Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich

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« Mein Kind, wir waren Kinder Buch der Lieder (1827) Wie der Mond sich leuchtend dränget »
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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 216
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1823–1824
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
Buch der Lieder 216.jpg
Bearbeitungsstand
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[216]

XXXIX.

     Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich
Gedenke ich der alten Zeit;
Die Welt war damals noch so wöhnlich,
Und ruhig lebten hin die Leut’.

5
     Doch jetzt ist alles wie verschoben,

Das ist ein Drängen! eine Noth!
Gestorben ist der Herrgott oben,
Und unten ist der Teufel todt.

     Und Alles schaut so grämlich trübe,

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So krausverwirrt und morsch und kalt,

Und wäre nicht das bischen Liebe,
So gäb’ es nirgends einen Halt.