BLKÖ:Habsburg, Stephan

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 7 (1861), ab Seite: 150. (Quelle)
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287. Stephan, Erzherzog von Oesterreich (geb. 14. September 1817). Sohn des Erzherzogs Palatin Joseph aus dessen zweiter Ehe mit Hermine, Prinzessin von Anhalt-Bernburg-Schaumburg. Erzherzog Stephan ist ein Zwillingskind; seine Zwillingsschwester, Erzherzogin Hermine, ist in der Blüthe der Jugend am 17. Februar 1842 verschieden. Wahlspruch: „Wenn Gott für uns, wer ist dann wider uns“. Der Erzherzog erhielt eine sehr sorgfältige und verständige Erziehung. Früh legte er eine große Vorliebe zu ernsten Dingen an den Tag. Seine Muttersprache, die ungarische, die er mit einer seltenen Gewandtheit spricht, ungerechnet, sind ihm fünf oder sechs fremde Sprachen mehr minder geläufig. In früherer Zeit, wenn ausgezeichnete Fremde das Land besuchten und ihm vorgestellt wurden, befragte er sie sowohl über die Zustände ihrer eigenen Heimat und um ihre Ansichten über Ungarn, immer nur bestrebt, Verbesserungen, von denen er hörte und die in Ungarn anwendbar waren, seinem Gedächtnisse einzuprägen. In dieser Weise stärkte der junge wissensdurstige Prinz seinen Geist. Der Redekunst vollkommen mächtig, eignete er sich gründliche Kenntnisse in der Legislatur, in der Staatswissenschaft, in der Volkswirthschaft an, und dem alten Spruche mens sana in corpore sano getreu, entwickelte er in den Leibesübungen, welche bei einem kriegerischen Volke, das die Ungarn ungeachtet ihres vorgeschrittenen Bildungsgrades und ihres reifen politischen Selbstbewußtseins noch immer sind, nie außer Acht gelassen werden, sorgfältig seine physischen Kräfte. Es gehört in Ungarn zu den Gesetzen der Erziehung, im vollkommenen Einklange mit den Fortschritten des Geistes, den Körper auszubilden, und wie es damit gehalten wird, haben ein Szechenyi, der kühnste Schwimmer Ungarns, und Wesselenyi, der einmal seinen von der Höhe eines Tisches herab perorirenden Gegner mit sammt dem Tische in die [151] Höhe hob und unter homerischem Gelächter der Versammlung hinaustrug, deutlich bewiesen. Erst fünfzehn Jahre alt, ritt der Prinz auf den weiten Puszten schon jedes Pferd und theilte seine Zeit zwischen Studien und körperlichen Uebungen auf der Jagd oder Reitbahn. Im Winter 1838, wo sein erlauchter Vater krankheitshalber nicht im Stande war, selbst bei der furchtbaren Donauüberschwemmung einzuschreiten, welche in den beiden Schwesterstädten Pesth und Ofen so große Verheerungen anrichtete, war es der noch nicht ein und zwanzigjährige Erzherzog, der bei diesem hochwichtigen Anlasse, von dem väterlichen Segen begleitet, ganz selbstständig alle Rettungsanstalten leitete und es durch unermüdete Thätigkeit und Ausdauer dahin brachte, daß verhältnißmäßig nur wenig Unglücksfälle eintraten und eine befürchtete Hungersnoth ganz umgangen wurde. Städtische Deputationen und Dankadressen aus beinahe allen Comitaten des Landes waren nebst dem eigenen Bewußtsein der schönste Lohn, der dem Erzherzoge Stephan hiebei werden konnte. Zwei und zwanzig Jahre alt, war der Prinz bereits in den Geschäften erfahren, für die er unter den Augen seines Vaters vorbereitet worden. Doch hatte es davon für den Augenblick sein Abkommen, denn vorerst sollte der Erzherzog im Auftrage des Kaisers einige Provinzen des Kaiserstaates und mehrere Gegenden des Auslandes bereisen, um sich noch praktische Kenntnisse zu erwerben, was die Jahre 1841, 1842 und 1843 erforderte, aber den jungen Fürsten derart reifte, um mit Beginn des Jahres 1844 die General-Statthalterschaft in Böhmen übernehmen zu können. Es war ein eigenthümlicher Gegensatz, diese Uebernahme der Regierung über eine in absoluter Gewalt beherrschte