Der Charlemont

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Textdaten
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Autor: Curt Mündel
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Titel: Der Charlemont
Untertitel:
aus: Elsaeszische Sagen, in: Alemannia, Band XI, S. 27
Herausgeber: Anton Birlinger
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1883
Verlag: Adolph Marcus
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Erscheinungsort: Bonn
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Quelle: Google-USA*, Commons
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[27] 17 Der Charlemont

Nördlich von Leberan und an der Mündung des Deutsch-Rambachtales, ragt ein spizer waldbedeckter Berg empor. Von den Umwonenden Charlemont, seltener Karlsberg genannt. Auf der Spize desselben ligt ein mächtiger Felsen mit prachtvoller weiter Aussicht. Man erzält im Lebertal, daß die Feen einst eine Brücke über das Tal hätten bauen wollen, deren einer Pfeiler der Charlemont, der andere der „wälsche Hochfelsen“ des Tännchel hätten sein sollen.

Auch an Karl den Großen knüpft die Sage an. Er soll dort oben einst ein festes Schloß gehabt haben. Andere erzälen, daß er einst vor seinen Feinden über den Berg habe fliehen müßen. Man will noch jezt in einem der zallosen Riße und Sprünge des Felsens die Fußspur seines Rosses sehen.