Beschreibung des Oberamts Neresheim/Kapitel B 26

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Pflaumloch,
mit Eisenbahnstation.
Gemeinde III. Kl. mit 481 Einwohnern, wor. 171 Ev., Fil. von Goldburghausen, und 125 Israeliten mit Synagoge. – Paritätisches Pfarrdorf. 33/4 Stunden nordöstlich von der Oberamtsstadt gelegen.

Im Osten des Bezirks, unfern der Landesgrenze, in der fruchtbaren Riesebene liegt der ansehnliche, städtisch aussehende Ort, durch dessen südlichen Theil die Landstraße von Bopfingen nach Nördlingen, im weiteren Sinn von Stuttgart nach Nürnberg läuft; die Eisenbahn, welche die gleiche Verbindung herstellt, zieht nur einige 100 Schritte südlich vom Ort vorüber. Überdieß ist eine Vicinalstraße nach Kirchheim angelegt, von der eine weitere nach Goldburghausen ablenkt. An den ziemlich regelmäßig angelegten Straßen stehen nicht sehr gedrängt, durch Hofräume und freundliche Gärten unterbrochen, die zum Theil ansehnlichen, im städtischen Stil erbauten Wohnungen der Israeliten; auch die Häuser der übrigen Einwohner sind meist freundlich und durchaus weiß getüncht. Im Jahre 1802 den 21. August brannten samt der Synagoge 57 Häuser ab. Vom Ort aus, noch mehr aber von dem nur 1/4 Stunde nordwestlich gelegenen Goldberg, genießt man eine sehr ansprechende, weitreichende Aussicht beinahe über das ganze Ries bis zu den Anhöhen bei Haarburg; besonders schön nehmen sich das nur eine Stunde entfernte Nördlingen mit seinem imposanten Kirchthurm und Wallerstein mit dem frei aus der fruchtbaren Riesebene sich erhebenden Felsen (Wallerstein) aus.

Der Ort hat drei Gotteshäuser, die sämtlich von der Gemeinde zu unterhalten sind.

1) Die katholische St. Leonhardskirche, am Ostende des Dorfes im hübschen Friedhof stehend, ein ursprünglich romanisches Bauwerk, wie noch aus Theilen ihres Quaderwerks ersichtlich ist. An ein breites Schiff mit flachbogigen Fenstern schließt sich gegen Osten ein schmälerer quadratischer Bau mit spitzbogigem Tonnengewölbe und einigen frühgothischen Spitzbogenfenstern, und hieran stößt der mit Buckelsteinecken aufgeführte Thurm, dessen unteres auch tonnengewölbtes | Geschoß den Chor vertritt. Das Innere enthält hübschgeschnitzte Bänke und eine Kanzel im Rococostil, dann eine Votivtafel mit der Jahreszahl 1688 und im Chor eine spätgothische Sakramenthäuschens-Nische; der Triumphbogen ist spitz und daran steht: renovirt 1861. Der Marienaltar trägt die Jahreszahl 1621. Außen an der Westseite liegt ein alter kesselartiger Taufstein. Die Aussicht auf dem mit vierseitigem Zeltdach bekrönten schwerfälligen Thurm ist sehr schön; von seinen zwei Glocken hat eine die Inschrift: In honorem Sancti Leonhardi Abbatis Ecclesiae Pflaumlochensis Patroni sub reverendo Kdo Casparo Heinrich P. J. Parocho. Nicolaus und Alexander Arnold Haben mich gegossen 1726. Die andere Glocke trägt die vier Evangelistennamen und 1470 iar hilf got. Im Chor war früher die am 8. Mai 1597 hier vorgefallene sog. Schlacht zwischen dem Grafen Wilhelm von Oettingen und den Nördlingern al fresco abgebildet, ist aber jetzt ubertüncht. Die Unterhaltung der Kirche ruht bis jetzt noch auf der kath. Kirchengemeinde, der Prozeß darüber schwebt noch.

2) Die protestantische Kirche, in den Jahren 1860–62 nach dem Entwurf des Oberbauraths Leins in gothischem Stil erbaut und am entgegengesetzten Ende des Dorfes im evangelischen Friedhofe stehend; sie bildet ein rechteckiges Schiff mit kurzem halbachteckigem mit Strebpfeilern besetztem Chor; die Fenster sind spitzbogig und mit hölzernen Maßwerken gefüllt. An der Westseite, die einen sehr malerischen Anblick gewährt, erhebt sich zwischen zierlichen Treppenanlagen der Thurm und entwickelt sich gegen oben in ein hohes von schönen Schallfenstern durchbrochenes Geschoß, das von vier Spitzsäulen flankirt ist und mit seinen vier Giebeln den schlanken Dachhelm trägt. Das Portal des Thurmes, wie die der beiden Treppenanbauten sind mit Wimpergen geziert. Das Innere hat einen sichtbaren gothisch gehaltenen Dachstuhl, wie das übrige Holzwerk, tüchtig ausgeführt von Aurer in Pflaumloch. Die Erbauungskosten beliefen sich auf 10.000 fl., wovon das Nördlinger Spital 1000 fl. beitrug. Die Unterhaltung ruht auf der evangelischen Kirchengemeinde.

