Das Kreuz am Wege zur Königsmühle bei Budissin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Gottlob Gräve
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Das Kreuz am Wege zur Königsmühle bei Budissin
Untertitel:
aus: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz, S. 175
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: F. A. Reichel
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Bautzen
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
Originaltitel: {{{ORIGINALTITEL}}}
Originalsubtitel: {{{ORIGINALSUBTITEL}}}
Originalherkunft: {{{ORIGINALHERKUNFT}}}
Quelle: MDZ München, Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Volkssagen und volksthuemliche Denkmale der Lausitz 175.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[175]
LXXVIII. Das Kreuz am Wege zur Königsmühle bei Budissin.

Geht man aus Budissin zum Ziegelthore hinaus nach der Königsmühle hin, so wird man daselbst – wo linker Hand der Weg nach Niedergurig leitet – ein großes steinernes Kreuz bemerken, wovon man sich erzählt: Daß einst ein Bauer aus dem Marktflecken Baruth gewettet habe, einen Scheffel Hirse von dem Dorfe aus, ohne auszuruhen, auf seinen Schultern nach Budissin zu tragen. Nach vom andern Theile angenommener Wette habe er es auch bis zu dem Platze, wo gegenwärtig das Kreuz stehet, ausgeführt, sey aber daselbst hingesunken, habe den Blutsturz bekommen, und diesen Stein hätten seine Anverwandten ihm als Denkmal errichtet.