BLKÖ:Verza, Sylvia Gräfin

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 50 (1884), ab Seite: 160. (Quelle)
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Verza, Sylvia Gräfin (Schriftstellerin, geb. in Verona um 1760, gest. daselbst am 20. August 1835). Eine geborene Curtoni, vermälte sie sich dem Conte Verza. Sie hatte eine sorgfältige Bildung genossen, und ihr Name wurde in weiteren Kreisen bekannt, als sie 1784 an den berühmten Roveredaner Schöngeist Clementina Vanetti [Bd. XLVIII, S. 256] öffentlich eine „Epistola“ richtete. Diesem ersten Briefe folgten dann: „Dodici lettere“, gleichfalls an Vanetti; – „Rime a Saverio Bettinelli [Bd. I, S. 357]; – „Epigrammi“ (1805, bei Gambaretti); – „Consigli al Nipote Verza“ (ebd. 1809): – „Terze Rime“ (1810, bei Mainardi) und „Versi in morte di Antonio Trevisani-Gabardi“ (Padova 1835, Cartallier). Am meisten Aufsehen jedoch erregte sie durch ihre noch heute für den Literaturhistoriker und Biographen interessanten „Ritratti di alcuni illustri amici“ (1807, bei Gambaretti), in welchen wir unter anderen ihre Skizzen über Bartolomeo Lorenzi [Bd. XVI, S. 44], Hyppolit Pindemonte, Anton Mario Lorgna [Band XVI, S. 47], Pietro Cossali [Bd. III, S. 15], Girolamo Pompei, Antonio Cagnoli [Bd. II, S. 233], Benedetto del Bene [Bd. I, S. 264] finden. Gräfin Sylvia Verza war Mitglied der Arcadia in Rom und führte als solches den Namen „Flaminia Caritea“.

Montanari (Benassi). Vita di Sylvia Verza nata Curtoni (Verona 1851, Ramanzini).