Das Bergmannspiel

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Textdaten
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Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Das Bergmannspiel
Untertitel:
aus: Geheimes Kinder-Spiel-Buch. Für Kinder von 5 bis 15 Jahren gedichtet und bebildert von Joachim Ringelnatz.
Seite 7–8
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1924
Verlag: Gustav Kiepenheuer
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Erscheinungsort: Potsdam
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Nachdruck der Originalausgabe von 1924. Eulenspiegel Verlag, Berlin. 1985 Scans auf Commons
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Das Bergmannspiel


Unter dem Bett ist der Schacht.
Der wird entweder mit Bettdecken dunkel gemacht,
Oder ihr spielt das Spiel bei der Nacht.
In den Schacht schüttet ihr erst recht viel Kohlen.

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Die muß der Bergmann auf dem Bauche herausholen.

Ein Licht oder Spirituskocher und zum Graben
Eine Schaufel muß jeder Bergmann haben.
Außerdem muß er vor allen Dingen sich hinten
Ein Stück Leder aus Schuh oder Ranzen anbinden.

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Dann baut ihr aus Tisch und Stuhl und Fußbank drei Stufen,

Dort, wo der Eingang sein soll.
Jeder, der runterkriecht, muß erst „Glückauf“ rufen
Und schaufelt eine Zigarrenkiste voll Kohlen voll.
[8] Jeder, der rauskriecht, muß dann ganz dreckig sein.

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Und jedesmal müssen alle Glückauf schrein.

Geben euch eure Eltern was hinten drauf,
Dann habt ihr doch hinten das Leder und ruft nur: „Glückauf“.