],
geb. 30. April
1539, † 1572;
vermält 1565
an Alphons
II., Herzog
von Ferrara,
(† 1897.)
Helena
[111],
geb. 7.
Jänner
1543,
† im Kloster
1574.
Johanna [122],
geb. 24. Jänner
1547, † 1578;
vermält 1565 an
Franz, Herzog in
Florenz, dessen
zweite Gemalin
Blanca
Capella war.
Ferdinand [86]
in Tirol, geb. 14. Juni
1529, † 24. Jän. 1595.
Gemalinen 1) 1550:
Philippine Welser,
welche im Jahre 1580
starb. 1582:
2) Anna Katherina [31],
Tochter Wilhelms
Herzogs zu Mantua.
Karl
[152] von
Steiermark, geb.
3. Juni
1540, †
1. Juli
1590.
(Siehe
die folgende
Stammtafel
G.)
Johann
und
Ursula
starben
in zarter
Kindheit.
Rudolph II.
[279], geb. 18.
Juli 1552, † 10.
Jänner 1612;
König in Ungarn
1572, in Böhmen
1575, deutscher
Kaiser im nämlichen
Jahre;
blieb unvermält.
Ernst [79],
geb. 15.
Juni 1553,
† 20. Febr. 1595, seit
1592 Statthalter
in den
Niederlanden.
Mathias [258],
geb. 24. Febr. 1557,
† 20. März 1619;
König in Ungarn
1606, in Böhmen
1611, deutscher Kaiser 1612. Gemalin
seit 1611:
Anna [28], Tochter
Ferdinands. Erzherzogs
in Tirol,
† 1618
Maximilian
[264],
geb. 12.
Oct. 1558,
† 23. Oct.
1620,
war
Hoch- und
Deutschmeister.
Albrecht VII.
[13], geb. 13.
Nov. 1559, † 13.
Juli 1621. Gemalin seit 1.
April 1599:
Isabella Clara
Eugenia
[76],
Tochter Philipps
II., Königs von
Spanien, † 29.
Nov. 1633.
Wenzel,
geb.
7. März
1561,
† 7. Nov.
1578.
Anna [25],
geb. 1. Nov.
1549, † 26.
Oct. 1580;
vermält seit 12.
vermält seit
Nov. 1570 an
Philipp II.,
König in
Spanien.
(Siehe die
Stammtafel
J.)
Elisabeth [71],
geb. 5. Juni
1554 † 22.
Jänner 1592;
vermält seit
26. Nov. 1570
an Karl IX.,
König in
Frankreich.
Witwe seit
1574.
Margarethe
[193],
geb.
25. Jän.
1567,
starb im
Kloster
5. Juli
1633.
Sechs andere
Kinder:
Ferdinand,
Friedrich,
Karl,
Maria,
Maria,
Eleonore,
sind in zarter
Kindheit
gestorben.
Andreas
[17], von
Oesterreich,
geb.
12. Dec.
1558,
† 11. November
1600 als
Cardinal.
Karl, [134]
von Oesterreich,
geb. 1560, † 30.
October 1618;
bekam Burgau.
Gemalin seit
4. Mai 1601;
Sybilla, Tochter
Wilhelms. Herzogs
in Jülich,
Witwe Philipps
von Baden.
Anna [28],
geb. 4. Oct. 1585,
† 14. Dec. 1618;
vermält seit 4.
Dec. 1611 mit
Kaiser Mathias.
Mit ihm zugleich
Stifterin der
Familiengruft
bei den P. P.
Kapuzinern in
Wien.
Anna
Katharina,
geb. 15.
Juni
1584;
starb
im
Kloster
2. März
1649.
Drei
andere
Kinder:
Martha,
Philipp
und
Maria,
starben
in der
Kindheit.
Tafel G.
[447] [WS 9]
Siebente Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Karl II., Sohn des Kaisers Ferdinand I. [132] (siehe Tafel F), geb. 3. Juni 1540, † 1. Juli 1590, erhielt Steiermark, Kärnthen und Krain.
Gemalin: Maria [200], Tochter Albrecht’s V., Herzogs in Bayern, geb. 21. März 1551, † 30. April 1608.
Ferdinand II. [82],
geb. 9. Juli 1578. † 15. Februar
1637; König in Böhmen
1618;
deutscher Kaiser
28. August 1619.
Gemalinen:
1) 23. August 1600 Maria
Anna [205][WS 11], Tochter
Wilhelm’s, Herzogs in
Bayern, † 8. März 1616.
2) 4. Febr. 1622 Eleonore,
Tochter Vincenz’s, Herzogs
zu Mantua, † 25. Juni 1655.
Letztere Ehe blieb kinderlos.
Anna [27],
geb. 16. Aug.
1573, † 10.
Febr. 1598;
vermält am
31. Mai 1592
an Sigismund
III., König
in Polen
(† 1632).
Maria
Christina,
geb. 10. Nov.
1574,
† zu Hall
1612; vermält
seit 6. August
1595 an
Sigismund,
Fürsten in
Siebenbürgen
(† 1613).
Katharina
Renata
[162], geb. 4.
Jänner 1576,
† 29. Juni
1595.
Gregoria
Maximiliana,
geb. 22. März
1581, † 20.
Sept. 1597;
Braut Philipp’s
III., Königs
in Spanien.
Eleonore,
geb. 25. September
1582,
† 28. Jänner
1620 im
Kloster.
Maximilian
Ernst [266],
geb. 17. Nov.
1583, † 18.
Febr. 1616.
Margarethe
[192], geb. 25.
Dec. 1584, †3.
Oct. 1611;
vermält seit
18. April
1599 an
Philipp III.,
König in
Spanien
(† 30. Mai
1621).
Leopold V. [169]
in Tirol, geb. 5.
October 1586,
† 17. Sept. 1632;
Bischof zu Straßburg und Passau
1607. Gemalin
seit 19. April 1626:
Claudia [46],
Tochter Ferdinand’s
I., Herzogs in
Florenz, † 25. Dec.
1648.
Constantia [49],
geb. 24. Dec.
1588, † 10. Juli
1631; vermält
seit 11. Dec.
1605 an Sigismund
III.,
König in Polen
(† 30. April
1632).
Maria
Magdalena

