Der Nix bei Lindenau

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Textdaten
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Autor: Johann Georg Theodor Grässe
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Titel: Der Nix bei Lindenau
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 1. S. 395
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
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455) Der Nix bei Lindenau.
S. Monatl. Unterr. a. d. R. d. G. Bd. I. S. 528.

Zwischen Leipzig und Lindenau liegt eine Mühle, da hat der Nixmann einen Müller zu Anfange des vorigen Jahrhunderts in’s Wasser gezogen und ersäuft. Viele Leute haben denselben dort auch am hellen Mittag mit zerlumpten Kleidern um die Mittagsstunde neben dem Wasser sitzen und sich lausen sehen. Es lebten damals auch noch die Enkel einer Hebamme, welche einst des Nachts zu einer solchen Nixfrau gerufen ward und ihr zu einer glücklichen Geburt verhalf, sie traf unter dem Wasser eine vollständig eingerichtete Wirthschaft an, erhielt eine gute Belohnung und ward ohne naß zu werden, durch das Wasser zurückgebracht.