Provinz von Seite eines Prinzen, der unter den freien Verhältnissen eines verfassungsmäßig regierten Königreiches groß geworden, dort seinen Geist geschärft, wie sein politisches Bewußtsein geregelt hatte. In väterlicher Weise handhabte der Prinz sein Regiment, sein aufgeklärter, ruhig die Verhältnisse durchschauender Geist erkannte bald die Position, die er in staatsmännischer Weise benützte, um zwischen Regierern und Regierten zum Frommen Beider zu vermitteln. Unter seiner intelligenten, verständig liberalen Regierung wuchs das Vertrauen im Lande, es entfaltete sich in demselben neues Leben, der alte Adel Böhmens schloß sich dem Erzherzoge in seinen Vornahmen fördernd an und die wenigen Jahre, in denen der Erzherzog an der Spitze des Landes stand, gehören zu den segensvollsten, deren Böhmen noch heute begeistert gedenkt. Als im Winter 1845 ganz Böhmen, besonders aber die Hauptstadt Prag, von der Moldau überschwemmt, schwer heimgesucht wurde, war es der durchlauchtigste Landeschef, der mit dieser Calamität schon aus dem Jahre 1838 bekannt, durch persönliches Fürgehen, durch sein Beispiel und durch die nach allen Seiten hin getroffenen Anstalten der Gefahr die Spitze brach und nach überstandener Katastrophe Hilfscomités gründete und Sammlungen veranstaltete, die die Verluste weit weniger fühlbar machten. Daß dieses Fürgehen auch durch Seine Majestät Kaiser Ferdinand allergnädigst anerkannt wurde, bewies die Verleihung des Großkreuzes des österreichisch kaiserlichen Leopold-Ordens. Als die Fabriksunruhen in Prag ausbrachen, gelang es dem Erzherzoge, ohne Blutvergießen die Streitigkeiten zu schlichten und die Widerspänstigen zur Ordnung zu bringen. Ein Jahr später waren es [152] Theuerung und Mißwachs, die bekämpft sein wollten, und auch hier sorgte der durchlauchtigste Landeschef für das Riesen- und Erzgebirge durch Straßenbauten, für die Hauptstadt Prag und ihre ärmeren Bewohnerclassen aber durch wohlfeileres Holz, billiges Brot und Arbeitgeben. Diese Erfolge der Regierung des Erzherzogs in Böhmen bezeichneten ihn nach seines erlauchten Vaters Tode (13. Jänner 1847) als Nachfolger in Ungarn. Der Erzherzog stand damals in seinem dreißigsten Jahre. Nun eröffnete sich ihm der Verfassung des Landes zufolge ein umfassenderer Wirkungskreis, der edle Prinz ahnte es nicht, welchen trüben Verhältnissen er entgegenging. Der Jubel, mit welchem der Erzherzog empfangen wurde, war ungeheuer. Man begrüßte in ihm nicht nur den Prinzen, der bereits in schwierigen Verhältnissen sich bewährt und eine allgemeine Beliebtheit erworben hatte, sondern auch den Sohn des Vaters, dessen Andenken die Nation als das eines seiner größten und edelsten Männer mit Begeisterung bewahrt. Der Erzherzog bereiste Ungarn und diese Reise glich einem Triumphzuge. Nach vollendeter Rundreise im Lande verfügte sich der Erzherzog nach Wien, schilderte die Zustände, und die hochherzigen Zugeständnisse, welche von Seiten der Krone dem Reichstage in Preßburg entgegengetragen wurden, waren die Früchte seines Einflusses; das Großkreuz des St. Stephan-Ordens die Anerkennung seines erlauchten Monarchen. Am 16. October 1847 wurde der Erzherzog durch seinen jugendlichen Vetter Franz Joseph, den gegenwärtigen Kaiser, als Obergespan der Pesther Gespanschaft feierlich eingeführt. Am 11. November 1847 wurde der ungarische Reichstag in Preßburg durch den Kaiser in Person eröffnet. Die erste That des Reichstages war die Palatinswahl. Einstimmig fiel dieselbe auf den Erzherzog Stephan. Dieser Vorgang erinnerte an den ähnlichen, der vor einem halben Säculum stattgefunden hatte, als sein Vater in gleicher Weise gewählt worden. Ein Sturm des Entzückens begrüßte diese Wahl, mit welcher aber der Erzherzog einen schwierigen Posten übernahm. Der