[248], geb. 7.
Octob. 1589.
† 1631; vermält
seit 19.
Oct. 1608 an
Cosmus II.,
Herzog in
Florenz
(† 1621).
Karl Joseph
Posthumus
[142], geb.
7. August
1590, † 26.
Dec. 1624;
Bischof zu
Breslau
1608, zu
Brixen 1613,
Deutschmeister.
Drei andere
Kinder:
Ferdinand,
geb. u. gest.
1572; Karl,
geb. 1579,
† 1582;
Elisabeth,
geb. 1577,
† 1586,
starben in
ihrer
Kindheit.
Johann
Karl,
geboren
1. Nov.
1605,
† 16. Dec.
1619.
Ferdinand III. [83],
geb. 13. Juli 1608, † 2. April 1657;
König in Ungarn 1625, in Böhmen
1627, römischer König 22. Dec. 1636,
deutscher Kaiser 1637.
Gemalinen: 1) Seit 1631: Maria
Anna [206], Tochter Philipp’s III.,
Königs in Spanien, † 13. Mai 1646.
2) Seit 2. Juli 1648: Maria
Leopoldine [240], Tochter Leopold’s V.,
Grafen in Tirol, † 19. Aug. 1649.
3) Seit 2. April 1651: Eleonore [55],
Tochter Karl’s II., Herzogs zu Mantua,
† 5. December 1686.
Maria Anna [207],
geb. 13. Jän. 1610,
† 28. Sept. 1665;
vermält 10. Juli
1635 an Maximilian
I., Churfürsten
in Bayern († 10.
Sept. 1651).
Cäcilia Renata
[43], geb. 6. Juli
1611, † 24. März
1644; vermält am
8. August 1637 an
Ladislaus IV.,
König in Polen
(† 10. Mai 1648).
Leopold Wilhelm
[175], geb. 6. Jän.
1614, † 20. Nov.
1662; Bischof zu
Straßburg und
Passau 1625, zu
Halberstadt 1626,
zu Olmütz, und
Hoch- und Deutschmeister
1628.
Christine,
geb. 25.
Mai 1601,
† in der
Kindheit.
Maria
Eleonore,
geb. 9. Februar
1627, †
6. August
1629.
Isabella Clara
[77], geb. 12. Aug.
1629, † 1685;
vermält 1649 an
Karl III., Herzog
zu Mantua
(† 1665).
Ferdinand Karl
in Tirol, geb. 17. Mai
1628, † 3. Dec. 1662.
Gemalin seit 10.
Juni 1646: Anna
[30], Tochter Cosmus
II., Herzog zu Florenz,
† 12. Sept. 1676.
Sigmund Franz [283],
geb. 27. Nov. 1630, † 25.
Juni 1665; Bischof zu
Augsburg 1646.
Braut: Maria Hedwig,
Tochter Christian
August’s, Pfalzgrafen zu
Sulzbach.
Maria
Leopoldine
[240], geb.
28. Novemb.
1632; † 19.
Aug. 1649;
vermält seit
2. Juli 1648
an Kaiser
Ferdinand
III.
Claudia Felicitas [47],
geb. 30. Mai 1653, † 8. April 1676;
vermält am 15. October 1673 an Kaiser
Leopold.
Maria Magdalena,
geb. 17. Aug.. 1656, † 20. Jänner 1669.
Ferdinand IV.
[84], geb. 8. Sept.
1633. † 9. Juli
1654; König in
Böhmen 1646, in
Ungarn 1647;
römischer König
24. Mai 1653.
Maria Anna
[208], geb. 22. Dec.
1634, † 16. Mai
1696; vermält seit
8. Nov. 1649 an
Philipp IV. König
in Spanien († 17.
Sept. 1665).
(Siehe die Stammtafel
der Habsburger
in Spanien,
Tafel J.)
Philipp
August,
geboren
15. Juli
1635,
† 6. Juli
1639.
Maximilian
Thomas,
geb. 20. Dec.
1638. † 6.
Juli 1639.
Leopold I. [170],
geb. 9. Juni 1640, † 5. Mai 1705; König in
Ungarn 1655; in Böhmen 1656; deutscher Kaiser
22. Juli 1658.
Gemalinen: 1) Seit 12. December 1666:
Margaretha Maria Theresia [195], Tochter
Philipp’s IV., Königs in Spanien, † 22. März 1673.
2) Seit 15. October 1673: Claudia Felicitas
[47], Tochter des Erzherzogs Ferdinand Karl in
Tirol, † 8. April 1676.
3) Seit 14. Dec. 1676: Eleonore Magdalena
[56], Tochter Philipp Wilhelm’s. Pfalzgrafen zu
Neuburg, geb. 6. Jän. 1655; verwitwet 5. Mai
1705, †. 19. Jänner 1720.
Maria,
geboren
und
gestorben
1646.
Karl Joseph
[143], geb.
7. Aug. 1649,
† 27. Jänner
1664; Bischof
zu Passau, und
Deutschmeister
1662.
Therese
Maria,
geb. 26.
März
1652,
† 12. Mai
1653.
Eleonore Maria [54],
geb. 21. Mai 1653, †
17. Dec. 1697; vermält
1) 1670 an Michael
Korybut, König in Polen
(† 10. Nov. 1673).
2) Seit 6. Februar 1678
an Karl Leopold [145],
Herzog in Lothringen
(† 18. April 1690).
Maria Anna Josepha
[219], geb. 20. Decemb.
1654, † 14. April 1689;
vermält seit 25. October
1678 an Johann Wilhelm,
Churfürsten zu
Pfalz († 8. Jän. 1716).
Ferdinand
Joseph,
geb. 11.
Febr. 1657;
† 16. Juni
1658.
Ferdinand
Wenzel,
geb. 16.
Sept. 1667,
† 3. Jän.
1668.
Maria
Antonia

[220], geb.
18. Jänner
1669, † 24.
Dec. 1692;
vermält seit
15. Juli
1685 an
Max
Emanuel,
Churfürsten
von Bayern.
Johannes,
geboren
9. Febr.
und
gestorben
20. Febr.
1670.
Maria
Anna,
geboren
9., † 23.
Februar
1672.
Anna
Maria,
geb. 1.
Sept.,
† 12.
Decemb.
1674.
Maria
Josepha,
geb. 11.
October
1675,
† 11. Juli
1676.
Joseph I. [123],
geb. 26. Juli 1678,
† 17. April 1711;
König
in Ungarn 9. Dec.
1687; römischer König
24. Jän. 1690; deutscher
Kaiser 5. Mai 1705.
Gemalin seit 24.
Febr. 1699: Amalia
Wilhelmine [16], Tochter
Johann Friedrich’s,
Herzogs von Hannover,
geb. 21. April 1673,
† 10. April 1742.
N. N.,
Prinzessin,
geboren
und
gestorben
18. Juni
1679.
Maria
Elisabeth,
geboren
23. Dec.
1680.
Leopold
Joseph,
geboren
2. Juni
1682,
† 3. April
1684.
Maria
Anna
[211]
geb. 7.
Sept. 1683;
† 14. Aug.
1754; vermält am
27. October
1708 an
Johann V.,
König in
Portugal.
Maria
Theresia,
geb. 22.
August
1684,
† 28.
Sept.
1696.
Karl III., als Kaiser VI. [136],
geb. 1. Oct. 1685, † 20. Oct. 1740;
König in Spanien 12. Sept. 1703;
deutscher Kaiser 1711; König von
Ungarn 22. Mai 1712; König von
Böhmen 5. Sept. 1723.
Gemalin: Elisabeth Christine [75],
Tochter Ludwig Rudolph’s, Herzogs
von Braunschweig-Lüneburg; geboren
21. Dec. 1691; verlobt 18. Oct. 1707;
vermält zu Wien 23. April 1708, in
Person zu Barcelona 1. Aug. 1708,
† 21. Dec. 1750.
Maria
Josepha

