Das Lied von den Dukaten (1827)

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« An eine Sängerin Buch der Lieder (1827) Gespräch auf der Paderborner Haide »
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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Das Lied von den Dukaten
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Junge Leiden, Romanzen, S. 84–85
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1817–1821
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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[84]

XVII.

Das Lied von den Dukaten.

Meine güldenen Dukaten,
Sagt wo seyd Ihr hingerathen?


Seyd Ihr bey den güldnen Fischlein,
Die im Bache froh und munter

5
Tauchen auf und tauchen unter?


Seyd Ihr bei den güldnen Blümlein,
Die auf lieblich grüner Aue
Funkeln hell vom Morgenthaue?

Seyd Ihr bei den güldnen Vöglein,

10
Die da schweifen glanzumwoben

In den blauen Lüften oben?

Seyd Ihr bei den güldnen Sternlein,
Die im leuchtenden Gewimmel
Lächeln jede Nacht am Himmel?

15
[85] Ach! Ihr güldenen Dukaten

Schwimmt nicht in des Baches Well’,
Funkelt nicht auf grüner Au’,
Schwebet nicht in Lüften blau,
Lächelt nicht am Himmel hell, –

20
Meine Manichäer[1], traun!

Halten Euch in ihren Klau’n.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Manichäer