Palatin Ungarns bildet das Mittelglied zwischen dem Hofe und der Nation und die Tendenzen dieser zwei Elemente gehen oft nach den entgegengesetzten Richtungen auseinander. Die freiheitlichen Bestrebungen des Reichstages fördernd, wollte er in demselben auch dann noch nichts Bedenkliches erblicken, als ersterer nach den Pariser Februar-Ereignissen gegen die Regierung Front zu machen schien. Als jedoch Kossuth nicht mehr reformirend, sondern umstürzend zu Werke zu gehen begann, und seine Partei die Lostrennung Ungarns aus dem Gesammtverbande der Monarchie kaum mehr verhüllte, da wendete der Erzherzog alle Macht seines Einflusses an, um die Parteien zu vermitteln, und zu einem gesetzlichen Ausgleiche zu bringen. Mitte März begab sich eine Deputation nach Wien, um in einer feierlichen Audienz die Gewährung wichtiger Forderungen, und zwar Vertretung der unteren Stände auf dem Reichstage, Volksbewaffnung, Gleichheit vor dem Gesetze in bürgerlicher und religiöser Hinsicht, Beeidigung des Heeres auf die Verfassung, Entfernung fremder Truppen aus dem Lande mit der Erklärung, daß die ungarischen Regimenter nicht außerhalb der Grenzen Ungarns verwendet werden dürften, zu erbitten. Diese Bitten wurden jedoch nur mit Vorbehalt einer nähern Erwägung gewährt und Erzherzog Stephan zum außerordentlichen kaiserlichen Bevollmächtigten ernannt, [153] um im Einvernehmen mit dem neuen Ministerium alle weiteren Einleitungen zu treffen. Da rief ein kaiserliches, die Theilung der Staatsschuld betreffendes Handschreiben eine Aufregung im Lande hervor, welche durch die ziemlich gleichzeitige Erklärung der Croaten, sich von Ungarn völlig lostrennen zu wollen, den Ausbruch des Bürgerkrieges zur Folge hatte. Der neue Ban von Croatien, Freiherr von Jellačić, nahm eine feindliche Stellung gegen Ungarn ein. Ein Schreiben des Erzherzogs, welches den Ban von weiteren aggressiven Schritten abmahnte, blieb erfolglos. Auch die Serben hatten angefangen, sich zu regen. Die Unruhen wuchsen mit jedem Tage und unter solchen Verhältnissen wurde am 5. Juli der neue Reichstag durch den Erzherzog Palatin in Pesth eröffnet. Gleichzeitig tagte die Landesversammlung in Croatien. Solche Conflicte zu lösen, war selbst die einflußreiche Macht des Palatin nicht im Stande. Noch ein Vermittlungsversuch wurde gemacht, mit dem der Kaiser den Erzherzog betraut hatte. Die Verhandlungen, welche aus diesem Anlasse am 25. und 29. Juli zwischen dem Erzherzog Palatin, dem Grafen Batthyanyi und dem Ban Jellačić zu Wien gepflogen wurden, waren resultatlos. Die in Ungarn wachsende Revolution durchbrach alsbald wie ein rasender Bergstrom alle Dämme. Was der Palatin Tag über aufbaute, riß die Umsturzpartei über Nacht nieder. Sein Antrag, die Regierung vorläufig allein zu führen, wurde als verfassungswidrig vom Reichstage verworfen, dagegen Kossuth zum Ministerpräsidenten ernannt. Ein letzter Versuch, am 18. September auf einem Dampfschiffe des Neusiedler See’s eine Zusammenkunft mit dem Banus zu veranstalten, scheiterte an dem Mißtrauen der Croaten, welche besorgten, der Banus würde von den Magyaren trotz der Befehle des Palatin gefangen genommen werden. In seinem Wirken somit allseitig gelähmt, kehrte der Palatin nach Wien zurück und legte seine Würde in die Hände des Kaisers nieder. Wenige Tage darnach erfolgte die Ermordung des Grafen Lamberg auf der Pesther Brücke. Noch im Herbste desselben Jahres zog sich der Erzherzog auf sein Stammgut mütterlicher Seits, Schaumburg am Rhein, zurück, wo er in der Jugend einige Jahre bei seiner Großmutter zugebracht hatte. Mit diesem selbstgewählten Asyl, wo er, zurückgezogen von dem politischen Wirrwar des nächsten Jahrzehends, sich, der Natur und humanistischen Zwecken lebte, beginnt eine neue