3) Zwischen beiden Kirchen in der Mitte des Ortes liegt die Synagoge, in hübschem, einfachem Rundbogenstil 1846 mit einem Aufwand von über 20.000 fl. erbaut; ihr flachgedecktes mit einer Galerie umzogenes und mit schönen Kronleuchtern geschmücktes Inneres ist sehr ansprechend, endigt in eine große halbrunde Abside und hat eine geschmackvolle Bemalung, die sich in der Abside zu großer Pracht steigert.

Früher bestanden noch zwei Kapellen; die eine in der Nähe des Pfarrhauses, die andere in der Mitte des Orts an der Hauptstraße ist jetzt zu einer Wohnung eingerichtet.

Das ursprüngliche Pfarrhaus wurde den 26. August 1634 | durch Brand zerstört und der Brandplatz nebst Garten einem Ortsbürger übergeben, der jährlich an Wallerstein 30 kr. Grundzins gab, bis am 13. December 1768 die fürstlich Wallerstein’sche Herrschaft neben dem früheren Pfarrhause einen Garten und ein Söldnerhaus zur Wohnung des Pfarrers ankaufte, damit derselbe nicht fernerhin in einer elenden Hausmiethe wohnen müsse. Später wurde es als Schulhaus benützt und im Jahr 1858 von dem Fürsten von Wallerstein der Gemeinde geschenkt; der Intercalarfonds ließ es alsdann wieder zur Wohnung des Pfarrers gut herstellen.

Es bestehen drei Schulhäuser, ein katholisches 1868, und ein evangelisches 1867 von der Gemeinde erkauft und je mit einem Lehrzimmer und der Wohnung des Schulmeisters eingerichtet; und ein israelitisches, 1832 erbaut. Für den Gemeinderath ist ein Lokal in einem Privathaus gemiethet.

Einige 100 Schritte südlich vom Ort steht das in einem ansprechenden Stil erbaute steinerne Bahnhofgebäude.

Gutes, jedoch etwas kalkhaltiges Trinkwasser liefern ein laufender Brunnen und eine Menge Pump- und Schöpfbrunnen, indem beinahe überall im ganzen Ort mit geringem Aufwand Brunnen gegraben werden können; überdieß entspringt im Ort ein kleiner Bach, der sich bei Nördlingen mit der Eger vereinigt. Über die Markung fließt der Goldbach.

Die Einwohner sind fleißig, geordnet und befinden sich im allgemeinen in guten Vermögensverhältnissen, namentlich besitzen viele der israelischen Einwohner ein ansehnliches Kapitalvermögen. Der größte Güterbesitz eines Bürgers beträgt 80 Morgen, der sogenannte Mittelmann hat etwa 30 Morgen, und die minder bemittelte Klasse 4–5 Morgen Grundeigenthum. Gegenwärtig bedarf nur eine Person der Unterstützung von Seiten der Gemeinde. Die Hauptnahrungsquellen bestehen bei den christlichen Einwohnern in Feldbau und Viehzucht, bei den israelitischen in Handel mit Vieh, Pferden, Gütern etc. und in Geldgeschäften. Außer den gewöhnlichen, meist für das örtliche Bedürfniß arbeitenden Handwerkern sind noch vorhanden 3 Spezereihandlungen, ein Ellenwarengeschäft, viele Viktualien- und Kleinhändler, 3 Schildwirthschaften, worunter eine mit Bierbrauerei und eine Branntweinbrennerei.

Die mittelgroße, mit Ausnahme eines kleinen Theils des Goldbergs ebene Markung hat einen fruchtbaren, mit Humus gemengten Lehmboden. Die klimatischen Verhältnisse gehören zu den mildesten im ganzen Oberamtsbezirk und Hagelschlag kommt selten vor.

