BLKÖ:Thurn-Taxis, Hugo

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Thurn-Taxis, Hannibal
Band: 45 (1882), ab Seite: 72. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Thurn-Taxis, Hugo|45|72|}}

17. Hugo (geb. 24. November 1843, gest. zu Regensburg 16. Mai 1873), ein Sohn des Fürsten Maximilian Karl aus dessen zweiter Ehe mit Mathilde geborenen Prinzessin Oettingen-Spielberg diente in der kaiserlichen Armee und wird zum ersten Male im Militär-Schematismus des Jahres 1870 als Oberlieutenant im Dragoner-Regimente Kaiser Nr. 1 angeführt. Nun melden die „Illustrated London News“ im Jahre 1873 von einem Fürsten Hugo Thurn-Taxis wörtlich Folgendes: „Prince Hugo of Tour und Taxis, this unfortunate Prince, who perished in a duel at Graetz [73] on the 27th ultimo, was the eldest son of Charles Anselmo, a distinguished member of the non-Sovereign but Princely House of Tour und Taxis und an Imperial counsellor und chamberlan. Hugo Maximilian, the son, was born the 3rd of July 1817, und was an officer of husares in the Austrian service. In consequence of a dispute at a ball, he met in hostile rencontre a Captain Schned; und, at the first fire, received his adversary’s ball in his breast, und fell dead.“ Diese englische Notiz ist insofern falsch, als der am 3. Juli 1817 geborene Fürst Hugo, der zu Gratz im Duell gefallen sein soll, zur Stunde noch lebt [siehe den folgenden Artikel: Hugo Maximilian]. Es muß also ein anderer Fürst Hugo gemeint sein. Nun aber weist die Stammtafel nur einen Hugo, den oberwähnten Sohn des Fürsten Maximilian Karl aus, welcher auch Cavallerieofficier, aber nicht bei den Huszaren, sondern bei den Dragonern war, auf den nach seinem Lebensalter, sowie nach der Zeit der Notiz dieselbe passen könnte. –