[235],
geboren
6. März
1687,
† 4. April
1703.
Maria
Magdalena

[249],
geb. 26.
März
1689,
† 1. Mai
1743.
Maria
Margaretha,
geboren
22. Juli
1690,
† 22. April
1691.
Maria Josepha [237],
geb. 8. Dec. 1699, † 17. Nov.
1755; vermält am 20. Aug. 1719
mit Friedrich August von Sachsen.
Leopold Joseph,
geb. 29. Oct. 1700, † 4.
October 1701.
Maria Amalia [202],
geb. 22. Oct. 1701, † 11. Dec.
1756; vermält 5. Oct. 1722 mit
Karl Albrecht von Bayern.
Emanuel,
Prinz von Brasilien, geboren
6. Juni 1714.
Leopold,
geboren 13.
April, † 4.
Nov. 1716.
Maria Theresia,
geb. 13. Mai 1717.
[Siehe die folgende
Stammtafel.]
Maria Anna [210],
geb. 14. Sept. 1718; † 16. Dec.
1744; verm. am 7. Jän. 1744 mit
Karl Alexander v. Lothringen [139].
Tafel H.
[448a/b] [WS 9]
Achte Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Habsburg-Lothringen.
Maria Theresia [251], geboren 13. Mai 1717, gestorben 29. November 1780; vermält mit Franz I. Stephan [94] von Lothringen, Großherzog von Toscana, geboren 8. December 1708, gestorben 18. August 1765.
Elisabeth
geb. 5. geb. 1737,
† 2. Juni 1740.
Maria Anna [212]
geb. 6. October 1738
† 19. October 1789.
Charlotte Ernestine,
geb. 12. Jänner 1739,
† 25. Jänner 1741.[WS 12]
Joseph II. [124],
geb. 13. März 1741, † 20. Febr. 1790.
Gemalinen:
1) Maria Isabella von Parma [231],
geb. 31. Dec. 1742, † 27. Nov. 1763.
2) Maria Josepha von Bayern [236],
geb. 20. März 1739, † 28. Mai 1767.
Christine Maria
[44], geb. 13. März
1742, † 24. Juni
1798; vermält mit
Albert von Sachsen-Teschen († 1822.)
Maria Elisabeth
Josepha
[233],
geb. 1743, † 1808,
Aebtissin.
Karl Joseph [144],
geb. 1. Februar 1745,
† 18. Jänner 1761.
Maria Amalia [204],
geb. 26. Febr. 1746,
† 18. Juni 1804;
vermält mit Ferdinand
von Parma († 1802.)
Leopold II. [172]
Großherzog von
Toscana, geb. 5. Mai
1747, † 1. März 1792.
Gemalin:
Maria Ludovica
von Bourdon [243],
geb. 24. Nov. 1745,
† 15. Mai 1792.
Karolina
geboren und gestorben
18. September 1748.
Johanna Gabriele,
geb. 4. Febr. 1750,
† 23. Dec. 1762.
Maria Josepha [238],
geb. 19. März 1751,
† 15. October 1767;
verlobt mit Ferdinand
von Sicilien.
Karolina Maria
[151], geb. 13. Aug.
1752, † 8. September
1814; vermält mit
Ferdinand von
Sicilien († 1825.)
Ferdinand Karl [91],
geboren 1. Juni 1754,
† 24. December 1806.
Gemalin:
Beatrix von Este († 1829.)
(Siehe Tafel K. Zehnte
Stammtafel.)
Maria Antoinette
[222], geb. 2. Nov.
1755, † 16. October
1793; vermält mit
Ludwig XVI. von
Frankreich.
Maximilian Franz
[267], Churfürst von
Köm, geb. 8. Dec.
1756, † 26. August
1801.
Maria Therese,
geb. 20. März 1762,
† 22. Nov. 1770.
Christina,
geb. und gestorben
22. Nov. 1763.
Maria Theresia
[253], geb. 14. Jän.
1767, † 7. Nov. 1827;
vermält 1787 mit
Anton, nachmaligem
Könige von Sachsen
(† 1836.)
Franz I. [95],
geboren 12. Februar 1768, † 2. März 1835.
Gemalinen:
1) Elisabeth von Württemberg [72], geb. 1767, † 1790.
2) Maria Theresia von Neapel [252], geb. 1772, † 1807.
3) Maria Ludovica, von Este [244], geb. 1787, † 1816.
4) Karolina Augusta von Bayern [148], geb. 8. Febr. 1792.
Ferdinand III. von Toscana [87],
geb. 6. Mai 1769, † 18. Juni 1824.
Gemalinen:
1) Ludovica von Neapel [177], geb.
1773, † 1802.
2) Maria Anna von Sachsen [216],
geb. 27. April 1796.
Seit 1824 Witwe.
Maria Anna
[213], geboren
21. April 1770,
† 1. October
1809.
Karl [137],
geb. 5. Sept. 1771,
† 30. April 1847.
Gemalin:
Henriette von Nassau-Weilburg
[112], geb.
30. October 1797,
† 29. Dec. 1829.
Alexander
Leopold
[15],
geb. 14. Aug.
1772, † 22.
Juli 1795.
Albrecht,
geboren
19. Dec.
1773,
† 22. Juli
1774.
Maximilian,
geb. 23. Dec.
1774,
† 9. März
1778.
Joseph [125],
geb: 9. März 1776, † 13. Jän. 1847.
Gemalinen:
1) Alexandrina Pawlowna, geb.
9. Aug. 1783, † 16. März 1801.
2) Hermine von Anhalt-Bernburg,
geb. 2. Dec. 1797, † 14. Sept. 1817.
3) Maria Dorothea von Württemberg [229], geb. 4. Sept. 1800,
† 30. März 1855.
Maria Clementine
[227], geb. 24. April
1777, † 15. Novemb.
1801; vermält mit
Franz von Sicilien
(† 1830.)
Anton
[34],
geboren
31. Aug.
1779,
† 2.
April
1835.
Maria Amalia
[203], geboren
15. October 1780,
† 25. Dec. 1798.
Johann Baptist
[116], geb. 20.
Jänner 1782,
† 11. Mai 1859.
Gemalin:
Anna,
Gräfin v. Meran
und Freiin von
Brandhofen,
geb. 1804.

Franz,
Graf von
Meran und
Freiherr von
Brandhofen,
geb. 1839.
Rainer [273],
geb. 30. Septemb.
1783, † 16. Jänner
1853.
Gemalin 1820:
Maria Elisabeth
von Savoyen,
geb. 13. April 1800,
† 25. Dec. 1856.
Ludwig
[178],
geboren

13. Dec.
1784.
Senior
der
Familie.
Rudolph
[280],
Cardinal,
geboren
8. Jänner
1788,
† 23. Juli
1831.
Ludovica,
geb. 17.
Februar
1790,
† 26. Juni
1791.
Maria Ludovica [245],
geb. 12. Dec. 1791,
† 17. December 1847;
vermält 1810 mit
Napoleon I.
(† 5. Mai 1821.)

Napoleon Franz
Joseph Karl
, König
von Rom, nachmals
Herzog von Reichstadt,
geb. 20. März 1811,
† 22. Juli 1831.
Ferdinand I.
[88] geb. 19.
April 1793.
Gemalin:
Maria Anna
Karolina
von
Sardinien [217],
geb. 19. Sept. 1803.
Franz Karl
[99], geb. 7.
Dec. 1802.
Gemalin.
Sophie von
Bayern [285],
geb. 27. Jän.
1805.
Karolina
geboren
8. Juni
1794.
† 16.
März
1795.
Karolina
Ludovica,
geboren
4. Dec.
1795.
† 30.
Juni
1799.
Leopoldine
[176],
geb. 22. Jän.
1797, † 11.
Dec. 1826.
Gemal:
Dom Pedro,
(† 1834.)
Maria
Clementine

[228], geb.
1. März
1798; vermält
1816
mit
Leopold,
Prinzen von
Salerno.

Maria Karolina
Augusta
von Bourbon,
geb. 26. April
1822; vermält
seit 25. Nov.
1844 mit
Heinrich von
Orleans, Herzog
v. Aumale.

Kind:

Ludwig
Philipp
von Orleans,
Prinz von
Condé, geb.
15. Nov. 1845.
Joseph
Franz

[126],
geb. 9.
April
1799,
† 29.
Juni
1807.
Karolina
Ferdinanda

[150], geb.
8. April 1801,
† 22. Mai
1832.
Gemal:
Friedrich
August von
Sachsen.
Maria
Anna

[215],
geb.
8. Juni
1804,
† 28.
Dec.
1858.
Johann
Nep.,
geb. 29.
August
1805,
† 19.
Febr.
1809.
Amalia,
geb. 6.
und gest.
9. April
1807.
Karolina
[147],
geboren
2. August
1793, † 5.
Jänner
1812.
Franz,
geb.
15. December
1794,
† 18.
Mai
1800.
Leopold II. von
Toscana [173],
geb. 3. Oct. 1797.
Gemalinen:
1) Maria Anna
von Sachsen,
† 1832.
2) Maria Antonia
von Sicilien,
geb. 1814.
Maria
Ludovica

[246],
geb. 30.
August
1798,
† 10.
Juni
1857.
Maria
Theresia

[255],
geb. 21.
März,
1801,
† 12.
Jänner
1855.
Maria Theresia
[256], geb. 31.
Juli 1816; vermält
1837 mit
Ferdinand von
Sicilien.
Witwe seit 22.
Mai 1859, des
Königs Ferdinand
zweite
Gemalin.