Die fleißig betriebene Landwirthschaft beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Anbau von Dinkel, Haber, Gerste und Roggen, in der Brache mit Kartoffeln, dreiblättrigem Klee, Luzerne, Wicken, Ackerbohnen, Flachs, Rüben, Kraut etc.; den Kleebau führte die | Herrschaft Wallerstein hier ein und die Krautgärten wurden im Jahr 1514 angelegt. Der schwerzische Pflug ist allgemein eingeführt, auch die eiserne Egge wird ziemlich häufig angewendet und eine Futterschneidmaschine ist vorhanden. Von den Getreidefrüchten können jährlich über den eigenen Bedarf etwa 3000 Scheffel nach außen abgesetzt werden. Der mäßig ausgedehnte Wiesenbau liefert ein gutes Futter, das im Ort verbraucht, und zu dem noch zugekauft wird. Die Obstzucht ist nicht von Bedeutung und beschränkt sich hauptsächlich auf die um den Ort gelegenen Baumgärten; man pflanzt von Kernobst hauptsächlich Strömlingäpfel und von Steinobst Zwetschgen. Eigentliche Weiden sind nicht vorhanden und nur die Brach- und Stoppelweide wird an einen fremden Schäfer, der im Vorsommer 150, im Nachsommer 250 Bastardschafe laufen läßt, verpachtet.

Die namhafte Rindviehzucht beschäftigt sich mit der Simmenthalerrace, von der auch zwei tüchtige Zuchtstiere aufgestellt sind; der Handel mit Vieh ist namentlich nach Bayern sehr bedeutend. Herbstaustrieb ist noch üblich. Pferde werden wenige gezüchtet, dagegen ziemlich viel gehalten.

Die Einnahmen der Gemeinde sind außer den gewöhnlichen folgende: Pachtsumme aus der Schafweide 400 fl., Pferchnutzung 300 fl., Pachtgeld aus einem Steinbruch 50 fl. und Pachtsumme aus Gemeindewiesen 80–100 fl.

Der Schulfonds der Katholiken beträgt 100 fl. und der der Evangelischen 150 fl.

Von Spuren aus der Vorzeit nennen wir eine römische Straße, die unter der Benennung „Heerstraße“ von Bopfingen über das Osterholz herkommend einige 100 Schritte nördlich vom Ort vorüber nach Nördlingen führte.

Noch sind einige Volkssagen anzuführen, wie z. B.: im Osterholz gehe ein Jäger ohne Kopf geistweise und führe die Leute irre. An der Sandgrube zwischen Pflaumloch und Utzmemmingen lasse sich zuweilen ein großer schwarzer Hund mit feurigem Rachen sehen. Früher hätten die Israeliten das Feuermännlein in einem Korb bis an die Lache bei Nördlingen tragen müssen.

In Pflaumloch saß ein öttingischer Ministeriale, c. 1230/40 mit einer ellwanger Ministerialin v. Altheim vermählt, weßwegen die Kinder getheilt wurden. Der letzte des Geschlechts mag Heinr. de Pflunloch sein c. 1290, weil die ehrbaren Nördlinger Bürger, wie 1339 Cunz Pflunlocher, 1367 Hans zu Pflunloch gesessen, keine ritterlichen Herrn gewesen sind. Diesen mögen im Besitz gefolgt sein die Gußregen (von Trochtelfingen), von welchen Hans Gußregen 1386 einen Hof in Pflaumloch ans Kl. Christgarten verkaufte; und da eines Gußregens Tochter des Waiblingers Weib war, so mögen auf | diesem Weg die Hrn. v. Waiblingen (O.A. Aalen) das ritterliche Gut in Pflaumloch erworben haben. 1402. 16. saß Hans Wiblinger zu Pflaumloch; 1474. 87. und 1508 Jörg, Hansen Sohn v. Waiblingen, zu Pflaumloch; 1475. 80 Hans v. Waiblingen zu Pflaumloch. Rudolf v. Waiblingen, der nach Hessen übergesiedelt war, verkaufte 1524 an Oettingen seine Renten, Zinse, Gülten, Obrigkeit und Güter zu Pflaumloch um 1400 fl.

Auch noch mancherlei andere Familien waren zu Pflaumloch begütert; 1345 besaßen die „von Dann genannt“ ein Gut; Rudolfs v. Bopfingen Kinder kauften Wiesen um 110 Pfd.; Georg v. Belsheim verkaufte solche 1393; Hans v. Mauren verkaufte an den Pfarrer v. Bopfingen 1 Selde 1422/23. Rudolf Hack verkaufte 1498 Wiesen. Doch kam allmählig Alles in wenigen Händen zusammen.

Oettingen hatte von jeher Einiges besessen und zum Schlosse Flochberg namentlich gehörten auch Gefälle in Pflaumloch (z. B. 1466). Besonders zahlreich waren geistliche Besitzungen.

Das Kloster Kirchheim kaufte viele Güter zusammen, z. B. 1350 von einem Nördlinger Bürger um 36 Pfd. Heller; 1364 von Adelhaid v. Tettnang, Syfrids v. T. Wittwe (welche 1366 wieder Wiesen um 40 Pfd. von Eckard v. Emershofen kaufte), um 26 Pfd. Anderes verkauften Götz Ainkürn und Heinrich Ölhaven v. Nördlingen und Heinrich Schreibers Kinder, ein Heinrich Haß 1384 sein Gütlein um 135 fl. Heinrich v. Bopfingen 1392 verkaufte eine Wiese, 2 Füchse v. Zipplingen stifteten 1453 einen Jahrstag und 2 Zipplingensche Tochtermänner: Stefan v. Nenningen und Conrad Neussel verkauften 1 Hof in Pflaumloch und 4 Selden zu Trochtelfingen 1474 um 410 fl.

