De Düwel in de Brûnstrât

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Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: De Düwel in de Brûnstrât
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 253
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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[253]
138. De Düvel in de Brûnstrât.

1480 hat der Teufel in der Braunstraße zu Lübeck ein lügenhaftes Spectakel gemacht. Es starb nämlich ein Bürger daselbst; aber einige Tage hernach offenbarte sich der Teufel der Hausfrau sowohl als dem Gesind, in Gestalt des Verstorbenen, und bat flehentlich, daß man ihn aus der Pein des Feuers mit Betfahrten und Seelmessen auch Almosen helfen wolle; und dabei trieb er ein solches Gerummel und Getummel, daß es die Nachbarn hören mögen.

Wie aber die Wittwe zur Ahrensbôken auf die Betefahrt geht, und ein gut Stück Geld mitgenommen, ist’s ruhig geworden.

Davon hat man noch lange Jahre gesagt: De Düvel in de Brûnstrât.

Bemerkungen

[396] (Auch mündlich.)