Das macht mir viel Pläsier

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Das macht mir viel Pläsier
Untertitel:
aus: Erotische Volkslieder aus Deutschland, S. 89
Herausgeber: Hans Ostwald
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: [1910]
Verlag: Eberhard Frowein
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Princeton-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[89]

Das macht mir viel Pläsier

Zu Haus Hab’ ich ein Mädchen,
Das ist mir herzlich gut.
Und sie ißt mit mir,
Und sie trinkt mit mir,

5
Und sie schläft die liebe lange Nacht mit mir,

Aber das macht mir, aber das macht mir,
Aber das macht mir Pläsier.

Sie sagt ich sollt sie nehmen,
Bis daß der Sommer kommt.

10
Und der Sommer ist gekommen,

Und ich hab’ sie nicht genommen:
Scher dich weg von mir, scher dich weg von mir,
Scher dich weg von meiner Tür.

Warum ich sie nicht nehme,

15
Das liegt klar auf der Hand.

Denn sie ist nicht schön von Angesicht,
Und sie hat einen Buckel, der gefällt mir nicht:
Scher dich weg von mir etc.

Ich hab’ noch zwei, drei Kreuzer,

20
Ist all’ mein bares Geld.

Und dafür kauf’ ich mir Bier und Wein,
Denn der letzte Heller muß versoffen sein,
Versoffen, versoffen, versoffen muß er sein.