Der Ruf (Weiße)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Christian Felix Weiße
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Der Ruf
Untertitel:
aus: Scherzhafte Lieder.
S. 109
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1758
Verlag: Weidemann
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[109]
Der Ruf.


Ja, reizende Selinde,
Von unsrer Zärtlichkeit,
So unwahr ich es finde,
Spricht man seit langer Zeit:

5
Man saget, deine Blicke

Verriethen dich zu sehr;
Zu meinem ganzen Glücke
Ach! fehlte wenig mehr.

Ich weiß, dein Auge schmählet,

10
So oft man davon spricht:

Du weist, wie viel noch fehlet,
Ich wünscht, es fehlte nicht!
Doch um nicht mehr zu klagen,
Selinde, weiß ich Rath:

15
Erfülle, was sie sagen!

So schweigt die ganze Stadt.