Das Kloster Lorch besaß 1343 ein Haus und Güter, späterhin wenigstens noch Gülten, 1471 an den D.-Orden verkauft.

Das Kloster Kaisersheim hatte 1317 vom Johanniterorden einen Hof gekauft; Rudolf der Veler von Phunloch vermachte sein Haus und Hof 1323; Oettingen trat dem Kloster noch 1703 u. 11 verschiedene Unterthanen ab in Pflaumloch und Umgegend, unter Vorbehalt der hohen Jurisdiction.

Das Kloster Christgarten kaufte von Hans Gußregen 1 Hof um 1400 Pfd. a. 1386 und bekam noch Einiges 1388, 1390, 1498; durch die Reformation wurden diese Güter wiederum öttingisch.

Auch Kloster Zimmern soll ein paar Güter besessen haben.

Das Kapitel Ellwangen kaufte von einem Nördlinger Bürger a. 1500 seinen freieigenen Hof um 500 fl. und besaß außerdem noch etliche Gülten zu Pflaumloch.

Daß auch Nördlingen begütert war, erklärt sich schon aus den Besitzungen von verschiedenen Nördlinger Bürgern; der Spital hat aber um 600 Pfd. Heller dem Herdegen v. Katzenstein 1368 | abgekauft den Kirchsatz zu Pflaumloch samt Zehenten, Gütern u. s. w.; wahrscheinlich wurde auch später noch Manches gekauft.

Jede Herrschaft hatte die niedere Gerichtsbarkeit über ihre Unterthanen, die Dorfsherrschaft und hohe Jurisdiction behauptete Oettingen. Die Nördlinger Unterthanen hatten ihr Gericht zu Nähermemmingen mit Appellation an den Stadtrath. Schon 1480 wurde „der Gemeinde Pflaumloch Gesetz und Ordnungsbrief“ für die gesamte Gemeinde ausgefertigt; Vierer besorgten die Verwaltung.

1634, 26. Aug. zündeten die Kaiserlichen Pflaumloch an. Die Israeliten wurden ohne Zweifel auch hier von Oettingen aufgenommen und hatten anfänglich sowohl Rabbiner als Begräbniß zu Wallerstein. Eine eigene Synagoge in P. wurde zuerst 1703 erbaut, 1830 ein eigener Begräbnißplatz hergestellt; für die Kinder besteht eine eigene israelitische Schule.

Die Pfarrei wurde 1368 vom Nördlinger Spital erkauft, von Herdegen v. Katzenstein, wie er sie von seinen Voreltern geerbt hatte, als Eigen; 1380 erlangte der Spital die Incorporation und vertrug sich 1398 mit dem Bischof, Nördlingen als Patron wollte später reformiren, die Oettinger als Territorialherrn widersetzten sich und setzten 1597 mit Gewalt einen katholischen Priester ein, worauf die Nördlinger mit gewaffneter Hand auszogen, um zur Wahrung ihres Rechts evangelisch predigen zu lassen. So kams den 8. Mai zu einem Gefecht, in welchem mehrere Nördlinger fielen; der darüber entstandene Reichskammergerichtsproceß ist nie zum End gekommen! Während dieses Spoliationsprocesses reparirte Nördlingen weder Kirche noch Pfarrhaus, so daß dieses zerfiel und die Pfarrei von außen versehen werden mußte – vom katholischen Pfarrer in Utzmemmingen, welcher je am dritten Sonntag Gottesdienst hielt. Später wohnte wieder im Orte selbst ein Priester und der Fürst kaufte 1768 eine Wohnung; dennoch mußte längere Zeit nochmals von Kirchheim und Utzmemmingen aus pastorirt werden und erst das Jahr 1842 brachte wieder einen eigenen Pfarrverweser.

Die Evangelischen benützten Schule und Kirche zu Goldburghausen und 1696 schloß Nördlingen mit Oettingen einen Vertrag über die Versehung der Kranken von Goldburghausen aus; 1808 wurden die Evangelischen förmlich dahin eingepfarrt.

1817 trafen die beiden Confessionstheile eine Übereinkunft über ein Simultaneum in der Kirche, weil es aber der Bischof nicht genehmigte, so mietheten die Evangelischen zunächst ein Privatlokal für ihren Gottesdienst, bis 1860 ein eigenes Kirchlein gebaut wurde.



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