Periode seines Lebens. Das Schloß, mitten in einer waldigen Bergwelt an der Lahn gelegen, wurde nun nach den Angaben des fürstlichen Besitzers durch den Baurath Boos aus Wiesbaden theils renovirt, theils vergrößert. Es ist der heilige Sitz der Wissenschaft im wahren Sinne des Wortes, es befinden sich darin eine Bibliothek an 20.000 Bände stark, ein Anfang zu einer Münzen- und Medaillen-Sammlung, ferner eine werthvolle Mineraliensammlung, darunter die des berühmten Mineralogen H. Chr. Gottfr. v. Struve. Dann sind da ein Treibhaus, der spitzen Felsenkuppe abgewonnen, ein Wintergarten, ein Palmenhaus, in welchem sich die Palmen des Gewächshauses zu Lüttich befinden. Da die belgische Regierung die Summen zur Erhaltung dieses Palmenhains, der die verschiedensten Gattungen dieses königlichen Baumes enthält, nicht ferner bewilligen wollte, wurde dasselbe vom Erzherzog Stephan erworben und diese Töchter der Tropen in riesiglangen Kasten den [154] Rhein und die Lahn hinaufgeführt und dann in dem eigens gebauten Palmenhause des Schaumburger Schlosses aufgestellt. Aber neben diesen Sammlungen, welche nur den Geschmack, Kunstsinn und die Liebe zur Natur seines erlauchten Besitzers beurkunden, beherbergt das Schloß Schaumburg auch Anstalten, welche von dem humanen hochherzigen Streben desselben, in dauernder Weise zum Frommen der nächsten Bewohner seines Schlosses zu wirken, ein laut redendes Zeugniß geben. In der Schloßschule werden von zwei reichbesoldeten Lehrern an 40 Kinder unterrichtet und der Unterricht von dem erlauchten Schloßherrn nicht nur überwacht, sondern geleitet und mit allen den reichen Mitteln, die zu Gebote stehen, unterstützt. Eine um viele Tausend Gulden hergestellte Schwimmschule nebst kalten Bädern, in einem tiefen einsamgelegenen Bergkessel errichtet, dessen Benützung den Schloßbewohnern und der nächsten Umgebung freigegeben ist, verbreitet nach anderer Seite ihre segensvollen Wirkungen. Seit Jahren berichten die deutschen Journale von den Weihnachtsbäumen in Schaumburg, wie von denselben die sinnigsten und reichsten Geschenke für die Kinder der Schloßbewohner und der Umgebung herunterhangen und der erlauchte Prinz mitten im Kreise der Jugend sich mit derselben freut und diese Feste durch seine Gegenwart verherrlicht. So dem Lärm und Getümmel eines in Revolutionswehen sich windenden Landes entflohen, wurde der ritterliche Sproße des erlauchten Geschlechtes der Habsburger ein Wohlthäter aller Bewohner der Standesherrschaft, hochverehrt und geliebt wegen seiner Leutseligkeit und seiner Sitteneinfalt von Allen, die ihm nahe kommen. Die hohen Eigenschaften des Herzens, des Geistes, Charakters und der Intelligenz, einst in weiten und maßgebenden Kreisen zu wirken berufen, haben in Schaumburg ein beschränkteres, aber ungleich lohnenderes und segensreicheres Feld der Wirksamkeit. Der Erzherzog ist unvermält; schon im Jahre 1846 verlautete es von einem Projecte, dem zufolge die anmuthige Großfürstin Olga von Rußland den Glanz ihrer Jugend und den Einfluß ihrer Geburt dem ebenbürtigen Erzherzoge darbringen sollte, jedoch wurde dasselbe nicht verwirklicht und die Großfürstin die Gemalin des Kronprinzen Karl von Württemberg. Seit dem Jahre 1848 besuchte der Erzherzog nur Einmal die österreichischen Staaten und zwar anläßlich der Geburt des Kronprinzen Rudolph Franz im Jahre 1858. In neuester Zeit, besonders seit die kaiserlichen Verfügungen des 20. October 1860 erlassen worden, wird bei Festhaltung an die Gesetze des ungarischen Landtages 1847/48 der Name des Erzherzogs als damaliger Palatin in den öffentlichen Blättern wieder häufiger genannt und die nächste Zukunft mag es uns lehren, ob die verschiedenen Combinationen, die man hieran knüpft, sich auch bewahrheiten sollen.