Kinder der
zweiten Ehe:
Albrecht [14],
geb. 3. August
1817.
Gemalin

Hildegarde
von Bayern
[114].
Karl
Ferdinand

[141], geb.
29. Juli
1818.
Gemalin:
Elisabeth,
Palatins-Tochter.
Friedrich
[105],
geboren
14. Mai
1821,
† 5. Oct.
1847.
Rudolph
Franz,
geboren
25. September
und gest.
11. Oct.
1822.
Maria
Karolina

[239],
geb. 10.
Septemb.
1825; vermält
seit
21. Febr.
1852 mit
Erzherzog
Rainer.
Wilhelm
[289],
geboren
21. April
1827.
Alexandra
Pawlowna,
geboren u.
gestorben 8.
März 1801.
Hermine
[113],
geboren
14. Sept.
1817,
† 13.
Februar
1842.
Stephan
[287],
geb. 14.
Sept.
1817.
Elisabeth,
geb. 31.
Juli, † 23.
Aug. 1826.
Alexander,
geboren 6.
Juni 1825,
† 12. Nov.
1837.
Elisabeth
[74], geb.
17. Jänner
1831.
Gemal:
1) Ferdinand
von Este.
2) Erzherzog
Karl Ferdinand.

Das Kind erster Ehe
siehe auf Tafel K.
Stammtafel
Habsburg-
Lothringen- Este;
die Kinder zweiter Ehe
unter Karl Ferdinand
links unter den Nachkommen
des Erzherzogs
Karl.
Joseph
[127],
geb. 2.
März
1833.
Maria
Henriette

[234],
geb. 23.
August
1836; vermält
mit
Leopold
von
Brabant.
Maria
[201],
geb. 6.
Febr.
1821,
† 23.
Jänner
1844.
Adelheid [1],
geb. 3. Juni
1822, † 20.
Jän. 1855;
12., April
1842 an
Victor
Emanuel
von Savoyen.
Leopold
[174]
geb.
6. Juni
1823.
Ernst
[80][WS 13]
geb.
8. Aug.
1824.
Sigmund
Leopold

[284]
geboren
7. Jänner
1826.
Rainer [274],
geb. 11. Jän.
1827.
Gemalin
1852:
Maria Karolina
[239],
Tochter des
Erzherzogs
Carl Ludwig.
Heinrich
[110],
geb.
9. Mai
1828.
Maximilian
Karl,
geboren
16. Jänner
1830, † 16.
März 1836.
Augusta,
[35]
geboren
1. April
1825;
vermält
15. April
1844 mit
Luitpold
von
Bayern.

Kinder:
Maria
Isabella

[232], geb.
21. Mai
1834; vermält
seit
10. April
1850 mit
Don
Francesco,
Graf
Trapani.
Ferdinand IV.
von Toscana,
geb. 10, Juni
1835; vermält
1856
mit Anna
von Sachsen
[33], † 10.
Febr. 1859.

Maria
Antoinette,
geb. 10. Jän.
1858.
Karl,
[138],
geb.
30.
April
1839.
Maria
Louise

[247],
geb.
31.
Oct.
1845.
Ludwig
[180],
geb.
4. Aug.
1847.
Johann
Nep.

[117],
25.
Nov.
1852.
Karoline
Augusta,
geb. 19.
Novemb.
1822,
† 5. Oct.
1841.
Maria,
geb. 9.
Jän.
1827,
† 18.
Mai
1834.
Maria
Theresia,
geb. 29.
Juni
1836,
† 5. Aug.
1838.
Maria
Christine,
geb. 5.
Februar
1838,
† 1. Sept.
1849.
Maria
Anna,
geb. 9.
Juni
1840,
† 13.
August
1841.
Rainer,
geb. 1.
Mai
† 14.
August
1844.
Maria
Theresia

[257],
geb. 15.
Juli 1845
Karl
Albert
geb. 3.
Jänner
1847,
† 19.
Juli
1848
Mathilde
[261],
geb. 25.
Jänner
1849.
Franz
Joseph,
geb. 5.
und
gest. 13.
März
1855.
Friedrich,
geb. 4.
Juni
1856.
Maria,
geb.
21. Juli
1858.
Karl
Stephan,
geb. 5.
Sept.
1860.
Clotilde,
geb. 2.
März
1843; vermält seit
30. Jän.
1859 mit
Prinz
Napoleon.
Humbert,
Kronprinz,
geb. 14.
März 1844.
Amadeus,
Herzog
von Aosta,
geb. 30.
Mai 1845.
Otto,
Herzog von
Montferat,
geb. 11.
Juli 1846.
Maria
Pia,
geb. 16.
October
1847.
Franz Joseph I. [98],
geb. 18. August 1830;
vermält am 24. April
1854 mit
Elisabeth Eugenia
Herzogin in Bayern [73],
geb. 1837.
Ferdinand Max [89],
geb. 6. Juli 1832;
vermält am 26. Juli
1857 mit Charlotte
Amalie Auguste

[226], kön. Prinzessin
von Belgien, geb.
7. Juni 1840.
Karl Ludwig [146],
geb. 30. Juli 1833;
vermält am 4. Nov.
1856 mit
Margarethe
[194], kön. Prinzessin
von Sachsen, geb.
24. Mai 1840. † 15.
Sept. 1858.
Maria
Anna
Karolina,
geb. 27.
Oct. 1835,
† 5. Febr.
1840.
Ludwig
Joseph

[179]
geb.
1842.
Ludwig, Graf
zu Trani
, geb.
1. Aug. 1838;
vermält am 5.
Juni 1861 mit
Prinzessin
Mathilde,
Herzogin in
Bayern (geb.
30. Septemb.
1843), Tochter
Maximilians,
Herzogs in
Bayern.
Alphons,
Graf von
Caserta,
geb. 28.
März
1841.
Maria
Anunciata,
geb. 24.
März 1843.
Maria
Immaculata,
geb. 14.
April
1844.
Gaetano,
Graf von
Girgenti,
geb. 12.
Jänner
1846.
Maria
della
Grazia
Pia, geb.
2. Aug.
1849.
Vincenz,
Graf von
Milazzo,
geb. 26.
April
1851.
Pasquale,
Graf von
Bari, geb.
15. Sept.
1852.
Maria
Luigia,
geb. 21.
Jänner
1855.
Gennaro,
Graf von
Castel-
Girone,
geb. 28.
Februar
1857.
Sophie [286],
geb. 5. März 1855,
† 29. Mai 1857.
Gisela,
geb. 12. Juli 1856.
Rudolph,
geb. 21. Aug. 1858.
Maria
Antonia,
geb. 16.
März
1851.
Leopold,
geb. 24.
Sept.
1853.
Maria
Karoline,
geb. 21.
Februar
1856.
Ferdinand,
geb. 25.
Mai 1857.
Maria
Annunciata
Theresia,
geb. 1858.
Maria da Gloria,
geb. 4. April 1819,
Königin von Portugal
2. Mai 1826;
vermält 1) mit
Herzog von Leuchtenberg
im Jahre
1835. 2) mit
Ferdinand August
von Sachsen-
Coburg im Jahre
1836, † 15. Nov.
1853.
Januaria,
geb. 11.
März 1822;
vermält 28.
April 1844
mit Ludwig,
Prinz von
Bourbon,
Grafen von
Aquila.
Paulina
Mariana,
geb. 17.
Febr. 1823,
† wann?
Franziska
Karolina,
geb. 2.
Aug. 1824;
vermält 1.
Mai 1843
mit Franz,
Prinzen
von
Orleans,
Prinz von
Joinville.
Ludwig,
geb. 7.
Jänner
1845.
Leopold,
geb. 9.
Februar
1846.
Therese,
geb. 12.
Novemb.
1850.
Arnulph,
geb. 6.
Juli
1852.
Tafel J.
[449] [WS 9]
Neunte Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Die Habsburger in Spanien.
Ferdinand der Katholische, geboren 1453, gestorben 1. Jänner 1516.
Gemalinen: 1) 1469: Isabella, Schwester Heinrich’s IV., Königs von Castilien. 2) 1506: Germania, Tochter Johann’s Grafen von Foix.
Isabella,
geb. 1470, † 1498. 1. Gemal 1490: Alphons VI.,
Infant von Spanien († 1491). 2. Gemal 1497:
Emanuel, König von Portugal († 1521).

