BLKÖ:Wimpffen, Felix Ludwig

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 56 (1888), ab Seite: 240. (Quelle)
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12. Felix Ludwig (geb. 5. November 1744 auf dem Schlosse seiner Eltern zu Minfelden in der Pfalz, gest. in Bayeux 23. Februar 1814), vom jüngeren (Johann Dietrich’schen) Hauptaste und Stammvater des nach ihm benannten Felix-Zweiges. Der jüngste Sohn Johann Georgs II. aus dessen Ehe mit Dorothea von Fouquerolles, [241] diente er in der französischen Armee, in welcher er rasch Carrière machte, da er bei Ausbruch der französischen Revolution (1789) bereits königl. französischer Generalmajor war. 1775–1779 Lieutenant im Regimente La Mark, 1782–1787 Oberst vom Regimente Bouillon, 1789 Abgeordneter des Adels der Balley von Caen bei den Generalstaaten, 1792 siegreicher Vertheidiger von Thionville (Diedenhofen), befehligte er 1793 die constitutionelle Armee der Normandie. Er hielt treu zur Sache des Königs und nahm eifrigen Antheil an der Erhebung der Vendée (1803). Nach dem 18. Bruniaire wurde er zum Generalinspector der Gestüte ernannt und starb als Generallieutenant und Großkreuz des St. Ludwigordens. Mit seiner Gemalin Therese geborenen Bailleul de St. Germain stiftete er, wie schon erwähnt, den Felix-Zweig der Wimpffen, der mit Ausnahme eines Sprossen, Georg Oswalds [Nr. 37], ganz in Frankreich seßhaft ist. –