BLKÖ:Wolny, Andreas Raphael

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 58 (1889), ab Seite: 78. (Quelle)
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Noch sind zu erwähnen:

1. Andreas Raphael Wolny (gest. 1829). Seine wissenschaftliche Ausbildung, in welcher er sich vornehmlich dem Studium der Botanik und Chemie zuwandte, empfing er in seinem Vaterlande. Die lehramtliche Laufbahn erwählend, wurde er Director des griechisch-or. Lyceums in Karlowitz, später Director der Alaunfabrik des Grafen Károlyi zu Muszay im Beregher Comitate, in welcher Stellung er starb. Im Druck erschien von ihm: „Historiae naturalis elementa“ (Budae 1805, typ. reg. univ. Pestinae, 8°., XXXIV und 310 S.). Er war, wie Fachmänner ihm nachrühmen, einer der „unermüdlichsten und gewissenhaftesten Botaniker Ungarns“, der vornehmlich Oberungarn und Syrmien zum Felde seiner wissenschaftlichen Ausflüge machte. Im ungarischen Nationalmuseum werden aufbewahrt seine Manuscripte: „Notata botanica ad [79] floram Hungariae et Sirmii spectantia“ und „Specimen florae Carloviciensis“. Wolny erscheint auch mit V (Volny) geschrieben. Ein Sohn des Obigen ist vielleicht der Doctor der Medicin Stephan Wolny, welcher 1833 in Pesth die medicinische Doctorwürde erlangte und bei dieser Gelegenheit als Inauguraldissertation die pharmaceutisch-medicinische Abhandlung „De Oleo gadi morrhae“ (Pesth 1833, Beimel, 8°., IV und 26 S.) herausgab. [Kanitz (August). Versuch einer Geschichte der ungarischen Botanik. Aus dem XXXIII. Bande der „Linnaea“ besonders abgedruckt (Halle 1863, Schwetschke, 8°.) S. 149.] –