Michael,
geb. 1478, † 1500.
Johannes,
geb. 1478. † 1497.
Gemalin 1497:
Margaretha [189], Tochter
Maximilian’s I., deutschen
Kaisers.
Johanna [120],
geb. 6. Nov. 1479, † 12. April 1555. Erbin der ganzen
spanischen Monarchie; verm. 1496 an Philipp I. [269],
Erzherzog von Oesterreich (geb. 1478, † 1506),
einziger Sohn des Kaisers Maximilian I.
Maria,
geb. 1482, † 1517; vermält 1500 an Emanuel,
König in Portugal († 1521).
Katharina,
geb. 1485, † 1556; vermält 1501 zum ersten
Male an Arthur, Sohn Heinrichs VII.
von England. Witwe seit 1502; zum zweiten
Male 1509 an Heinrich VIII., König in
England, der sie 1532 verstieß.
Eleonore [52],
geb. 14. Nov. 1499, † 1. Febr. 1558; vermält
zum ersten Male 1519 an Emanuel,
König in Portugal. Witwe seit 1521; zum
zweiten Male 1530 an Franz I., König in
Frankreich. Witwe nach ihm 1545.
Karl I. [130],
als deutscher Kaiser Karl V., geb. 25. Februar 1500,
† 21. September 1558. König 1516; Kaiser 1519;
dankte ab 1556. Gemalin 1526: Isabella [69],
Tochter Emanuel’s, Königs in Portugal, † 1539.
Isabella [68],
geb. 18. Juli 1501,
† 19. Jänner 1525;
vermält 1515 an
Christiern, König von
Dänemark.
Ferdinand I. [81],
geb. 10. März 1503, † 25. Juli 1564;
Kaiser 1556 nach Abdankung seines
Bruders Karl V. Gemalin 1521:
Anna [24], Schwester und Erbin
Ludwig’s II., Königs in Ungarn
und Böhmen.
Maria [197],
geb. 17. Sept. 1505,
† 18. October 1558;
vermält 1521 an Ludwig
II., letzten König
in Ungarn und Böhmen.
Witwe seit 1526.
Katharina [160],
geb. 14. August 1507,
† 1578; vermält 1525
an Johann III., König
in Portugal. Witwe
seit 1558.
Philipp II. [270],
geb. 21. Mai 1527, † 13. September 1598; König 1556.
Gemalinen: 1) 1543: Maria, Tochter Johann’s III., Königs in
Portugal, † 1545. 2) 1554. Maria, Königin in England, † 1558.
3) 1559: Isabella, Tochter Heinrich’s II., Königs in Frankreich. † 1568.
4) 1570: Anna [25], Tochter des Kaisers Maximilian II. [263] † 1580.
Johanna [121],geb. 24. Juni 1535,
† 8. Sept. 1573; vermält
1552 an Johann,
Infanten von Portugal.
Witwe seit 1554.
Maria [199],

geb. 21. Juni 1528,
† 26. Februar 1603;
vermält 1548 an
Maximilian II. [263],
deutschen Kaiser. Witwe
seit 1576.
Margaretha [191],
natürliche Tochter, nachmals legitimirt; geb. 1522,
† 1586; vermält zum ersten Male 1535 an Alexander,
Herzog zu Florenz. Witwe seit 1537; zum zweiten Male
1538 an Octav, Herzog zu Parma.
Juan d’Austria [128],
natürlicher Sohn, nachmals legitimirt;
geb. 24. Februar 1545,
† 1. October 1578.
Don Carlos [131],
geb. 9. Juli 1545, † 24. Juli 1568.
Isabella Clara Eugenia [76],
geb. 12. August 1566, † 1. December 1633; vermält
1599 an Albrecht VII.[WS 14] [13], Erzherzog in Oesterreich.
Wwe seit 1621.
Katharina [161],
geb. 10. October 1567, † 1597; vermält 1585 an
Karl Emanuel I., Herzog in Savoyen, der[WS 15] sie um
33 Jahre überlebte.
Philipp III. [271],
geb. 14. April 1578, † 30. März 1621.
Gemalin 1599: Margaretha [192], Tochter des
Erzherzogs Karl [132] in Oesterreich. Witwe seit 1611.
Anna [29],
geb. 1602, † 20. Jänner 1666; vermält
1615 an Ludwig XIII., König
in Frankreich. Witwe seit 1643.
Philipp IV. [272],
geb. 8. April 1605, † 17. September 1665; König 1621.
Gemalinen: 1) 1621: Isabella, Tochter Heinrich’s IV., Königs
in Frankreich, † 1644. 2) 1649; Maria Anna [208], Tochter Kaiser
Ferdinand’s III., welche 16. Mai 1696 starb.
Maria Anna [206],
geb. 1606, † 13. Mai 1646; vermält
1631 an Ferdinand III. [83], deutschen
Kaiser, der sie um 11 Jahre
überlebte († 1657).
Karl [135],
geb. 1607, † 30.
Juli 1632.
Ferdinand [85],
geb. 16. Mai 1609, † 9. Nov. 1641;
Erzbischof von Toledo und Cardinal
von Rom.
Balthasar [36],
geb. 17. October 1629, † 9. October
1646. Braut: Maria Anna [208],
Tochter Kaiser Ferdinand’s III. [83].
Maria Theresia [250],
geb. 20. Sept. 1638, † 30. Juli
1683; vermält 9. Juni 1660 an Ludwig
XIV.
, König in Frankreich, dem
sie 6 Kinder und darunter Ludwig XV.
gebar.
Margaretha Maria Theresia [195],
geb. 12. Juli 1651, † 12. März
1673; vermält 12. December 1666
an den deutschen Kaiser Leopold I.
[170], der sie um 32 Jahre überlebte.
Karl II. [133],
geb. 6. Nov. 1661, † 1. Nov. 1700; König 1665.
Gemalinen: 1) Seit 19. Novemb. 1679: Maria
Louise
[242], Tochter Philipp’s, Herzogs in Orleans;
† 12. Februar 1689. 2) Seit 4. Mai 1690: Maria
Anna
[209], Tochter Philipp Wilhelm’s, Pfalzgrafen
zu Neuberg, † 16. Juli 1740.
Juan d’Austria [129],
natürlicher Sohn, nachmals legitimirt;
geb. 7. April 1629, † 17. Sept. 1679.