Langsdorff (E. v.), Erzherzog Stephan, Palatin von Ungarn, und über die Verflechtung der Geschicke Ungarns mit den Geschicken Deutschlands (Stuttgart 1848, 8°.). – Gallerie denkwürdiger Persönlichkeiten der Gegenwart. Nach Originalzeichnungen, Gemälden, Statuen und Medaillen (Leipzig, J. J. Weber, Fol.) S. 7. – Männer der Zeit. Biographisches Lexikon der Gegenwart (Leipzig 1850, Carl B. Lorck, 4°.) S. 533. – Wigand’s Conversations-Lexikon für alle Stände (Leipzig 1846–1852, gr. 8°.) Bd. XV, S. 725. – Die Geißel (ein Wiener Blatt) 1848, Nr. 2–5: „Erzherzog Stephan, Palatin von Ungarn“ [nach der Revue de deux mondes]. – Sonntagsblätter, herausgegeben von L. A. Frankl (Wien, gr. 8°.) Jahrg. II (1843), S. 937 [Nachricht über des [155] Erzherzogs Reise in Deutschland]. – Theater-Zeitung (Wien, kl. Fol.) 1852, Nr. 3 u. 216 [Nachrichten über des Erzherzogs segensvolles Wirken auf seinem Schlosse Schaumburg in Nassau]. – Rheinische Blätter (Beilage des Mainzer Journals, 4°.) 1854, S. 295. – Deutschland (polit. Parteiblatt, Fol.) 1856, Nr. 133: „Das Schloß Schaumburg, Residenz des Erzherzogs Stephan von Oesterreich“. – Austria. Oesterr. Universal-Kalender für das J. 1859, S. 144. – Porträte. 1) Nach Fischer gest. von Eisner (Leipzig, Hinrichs, 4°.); – 2) nach Ebendemselben von Ebendemselben (Leipzig, Baumgärtner, gr. 4°.); – 3) lithogr. von Kriehuber (Wien, Spina, Fol.); – 4) nach einer Photographie gest. von Lämmel (Wiesbaden, Kriedel u. Niedner, kl. Fol.), in Civil, mit Facsimile; – 5) nach Einsle lithogr. von Stadler (Wien, Neumann, Fol.), in Generals-Uniform, Kniestück; – 6) gezeichn. und lithogr. von Stadler, zwei verschiedene Blätter (eines Wien, Neumann, kl. Fol., das andere Wien, Paterno, 4°.); – 7) lithogr. von Zalder (Wien, Müller, Fol.); – 8) gemalt von A. Einsle 1848, Stahlstich von C. Mahlknecht. Unterschrift: István nádor k helytartó (Facsimile); – 9) Stahlstich im Gothaischen Hofkalender (Gotha, J. Perthes, 8°.); – 10) lithogr. von Eybl (Wien); – 11) nach August von Wille lithogr. von Arnz in Düsseldorf; – 12) Photographie von Seib (Frankfurt a. M.); – 13) Photographie von Karl Wagner (Wiesbaden 1859); – 14) Billetphotographie von Ebendemselben (Wiesbaden 1861).