Beichte

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Textdaten
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Autor: Isolde Kurz
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Titel: Beichte
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 21–22
Herausgeber: Maximilian Bern
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Commons = Google-USA*
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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[21]

Beichte.

Schlimmer Mann! Ich seh’ mit Schmerze
Dinge sonderbar,
Hier auf deines Kleides Schwärze
Glänzt ein blondes Haar.

5
Nicht von deinem Scheitel fiel es,

Der ist schwarz und kraus.
Mit der Beichte bösen Spieles
Rücke gleich heraus!

[22]

„Offen bin ich, meine Sünde

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Beicht’ ich dir getrost.

Ja, mit einem blonden Kinde
Hab’ ich heut gekost.

Wohl ein Stündchen mir im Arme
Hat sie’s gern erlaubt,

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Ihrem Mündchen hab’ ich warme

Küsse viel geraubt.

Mea culpa! Deiner Predigt
Harr’ ich nun in Ruh’,
Milde sei der Fehl erledigt,

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Denn das Kind bist du.“
Isolde Kurz.