Maria Katharina Isabella,
natürliche Tochter † 26. Nov. 1714
zu Brüssel im Kloster.
Tafel K.
[450] [WS 9]
Zehnte Stammtafel des Hauses Habsburg.
(Die Zahlen in Klammern [ ] weisen auf die Nummern der Biographien im Werke hin.)
Habsburg-Lothringen-Este.
Ferdinand [91], geb. 1. Juni 1754, gest. 24. December 1806; vermält mit Maria Beatrix von Este [223], geb. 7. April 1750,
gest. 14. November 1829.
Maria Theresia [254],
geb. 1. November 1773,
† 29. März 18323; vermält seit 1788 mit
Victor, König von
Sardinien, † 1824.
Josepha,
geb. 1775,
† 1777.
Marie Leopoldine [241],
geb. 10. December 1776,
† 24. Juni 1848; vermält
mit Karl Theodor, Churfürst
von Bayern, † 1799.
Franz IV. [96],
Herzog von Modena,
geb. 6. October 1779,
† 21. Jänner 1846;
vermält seit 1812
mit Maria Beatrix
[224], † 1840.
Ferdinand Karl
[92], geb. 1781,
† 1850.
Maximilian [265],
Deutschordens-
Großmeister,
geb. 14. Juli 1782.
Maria
Antonia,
geb. 1784,
† 1786.
Karl [140],
geb. 2. Nov.
1785, † 2.
Sept. 1809.
Primas von
Ungarn.
Maria
Ludovica [244],
geb. 14. Dec.
1787, † 7. April
1816; verm. seit
6. Jän. 1808 mit
Kaiser Franz I.
Maria Theresia,
geb. 14. Juli 1817; vermält
seit 7. November
1846 mit Heinrich,
Graf von Chambord,
geb. 29. Sept. 1820.
Franz V. [97],
geb. 1. Juni 1819;
vermält seit 30. März
1842 mit Adelgunde
von Bayern, geb. 19.
März 1823.

Anna Beatrix,
geb. 19. October 1848.
† 8. Juli 1849.
Ferdinand [93],
geb. 20. Juli 1821, † 15. December 1849; vermält am
4. Oct. 1847 mit Elisabeth [74], Erzherzogin von Oesterreich.
Nach des Erzherzogs Tode schritt Erzherzogin
Elisabeth zur zweiten Ehe mit Erzherzog Karl
Ferdinand [141]. Siehe Stammtafel H.

