BLKÖ:Zálka, Ladislaus

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Zálka, Johann
Band: 59 (1890), ab Seite: 110. (Quelle)
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Noch ist zu nennen: Ladislaus Zálka, der in Sárospatak studirte und Geistlicher, zuletzt Erzbischof von Gran und Primas wurde. Nachdem Erzbischof Georg IV. Szakmar am 7. April 1524 gestorben, schickte Papst Clemens VII. dem wegen seiner Gelehrsamkeit weitberühmten Ladislaus Zálka am 6. Mai desselben Jahres das Pallium. Dieser brachte eine große Menge Picarditen und Calixtiner zum römischen Glauben zurück und that auch den Bemühungen der Protestanten, die damals mit großem Eifer die neue Lehre zu verbreiten suchten, allen möglichen [111] Abbruch. Als dann König Ladislaus gegen die Türken ins Feld zog, gab ihm Erzbischof Zálka das Geleite in den Krieg, und in der unglücklichen Schlacht bei Mohács am 29. August 1526, in welcher König Ludwig sein Leben ließ, focht der Palatin an einer, Zálka an der anderen Seite des Königs Ladislaus, und der Erzbischof fand auf der Wahlstatt den Tod. Zugleich mit ihm fielen Paul Tomor, Erzbischof von Kalocsa. Franz Perényi, Bischof von Warasdin, Philipp Marcus, Bischof von Fünfkirchen, Blasius Pax, Bischof von Raab, Franz Csaholi, Bischof von Csanád und Georg Palinäus, Bischof von Bosnien. [Schmitt (Nicolaus S. J.), Archi-Episcopi Strigonienses (Tyrnaciae 1758, kl. 8°.) Pars II, p. 38–44. – Memoria Basilicae Strigoniensis anno 1856 die 31. Augusti consecratae (Pestini 1856, schm. 4°.) p. 84.]