Aus erster Ehe:
Maria Theresia, geb. 2. Juli 1849.
Die Kinder der zweiten Ehe siehe auf der achten Stammtafel,
Tafel H, unter Karl Ferdinand, dem Sohne des
Erzherzogs Karl.
Maria Beatrix [225],
geb. 13. Febr. 1824;
vermält seit 6. Februar
1847 mit Don Juan
Carlos von Bourbon,
Infanten von Spanien.
Tafel L.
[483] [WS 7]
Römisch-deutsche Kaiser und Könige aus dem Hauses Habsburg und Habsburg-Lothringen.
1) Rudolph, Graf von Habsburg, geb. 1218, wird Kaiser nach dem großen Zwischenreich 1273 und regierte bis an seinen Tod 1291.
Gemalinen: 1) 1245: Anna, nach Anderen Gertrude, Gräfin von Hohenberg, † 1281. 2) 1284: Agnes von Burgund.
2) Albrecht I.,
neuer Herzog in Oesterreich 1282, römischer Kaiser 1298, ermordet 1308; regierte 10 Jahre.
Gemalin 1282: Elisabeth von Kärnthen, † 1313.
Rudolph,
neuer Herzog in Schwaben 1282,
† 1289. Gemalin 1278: Agnes, Tochter des Königs Ottokar in
Böhmen, † 1296.
3) Friedrich
der Schöne, Kaiser 1314, gefangen 1322, † 1330.
Gemalin 1315: Isabella von Aragonien, † 1331.
Albrecht II.
der Weise, Herzog in Oesterreich,
† 1358.
Johannes Parricida,
einer der Mörder des Kaisers Albrecht I., † im Kloster 1313.
Albrecht III.
mit dem Zopfe, Herzog in Oesterreich, † 1395.
Leopold III.
der Gerechte, Herzog in Oesterreich, † 1386.
Albrecht IV.
das Weltwunder, Herzog in Oesterreich, † 1404.
Ernst
der Eiserne, Herzog in Oesterreich, † 1424.
4) Albrecht V.,
als deutscher Kaiser II., geb. 1397, König in Ungarn und Böhmen, Kaiser 1438, † 1439; regierte 1 Jahr.
Gemalin 1422: Elisabeth, Tochter des Kaisers Sigismund, † 1443.
5) Friedrich V. (als Kaiser III. oder IV.),
geb. 1415, Kaiser 1440, † 1493; regierte 53 Jahre. Gemalin 1452: Eleonore von Portugal, 1467.
6) Maximilian I.,
geb. 1459, römischer König 1486, Kaiser 1493, † 15<<19; regierte 25 Jahre. Gemalinen: 1) 1477: Maria von Burgund, Tochter des Herzogs Karl des Kühnen,
† 1482. 2) 1494: Blanca Maria, Tochter Galeazzo’s, Herzogs in Mailand, † 1511.
Philipp
von Oesterreich, geb. 1478, König in Castilien 1505, † 1506. Gemalin 1496: Johanna, Tochter Ferdinand des Katholischen, Königs in Spanien, † 1555.
7) Karl V.,
geb. 1500, König in Spanien 1516, Kaiser 1519, dankte ab 1556, † 21. Sept. 1558; regierte 38 Jahre.
Gemalin 1526: Isabella, Tochter Emanuel’s, Königs von Portugal, † 1539.
8) Ferdinand I.,
geb. 1503, König von Böhmen und Ungarn 1526, römischer-König 1530, Kaiser 1556, † 25. Juli 1564;
regierte 8 Jahre. Gemalin 1521: Anna, Schwester Ludwig’s, Königs in Böhmen und Ungarn. † 1547.
9) Maximilian II.,
geb. 1527, König in Böhmen 1557, in Ungarn 1563, römischer König 1562, Kaiser 1564, † 11. Octob. 1576;
regierte 12 Jahre. Gemalin 1548: Maria, Tochter des Kaisers Karl V., † 1603.
Karl,
Erzherzog in Oesterreich, Herzog von Steiermark, Kärnthen und Krain, geb. 1540, † 1590. Gemalin 1571:
Maria, Tochter Albrecht’s V., Herzogs von Bayern, † 1608[WS 16].
10) Rudolph II.,
geb. 1552, König in Ungarn 1572, in
Böhmen 1575, römischer König 1575,
Kaiser 1576, † 10. Jänner 1612;
regierte 35 Jahre. Ohne Gemalin.
11) Mathias,
geb. 1557, König in Ungarn 1608, in Böhmen 1611, Kaiser 1612,
† 20. März 1619; regierte 7 Jahre. Gemalin 1611: Anna,
Tochter des Erzherzogs Ferdinand, † 1618 ohne Kinder.
12) Ferdinand II.,
geb. 1573, König in Böhmen 1617, in Ungarn 1618, Kaiser 1619, † 15. Febr. 1637; regierte 18 Jahre.
Gemalinen: 1) 1606: Maria Anna, Tochter Wilhelm’s V., Herzogs in Bayern, † 1616. 2) 1622:
Anna Eleonore, Tochter des Herzogs Vincenz zu Mantua, † 1655.
13) Ferdinand III.,
geb. 1608, König in Ungarn 1625, in Böhmen 1627, römischer König 1636, Kaiser 1637, † 2. April 1657; regierte 20 Jahre. Gemalinen: 1) 1631: Maria Anna, Tochter Philipp’s III., Königs in Spanien,
† 1646. 2) 1648: Maria Leopoldine, Tochter des Erzherzogs Leopold von Tirol, † 1649. 3) 1651: Eleonore Gonzaga, Tochter Karl’s II., Herzogs zu Mantua, † 5. December 1686.
Ferdinand IV.,
geb. 1633, König in Böhmen 1646, in Ungarn 1647,
römischer König 1653, † 9. Juli 1654.
14) Leopold I.,
geb. 9. Juni 1640, König in Ungarn 1655, in Böhmen 1656, Kaiser 1658, † 5. Mai 1705; regierte 47 Jahre. Gemalinen: 1) 1666: Margaretha
Theresia
, Tochter Philipp’s IV., Königs von Spanien, † 22. März 1673. 2) 1673: Claudia Felicitas, Tochter des Erzherzog Ferdinand Karl von Tirol,
† 8. April 1676. 3) 1676: Eleonore Magdalena, Tochter Philipp Wilhelm’s, Pfalzgrafen zu Neuburg, † 1720.
15) Joseph I.,
geb. 26. Juli 1678, König in Ungarn 9. December 1687, römischer König 26. Jänner 1690, Kaiser
5. Mai 1705, † 17. April 1711; regierte 6 Jahre. Gemalin 1699: Amalia Wilhelmine, Tochter
Johann Friedrichs, Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, † 10. April 1742.
16) Karl VI.,
geb. 1. Oct. 1685, König in Spanien 12. Sept. 1703, deutscher Kaiser 12. Oct. 1711, † 20. Oct. 1740.
Mit ihm erlischt der Mannesstamm der deutschen Linie des Hauses Habsburg. Gemalin 1708:
Elisabeth Christine von Braunschweig, † 21. December 1750.
17) Franz I. Stephan,
geb. 8. Dec. 1708, Herzog von Bar-Lothringen 1729, Großherzog von Toscana 1737, deutscher Kaiser 1748, † 1765; regierte 18 Jahre. Gemalin 1736: Maria Theresia, Tochter des Kaisers Karl VI., folgte ihrem Vater
in der Regierung der österreichischen Staaten 1740, nahm 1767 ihren Sohn Joseph zum Mitregenten auf, † 29. November 1780.
18) Joseph II.,
geb. 13. Marz 1741, römischer König 1764, Kaiser 1765, zugleich Mitregent mit seiner Mutter Maria
Theresia, seit 29. Novemb. 1780 Alleinherrscher, † 20. Februar 1790; regierte 25 Jahre. Gemalinen:
1) 1760: Maria Isabella von Bourbon, † 1763. 2) 1765: Maria Josepha von Bayern, † 1767.
19) Leopold II.,
geb. 5. Mai 1747, Großherzog von Toscana 1765, Kaiser 1790, † 1792 regierte 2 Jahre.
Gemalin 1760: Maria Ludovica, Tochter Karl’s III., Königs von Spanien, † 1792.
20) Franz II. (I.),
geb. 12. Febr. 1768, Kaiser 1792, im nämlichen Jahre König von Ungarn und Böhmen, legte 6. August 1806 die deutsche Kaiserkrone nieder; regierte als deutscher Kaiser 14 Jahre, † 2. März 1835.
Gemalinen: 1) 1788: Elisabeth von Württemberg, † 1790. 2) 1790: Maria Theresia von Sicilien † 1807. 3) 1808: Maria Ludovica von Este, † 1816. 4) 1816: Karolina Augusta von Bayern.
Tafel M.
[484] [WS 7]
„Austria felix nube.“
I.
1282.
II.
1324.
Rudolph I.
von Habsburg, deutscher Kaiser,
† 1291.
Meinhard III.,
Herzog in Kärnthen und Graf in Tirol,
† 1296
Albrecht I.,
deutscher Kaiser, † 1308.
Ulrich,
letzter Graf von Pfyrt.
Albrecht I.,
deutscher Kaiser, ermordet 1308.
Gemalin: Elisabeth, durch welche
Kärnthen an Oesterreich kam.
Elisabeth,
Erbin von Kärnthen, † 1313; ihr
Gemal 1282, Albrecht I., deutscher Kaiser.
Albrecht II.
der Weise, Herzog zu Oesterreich,
† 1358. Gemalin: Johanna,
Erbin der Grafschaft Pfyrt.
Johanna,
Erbin der Grafschaft Pfyrt, † 1353;
ihr Gemal 1324, Albrecht II.,
Herzog zu Oesterreich.
III.
1422.
IV.
1477.
Albrecht IV.,
Herzog zu Oesterreich, † 1404.
Sigmund,
deutscher Kaiser und König von
Ungarn und Böhmen, † 1437.
Friedrich III. (IV.),
deutscher Kaiser, † 19. August 1493.
Karl
der Kühne, letzter Herzog in Burgund,
gefallen im Kampfe 1477.
Albrecht V.,
als deutscher Kaiser, II., † 1439.
Gemalin: Elisabeth, Erbin von
Ungarn und Böhmen 1422.
Elisabeth,
Erbin von Ungarn und Böhmen, †
1443; ihr Gemal 1422, Albrecht II.,
deutscher Kaiser.
Maximilian I.,
deutscher Kaiser, † 1519.
Gemalin 1477: Maria, Erbin
von Burgund und Niederlanden.
Maria, Erbin von Burgund und Niederlanden,
† 1482; ihr Gemal 1477,
Maximilian I., deutscher Kaiser.
V.
1496.
VI.
1521.
Maximilian I.,
deutscher Kaiser, † 1519.
Ferdinand
der Katholische, König in
Spanien, † 1516.
Philipp I.,
Erzherzog zu Oesterreich, † 1506.
Wladislaus IV.
König in Ungarn und Böhmen,
† 1516.
Philipp,
Erzherzog zu Oesterreich, † 1506.
Gemalin 1496: Johanna, Erbin
der spanischen Monarchie.
Johanna, Erbin Spaniens, † 1555; ihr Gemal
1496 Philipp, Erzherzog zu
Oesterreich.
Ferdinand I.,
deutscher Kaiser, † 1564.
Gemalin 1521: Anna, Erbin
von Ungarn und Böhmen.
Anna,
Erbin von Ung.
und Böhmen, †
1547; ihr Gemal
1521, Ferdinand
I., deutscher
Kaiser.
Ludwig II.,
letzter König in
Ungarn, von den
Türken erschlagen
in der Schlacht bei
Mohacs, 26. Aug.
1526.
Tafel N.
[451] [WS 9]
Gruft-Tabelle I.
[28] Anna, die Gemalin des Kaisers Mathias, geboren im Jahre 1588 und gestorben im Jahre 1618,
[258] Kaiser Mathias, ein Sohn Kaiser Maximilian II., geboren zu Wien im Jahre 1587 und gestorben im Jahre 1619,
(Diese Ehe war kinderlos geblieben.)
Stifter des Kapuziner-Klosters
und der kaiserlichen Familien-
Gruft.
Kinder Kaiser Ferdinand II.
(Ferdinand II. war ein Sohn des Erzherzogs Karl II. und liegt zu Gratz in Steiermark begraben.)
[83] Kaiser Ferdinand III., geb. 1608, gest. 1657.
Gemalinen:
[206} Maria Anna, 1606, † 1646. (Beigesetzt
mit einer neugebornen Prinzessin.)
[240] Maria Leopoldine, 1632, † 1649.
[55] Eleonora, 1630, † 1686.
[175] Leopold Wilhelm,
Großmeister des deutschen Ordens.
1614, † 1662.
Kinder Kaiser Ferdinand III.
[84] Ferdinand IV.,
König von Ungarn und Böhmen,
dann römischer König,
1633, † 1654.
Philipp August,
1637, † 1639.
Maximilian Thomas,
1638, † 1639.
[170] Kaiser Leopold I., 1640. † 1705.
Gemalinen:
[195] Margaretha Theresia, 1651. † 1673.
[47] Claudia Felicitas, geb. 1653. † 1676 (bloß
das Herz von ihr beigesetzt[1].
[56] Eleonora Magdalena Theresia,
1655, † 1720.
[143] Karl Joseph,
1649, † 1664.
Maria Theresia,
1659, † 1653.
[54] Eleonora
Maria, 1653, † 1697,
Königin von Polen
und Herzogin von
Lothringen.

Kind
Karl Joseph,
1680, † 1715,
Churfürst und
Erzbischof von Trier.
[219] Maria Anna
Josepha, 1654,
† 1689, Pfalzgräfin
von Pfalz-Neuburg.

Kind
Ein ungenannter
Prinz.
Ferdinand Joseph,
1657, † 1658.
Kinder Kaiser Leopold I.
Ferdinand Wenzel,
1667, † 1668.
[220] Maria
Antonia, Churfürstin
von Bayern,
1669, † 1692.
Johannes
geb. u. gest. 1670.
Maria Anna,
geb. u. gest. 1672.
Anna Maria,
geb. u. gest. 1674.
Maria Josepha
1675, † 1676.
[123] Kaiser Joseph I.,
1678. † 1711.
[16] Gemalin: Amalia
Wilhelmine (bloß das
Herz von ihr beigesetzt[2].

Kind
Eine ungenannte
Prinzessin geb. u.
gest. 1679.
[230] Maria Elisabeth,
Regentin
der Niederlande,
1680, † 1741.
Leopold Joseph,
1682, † 1684.
[211] Maria
Anna, Königin
von Portugal,
1683, † 1754.
(bloß das Herz von
ihr beigesetzt.)
Maria Theresia
1684, † 1696.
[136] Kaiser Karl VI.,
1685, † 1740.
[75] Gemalin: Elisabeth
Christina, 1691. † 1750.

1649, † 1664.
[235] Maria
Joseph,
1687,
† 1703.
[249] Maria
Magdalena,
1689,
† 1743.
Maria Margaretha,
1690,
† 1691.
Kinder Kaiser Karl VI.
Leopold Joseph,
1700, † 1701.
Leopold,
Prinz von Asturien,
geb. u. gest. 1716.
[390] Maria Theresia,
1717, † 1780.
Gemal:
[94] Franz Stephan,
Herzog von Lothringen.
[210] Maria
Anna, Herzogin
von Lothringen,
1718, † 1744.

Kind
Eine ungenannte Prinzessin,
geb. u. gest. 1744.
Maria Amalia,
1724, † 1730.
Tafel O.
[452] [WS 9]
Gruft-Tabelle II.
[251] Die Kaiserin Maria Theresia, Königin von Ungarn und Böhmen, geboren 1717, gestorben 1780.
[94] Gemal: Kaiser Franz Stephan Herzog von Lothringen, geb. 1708, gest. 1765.
Kinder der Kaiserin Maria Theresia und Franz Stephan I.
Elisabeth,
1737, † 1740.
Charlotte Ernestine,
1730, † 1741.
[124] Kaiser Joseph II.,
1741, † 1790.
Gemalinen:
[231] Maria Isabella,
1742, † 1763.
[236] Maria Josepha,
1739, † 1767.

Kinder
[44] Christina Maria,
1742, † 1798.
Gemal:
Albert,
Herzog von Sachsen-Teschen, 1738, † 1822.

Kind
[144] Karl Joseph,
1745, † 1761.
[172] Kaiser Leopold II.,
1747, † 1792.
Gemalin:
[243] Maria Ludovica,
1745, † 1792.
Karolina,
geb. u. gest. 1748.
Johanna Gabriele,
1750, † 1762.
[238] Maria Josepha,
verlobte Königin
von Neapel,
1751, † 1767.
[151] Karolina
Marie, Königin
von Sicilien,
1752, † 1814.
[91] Ferdinand Karl,
General-Capitän der
Lombardie,
1754, † 1806.
Gemalin:
Beatrix von Este,
Herzogin von Modena,
1750, † 1829.

Kind und Enkel
[267] Maximilian
Franz, geb. 1756,
† 1801, Churfürst
u. Erzbischof von

Köln.

Kinder und Enkel Kaiser Leopold II.
Maria Theresia,
1762, † 1770.
Maria Christina,
geb. u. gest. 1763.
Theresia,
geb. u. gest. 1767.
[95] Kaiser Franz I.,
1768, † 1835.
Gemalinen:
[72] Elisabeth,
1767, † 1790.
[252] Maria Theresia,
1772, † 1807.
[244] Maria Ludovica,
1787, † 1816.

Schwiegertochter
[177] Ludovica,
Gemalin des Erzherzogs
Ferdinand III., Großherzogs
von Toscana,
1773, † 1802.

Kind

[137] Karl,
1771, † 1847,
Generalissimus.
Gemalin:
[112] Henriette,
Prinzessin von
Nassau-Weilburg,
1797, † 1829.

Kind und Enkel
[15] Alexander
Leopold, geb. 1772,
† 1795, Palatin
von Ungarn.
[34] Anton,
1779, † 1835,
Großmeister des
deutschen Ordens.
[203] Maria
Amalia, geb. 1780,
† 1798.



Enkelin
[280] Rudolph,
1788, † 1831.
Cardinal und Erzbischof
von Olmütz.
[92] Ferdinand
von Oesterr. d’Este,
1781, † 1850.
Franz Joseph,
von Este, Sohn des
Erzh. Karl Ferdinand
und der Erzh.
Elisabeth, Tochter
des Palatin.
geb. u. gest. 1855.
Kinder, Enkel und Urenkel Kaiser Franz I.
Ludovica,
1790, † 1791.
[245] Maria Louise,
Gemalin Napoleon,
Kaiser der Franzosen,
1791, † 1847.

Kind, beziehungsweise Enkel

Napoleon Franz
Joseph Karl,
Herzog von Reichstadt,
geb. 1811,
† 1831.
Karolina,
1794, † 1795.
Karolina Ludovica
1795, † 1799.
[126] Joseph Franz,
1799, † 1807.
[215] Maria Anna,
1804, † 1858.


Enkelin {{idt]] und {{idt]] Enkel
Johann Nepomuk,
1805, † 1809.
Amalia,
geb. u. gest. 1807.
[147] Karolina,
Tochter des Erzherzogs
Ferdinand III.,
Großherzogs von
Toscana aus seiner
ersten Ehe mit Ludovica
von Neapel.
1793, † 1802.

1637, † 1639.

1637, † 1639.
Rudolph
Franz,
geb. u.
gest. 1822.

Karl Albert,
Sohn des Erzherzogs
Albrecht und
der Erzherzogin
Hildegarde, kön.
Prinzessin von
Bayern,
1847, † 1848.
[201] Maria,
Tochter des Erzherzogs
Rainer.
1821, † 1844.
Maria Anna,
1835, † 1840,
Tochter des Erzherzogs
Franz Karl und der Frau
Erzherzogin Sophie.


Urenkelin

[286] Sophie Dorothea,
Erstgeborne Tochter des
Kaisers Franz Joseph,
1855, † 1857.
Ein ungenannter Prinz
† 1840.

  1. Der Körper der Kaiserin Claudia ruht bei den P. P. Dominikanern in Wien.
  2. Der Körper der Kaiserin Amalia ruht in der Kirche bei den Salesianerinen in Wien am Rennwege.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Siehe dazu auch die übersichtliche Wikisource-Tabelle mit Kurzinformation zu allen Habsburgern ( Band 6 und 7].
  2. Vergleiche dazu Wilhelm Wiegand in Schöpflin, Johann Daniel (ADB).
  3. Odilia (ADB).
  4. Theuderich III. (ADB).
  5. Vorlage: Lothar II..
  6. Ferdinand Karl (Österreich-Tirol) (Wikipedia).
  7. a b c d e f g h Auf den letzten Seiten von Band VI. In der Vorlage ohne Seitenzahl.
  8. Vorlage: dem dem.
  9. a b c d e f g h Auf den letzten Seiten von Band VII. In der Vorlage ohne Seitenzahl.
  10. Vorlage: [39].
  11. Vorlage: [203].
  12. Vergleiche zu Namen und Geburtsjahr: Maria Karolina von Habsburg (1740–1741) (Wikipedia).
  13. Vorlage: [30].
  14. Vorlage: Albrecht VI.
  15. Vorlage: den.
  16. Vorlage: 1606.